Absolut hinreißende Katzen und abgefahrene Roboter

An diesem perfekten Sonntag, an dem sogar das Wetter ein Einsehen hat und uns eine Erinnerung an den vergangenen Sommer beschert (nicht, daß z.B. meine Hortensien, Marke Endless Summer, schon mitbekommen hätten, das selbiger vorbei ist, die blühen immer noch, als “gäbe es kein morgen”) bin ich vor allem für eine Sache dankbar: Es sieht so aus, als müßte ich dieses Jahr nur zweimal auf’s Oktoberfest. Das ist für mich, der ich mich zur Kategorie der eingeschworenen Suff- und Bierzelthasser zähle, definitiv eine gute Nachricht. Allerdings traue ich mich wetten, daß es die nächsten Wochen zu später Stunde wieder sehr, äh, “interessant”; werden wird. Meiner Meinung nach sind die Dirndl-BHs (bzw. deren Trägerinnen) noch mit das beste am Oktoberfest ;-)

Besonders schön an dieser Woche war natürlich, daß ich mich mit einem ehemaligen Kollegen (das sind jetzt auch schon wieder sechs Jahre, glaube ich) zum Essen treffen konnte - was mich daran erinnert, daß da eigentlich noch viel mehr ehemalige Kollegen sind, mit denen ich mich mal wieder treffen müsste. Ich glaube, sobald dieser Eintrag fertig ist, schicke ich da mal eine Mail rum…

Zwei Videos habe ich heute für Euch. Das erste spricht glaube ich eher die Technikfraktion an: Ein Roboter, der den berühmt-berüchtigten (zumindest kann ich mich aus meiner Kindheit erinnern, so ein Ding in fast jedem Kinderzimmer gesehen zu haben) Rubik-Würfel in seine Endstellung bringt. Einige werden jetzt zu recht sagen, daß die eigentlichen Lösungsalgorithmen ja nicht so schwer sind, aber die Leistung hier ist meiner Meinung nach auch eher das Erfassen des Zustands, in dem sich der Würfel befindet, und natürlich die Motorik:

Für das zweite Video ist indirekt meine Schwester verantwortlich (danke, Bettina) - vor ewigen Zeiten hatte ich mal ein Zeichentrick-Video von einer Katze verlinkt, welche ihren BEsitzer unbedingt zum Auftshene bringen wollte. Meine Schwester hat mir vor kurzem berichtet, daß dieses Video Teil einer ganzen Reihe von lustigen Kurzfilmen ist, die auf der Webseite Simon’s Cat veröffentlicht werden. Und dieses hier zeigt ziemlich deutlich, warum es eine schlechte Idee ist, eine Katze die Hunger hat, zu ignorieren (und auch, daß man dabei garantiert nicht zum Fernsehschauen kommt):

Claudio Monteverdi, L’Orfeo, 4. Akt. Einen schönen Sonntag Euch allen!