vServer: Ade Strato, hallo netcup!

Ich leiste mir schon seit einer halbe Ewigkeit einen kleinen virtuellen Server, der für mich Secondary DNS spielt und auf den ich meine duplicity-Backups lege. Das Ding muss nicht viel können, mein Bedarf an Backup-Space liegt bei <10GiB, und so ein authoritativer DNS-Server braucht ja kaum Leistung. Aber eine Sache muss passen: Ich will, sobald das Ding gestartet ist, die Kontrolle darüber haben. Und genau das hatte ich bei Strato einfach nicht: Deren Produkte basieren laut Webseite alle auf Virtuozzo, und während das alleine noch nichts schlechtes ist, hat Strato hier einfach für meinen Geschmack ein paar Böcke zuviel geschossen: Das fing damit an, dass nach einer Paketinstallation schon gerne mal ein oder zwei Files aus dem Paket nicht vorhanden waren (ja, updatedb-Cronjob, Du bist gemeint, mein Puppet legt cron. [Mehr]

Virtualisierung ist kein technisches Problem

Ein guter Freund von mir meinte neulich: “Virtualisierung? Das ist doch nur eine Retro-Bewegung, zurück zum Mainframe, diesmal halt auf Commodity-Hardware.” Was er vergessen hat zu erwähnen: Oft setzt man nicht nur “Commodity-Hardware” ein sondern eben auch die Betriebssysteme, die man sowieso schon im Unternehmen hat. Unter Linux bietet jede halbwegs aktuelle Distribution hier Virtualisierung auf KVM, der Kernel Virtual Machine. Und obwohl KVM gegenüber anderen Lösungen durchaus den einen oder anderen Nachteil hat - für die meisten Fälle ist es “gut genug”. [Mehr]

Lizenzkostenfreier Virtualisierungscluster mit CentOS 6.2

Es gibt ein paar Techniken, die habe ich während meiner Zeit in der IT sehr zu schätzen gelernt - besonders solche, die mir das Leben leichter machen. Für diesen Blog-Eintrag relevant sind unter anderem: der Pacemaker-Cluster libvirt als einheitliche Schnittstelle zu Virtualisierungstechniken KVM als zuverlässige und im Kernel integrierte Virtualisierungstechnik der Device Mapper im allgemeinen und Multipathing im speziellen der Cluster LVM sowie der Cluster Manager CMAN von RedHat Seit der Version 6 von RHEL (RedHat Enterprise Linux) ist Pacemaker in der Distribution als Tech-Preview enthalten. [Mehr]

KVM auf LVM: Backup

Falls ich das mal wieder vergessen sollte:

root@nemea:~# cat /root/scripts/setup-kvm-backup
#!/bin/bash

MODE=$1
GUEST=$2
BASE="/export/backup/mounts/$GUEST"

if [ "$MODE" = "init" ]; then
        lvcreate -s -L1G -n kvm_${GUEST}_backup /dev/rootvg/kvm_${GUEST}
        losetup /dev/loop0 /dev/mapper/rootvg-kvm_${GUEST}_backup -o 32256
        mount /dev/loop0 $BASE
else
        fuser -k -9 -m $BASE
        umount $BASE
        losetup -d /dev/loop0
        lvremove -f /dev/rootvg/kvm_${GUEST}_backup
fi

Wie nannte sich der Alzheimer noch gleich mit Vornamen?

hat sich erledigt

Das Problem mit meiner mysteriösen Paketverdopplung hat sich erledigt, dank Umstieg auf Linux KVM. Mit selbstgeschriebenem OCF-RA in einem Pacemaker/OpenAIS/Corosync-Cluster (ja, OpenAIS - u.a. für den CKPT-Service) auf Shared-Storage via OCFS2 sogar “enterprise ready”, und auch für Kleinigkeiten wie z.B. virtuelle Maschinen, auf denen ich Pakete für Debian baue, sehr gut zu gebrauchen. KVM-Gast-Funktionalität ist wohl seit den frühen 2.6.20ern fest im Kernel drin, noch ein Pluspunkt. Wie würde der Marcel jetzt sagen? [Mehr]