Auf Wiedersehen, Automobilbranche

Morgen ist es dann so weit: Ich kehre der Automobilindustrie den Rücken. Es waren über neun Jahre, die ich in diesem Bereich - und davon die meiste Zeit bei ein- und derselben Firmengruppe - verbracht habe, und es war eine sehr interessante, manchmal aber leider auch extrem frustrierende Zeit. Als ich damals angefangen habe, hatte ich den Kopf voller theoretischer Kenntnisse aber leider so gut wie gar keine Praxiserfahrung. Und obwohl das Unternehmen (besser: die spezifische Niederlassung, in der ich begonnen habe) damals “nur” 400 oder 500 Leute groß war, so war das doch ein riesengroßer Sprung. [Mehr]

Kreativ in den Fuß geschossen

Gegeben: Neu eingeführte Technologie in Form eines Berechnungs-Clusters, eine Fachabteilung, die mit dieser Technik noch recht wenig Erfahrung hat und eine IT-Abteilung, die genannter Fachabteilung Starthilfe erteilt, in dem sie für diese die sogenannten “Submit-Skripte” (darüber könnte ich eigentlich wirklich mal was schreiben… wenn ich mal Zeit finde) entwickelt hat, mit denen die Benutzer die Berechnungen anstoßen können. Und natürlich enthalten diese Mini-Programme abfragen auf bestimmte Fehlerzustände, die auftreten können. Wird so ein Fall entdeckt, dann wird die Berechnung natürlich nicht angestoßen, denn sie würde sowieso nicht funktionieren. [Mehr]

Detailverliebt

Wer kann mir folgende Frage beantworten: Wie professionell kann ein Gremium von IT-Verantwortlichen, welches die Zeit findet, über die Benennung von vier Workstations (die in der Masse von wahrscheinlich weit über 5000 Clients einfach nur untergehen) zu diskutieren, eigentlich sein?

Wer die Antwort hat, schreibt sie bitte in die Kommentare.

Vergesslich

Am Montag, irgendwann so kurz vor 18:00 Uhr, habe ich per Mail die Benachrichtigung erhalten, daß ein von mir schon sehnlichst erwarteter Schlüssel am Empfang zur Abholung bereit liegt. Gestern morgen bin ich denn auch so ziemlich als erste Handlung am Empfang vorstellig geworden. Natürlich wollte die Dame (OK, eher das Mädchen) am Empfang meinen Namen wissen. Eigentlich eine ganz normale Frage. Nur dummerweise wußte ich einfach keine Antwort. Ich hab sie bestimmt 10 Sekunden lang total bekloppt angeschaut. [Mehr]

Ein Pfund Hirn

Ich hatte ja schonmal was zu den Damen und Herren geschrieben, die in der sog. FEM-Simulation - aka Funktionsauslegung - arbeiten. Jedoch erscheint es mir wichtig, nochmal auf die interne Anatomie solcher Teams hinzuweisen, denn es gibt da einige ganz typische Vertreter, die ich bisher wirklich noch in jedem Team gefunden habe: Das Mathematik-Genie: Ja, einen - bzw. eine - davon gibt es in jeder Simulanten-Abteilung. Oftmals jemand, der nach einem abgebrochenen Mathe-Studium entdeckt hat, daß er lieber etwas praxisnäheres arbeiten möchte. [Mehr]