Vagrant-Boxen mit veewee erstellen

Bis in die letzte Konsequenz angewendet bedeutet Infrastructure as Code, dass man in der Lage ist, die eigene Umgebung aus dem Regelwerk, Computing-Resourcen und einem Backup wieder in genau den Zustand zu überführen, den sie haben soll. Und dies soll nicht nur für die Grundkonfiguration einer Maschine gelten, sondern auch für angebotene Dienste. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber natürlich auch, dass man bei der Entwicklung des eigenen Puppet- oder Chef-Regelwerks eine möglichst realistische Grundlage für die Entwicklung verwenden sollte - also am besten “auf der leeren Wiese” anfangen. [Mehr]

Virtualisierung ist kein technisches Problem

Ein guter Freund von mir meinte neulich: “Virtualisierung? Das ist doch nur eine Retro-Bewegung, zurück zum Mainframe, diesmal halt auf Commodity-Hardware.” Was er vergessen hat zu erwähnen: Oft setzt man nicht nur “Commodity-Hardware” ein sondern eben auch die Betriebssysteme, die man sowieso schon im Unternehmen hat. Unter Linux bietet jede halbwegs aktuelle Distribution hier Virtualisierung auf KVM, der Kernel Virtual Machine. Und obwohl KVM gegenüber anderen Lösungen durchaus den einen oder anderen Nachteil hat - für die meisten Fälle ist es “gut genug”. [Mehr]

Lizenzkostenfreier Virtualisierungscluster mit CentOS 6.2

Es gibt ein paar Techniken, die habe ich während meiner Zeit in der IT sehr zu schätzen gelernt - besonders solche, die mir das Leben leichter machen. Für diesen Blog-Eintrag relevant sind unter anderem: der Pacemaker-Cluster libvirt als einheitliche Schnittstelle zu Virtualisierungstechniken KVM als zuverlässige und im Kernel integrierte Virtualisierungstechnik der Device Mapper im allgemeinen und Multipathing im speziellen der Cluster LVM sowie der Cluster Manager CMAN von RedHat Seit der Version 6 von RHEL (RedHat Enterprise Linux) ist Pacemaker in der Distribution als Tech-Preview enthalten. [Mehr]

Mysteriöse Paketverdopplung

Ich hab in den letzten Tagen viel Zeit damit verbracht, mich in Sachen Linux-HA mal wieder auf den neuesten Stand zu bringen und im Zuge dessen viel mit OpenAIS, Corosync, DRBD, OCFS2 und Pacemaker experimentiert. Da bei mir zu Hause natürlich nicht zehn Rechner rumstehen, habe ich stattdessen zwei Virtualisierungstechniken benutzt. Zum einen war das User Mode Linux Sachen, die man ohne größeres Verbiegen des Kernels hinbekommen kann - meistens also als “Applikationsserver” und dergleichen, wo ich, wenn überhaupt, nur Heartbeat oder so gebraucht habe (und bevor jemand aufmerkt: Klar, man kann das auch alles für UML bauen. [Mehr]