Audio- und Video-Podcasts
Geschrieben in
Freizeit
Dienstag, 11. Dezember 2007
(Update: Sorry für die ganzen toten Links. Ich habe das behoben!)
Zumindest für diejenigen, die nicht nur durch Zufall auf dieser Seite gelandet sind, sondern weil sie hier täglich oder gar noch öfter vorbeischauen, fürdiejenigen also sind Blogs ein alter Hut - schließlich lesen sie dann ja zumindest eines regelmäßig
MP3-Player haben bestimmt auch einige von Euch da draußen. Reden wir also mal davon, wie man Blogs und Audio-Daten unter einen Hut bekommt - richtig, die Rede ist von Podcasts. Zumindest in meinem Bekanntenkreis ist es so, daß selbst die Leute, die einen iPod ihr Eigen nennen, oftmals noch gar nicht so genau wissen, warum sie sich denn die Mühe machen sollten, sich mal mit diesem Thema auseinander zu setzen. Und da dachte ich mir, ich stelle Euch hier einfach mal ein paar der Podcasts vor, die ich besonders gerne höre (was nicht die gleiche Menge ist wie die der Podcasts, deren Inhalt ich auch schätze...) - vielleicht ist für den einen oder anderen ja was dabei.
Fangen wir mit Schlaflos in München an. Dieser Podcast von Annik Rubens erscheint in unregelmäßigen Abständen mehrmals pro Woche, dauert immer so zwischen fünf und fünfzehn Minuten und beschäftigt sich mit einer breiten Vielfalt von Themen. Nicht zu techniklastig und immer humorvoll präsentiert geht es bei „SiM” um Interviews mit den Leuten hinter interessanten Internetprojekten, um Tipps zu Weihnachtsgeschenken, um Berichte von diversen Messen und auch immer wieder um gute Kinofilme. Der Podcast ist ein echter Zeitvertreiber, sehr kurzweilig zu hören und eigentlich nie langweilig.
Sehr humorvoll geht es bei NDR 2's Münte zu. Worum es geht, dürfte klar sein: Ein Stimmenimitator versucht sich an Franz Müntefering und zieht das politische Geschehen und vor allem die Akteure in der Hauptstadt kräft durch den Kakao. Bei einigen Folgen kamen mir vor lauter Lachen wirklich die Tränen - sehr peinlich, wenn das in der U-Bahn passiert. Es dürfte klar sein, daß wir von diesem Podcast leider vorerst keine neuen Folgen mehr hören werden, hat der Vizekanzler und Arbeitsminister doch vor kurzem seine Ämter zur Verfügung gestellt, um seiner Frau in ihrer schweren Krankheit beizustehen.
Um ernstere Themen geht es bei den Podcasts des Chaos Computer Clubs, genauer gesagt, beim Chaosradio. Die Variante ohne „Express” im Namen wird von Radio Fritz, dem Jugendradio des RBB, produziert. Ja, ich weiß was ihr jetzt denkt: Das ist viel zu freakig und technisch. Aber das Chaosradio ist kein „19 Zoll-Fernsehen”, es richtet sich ausdrücklich nicht an die technisch versierte Bevölkerung. Es geht in den Sendungen um Themen, die jeden von uns betreffen, von der biometrischen Volerfassung in Reisepass und Co. bis zu Momenten, in denen uns die Technik den Hintern gerettet hat. Die Sendung hat seit der Folge 123 durch den neuen Moderator Jakob Kranz stark an Tempo und Inhalt gewonnen und die derzeit letzte Episode (130) mit dem Untertitel „Living The Future” hat mir einige starke Déjà-vus beschert. Gebt dem ganzen eine Chance, denn...
...freakig ist anders. Wir kommen zu unserem ersten (englischsprachigen) Video-Podcast, und ich bin mir wirklich nicht ganz sicher, warum ich den hier überhaut nenne, wahrscheinlich, weil er so unglaublich abgespaced ist. Die Rede ist von Welcome To The Scene, einer mittlerweile 40 Teile starken Serie von Kurzfilmen, in denen das Dasein der sog. „Release-Gruppen” beleuchtet wird - das sind diejenigen, die der Filmindustrie die DVD's von den Oscar-Verleihungen klauen und diese dann in's Internet stellen. Die Machart der Filme ist extrem grenzwertig: Das Geschehen spielt sich auf dem Desktop eines Windows-Rechners ab, nur links oben in der Ecke ist ein kleines Bild desjenigen eingeblendet, der vor diesem Rechner sitzt. Es wird so gut wie gar nichts geredet, aber dafür kann man die Akteure ausgiebig beim Chatten beobachten. Das ist so ca. die ersten vier Folgen lang ganz amüsant, aber danach hat es mir persönlich, Neuheitsfaktor hin oder her, wirklich gereicht. Aber wer weiß, wer sich mit dieser Szene identifizieren kann (und da fallen mri schon ein paar ein) oder ganz allgemein sehr intensiv elektronische Echtzeitkommunikation nutzt, der mag vielleicht Gefallen daran finden.
In eine ganz andere Richtung geht natürlich der Podcast zur Sendung mit der Maus. Ich glaube, ich muß dazu jetzt nicht großartig was erzählen, jeder kennt die Maus - und vor allem natürlich den kleinen blauen Elefanten. Auch hier handelt es sich übrigens um einen Video-Podcast.
Für die Leser, die in der IT-Branche arbeiten, möchte ich hier kurz den (englischsprachigen) Security Now!-Podcast anschneiden. Nicht, weil ich Steve Gibson für den Nabel der Welt in Security-Dingen halte - ach, das wißt ihr gar nicht? Ja, das ist von genau dem Typen, der damals Zeter und Mordio wegen der „raw sockets” unter irgendeiner Windows-Version geschrieben hat. Wer aus der Branche kommt, der wird nicht umhin können, bei Steves versuchen, Schlangenöl zu verkaufen, mehr als nur ein bißchen zu grinsen.
An die Herren der Schöpfung richtet sich der Video-Pdcast der French Maids. Erläuterungen spare ich mir jetzt einfach mal - definitiv einer der Podcasts, die viel zu selten neue Episoden rausbringen. Sehr angenehm übrigens, das keine der Darstellerinnen allzu dünn ist
Wer noch Tipps zum Mixen von Cocktails sucht, der mag sich an die Tiki Bar wenden. In jeder der Episoden dieses englischsprachigen Video-Podcasts kommen Gäste mit einem ganz spezifischen Problem in die Tiki-Bar - und die Lösung ist dann jedesmal ein Cocktail. So muß Edutainment aussehen, dann klappt's auch mit dem Alkohol.
Und da wir alle viel zu wenig Lachen, soll auf unser letzter Video-Podcast aus dem Bereich der Satire kommen: Die Rede ist von NDR extra 3. Denjenigen, die NDR empfangen, ist er natürlich längst bekannt, hier gibt es ihn nun auch für den Rest der Welt, Woche für Woche, jedesmal gut, immer hart, immer bissig und eher selten fair. Genau so stellt man sich politische Satire vor.
So, wer von Euch noch gute Podcasts kennt, der möge mir bitte eine Mail schreiben - ich bin nämlich selber immer auf der Suche.
Zumindest für diejenigen, die nicht nur durch Zufall auf dieser Seite gelandet sind, sondern weil sie hier täglich oder gar noch öfter vorbeischauen, fürdiejenigen also sind Blogs ein alter Hut - schließlich lesen sie dann ja zumindest eines regelmäßig
Fangen wir mit Schlaflos in München an. Dieser Podcast von Annik Rubens erscheint in unregelmäßigen Abständen mehrmals pro Woche, dauert immer so zwischen fünf und fünfzehn Minuten und beschäftigt sich mit einer breiten Vielfalt von Themen. Nicht zu techniklastig und immer humorvoll präsentiert geht es bei „SiM” um Interviews mit den Leuten hinter interessanten Internetprojekten, um Tipps zu Weihnachtsgeschenken, um Berichte von diversen Messen und auch immer wieder um gute Kinofilme. Der Podcast ist ein echter Zeitvertreiber, sehr kurzweilig zu hören und eigentlich nie langweilig.
Sehr humorvoll geht es bei NDR 2's Münte zu. Worum es geht, dürfte klar sein: Ein Stimmenimitator versucht sich an Franz Müntefering und zieht das politische Geschehen und vor allem die Akteure in der Hauptstadt kräft durch den Kakao. Bei einigen Folgen kamen mir vor lauter Lachen wirklich die Tränen - sehr peinlich, wenn das in der U-Bahn passiert. Es dürfte klar sein, daß wir von diesem Podcast leider vorerst keine neuen Folgen mehr hören werden, hat der Vizekanzler und Arbeitsminister doch vor kurzem seine Ämter zur Verfügung gestellt, um seiner Frau in ihrer schweren Krankheit beizustehen.
Um ernstere Themen geht es bei den Podcasts des Chaos Computer Clubs, genauer gesagt, beim Chaosradio. Die Variante ohne „Express” im Namen wird von Radio Fritz, dem Jugendradio des RBB, produziert. Ja, ich weiß was ihr jetzt denkt: Das ist viel zu freakig und technisch. Aber das Chaosradio ist kein „19 Zoll-Fernsehen”, es richtet sich ausdrücklich nicht an die technisch versierte Bevölkerung. Es geht in den Sendungen um Themen, die jeden von uns betreffen, von der biometrischen Volerfassung in Reisepass und Co. bis zu Momenten, in denen uns die Technik den Hintern gerettet hat. Die Sendung hat seit der Folge 123 durch den neuen Moderator Jakob Kranz stark an Tempo und Inhalt gewonnen und die derzeit letzte Episode (130) mit dem Untertitel „Living The Future” hat mir einige starke Déjà-vus beschert. Gebt dem ganzen eine Chance, denn...
...freakig ist anders. Wir kommen zu unserem ersten (englischsprachigen) Video-Podcast, und ich bin mir wirklich nicht ganz sicher, warum ich den hier überhaut nenne, wahrscheinlich, weil er so unglaublich abgespaced ist. Die Rede ist von Welcome To The Scene, einer mittlerweile 40 Teile starken Serie von Kurzfilmen, in denen das Dasein der sog. „Release-Gruppen” beleuchtet wird - das sind diejenigen, die der Filmindustrie die DVD's von den Oscar-Verleihungen klauen und diese dann in's Internet stellen. Die Machart der Filme ist extrem grenzwertig: Das Geschehen spielt sich auf dem Desktop eines Windows-Rechners ab, nur links oben in der Ecke ist ein kleines Bild desjenigen eingeblendet, der vor diesem Rechner sitzt. Es wird so gut wie gar nichts geredet, aber dafür kann man die Akteure ausgiebig beim Chatten beobachten. Das ist so ca. die ersten vier Folgen lang ganz amüsant, aber danach hat es mir persönlich, Neuheitsfaktor hin oder her, wirklich gereicht. Aber wer weiß, wer sich mit dieser Szene identifizieren kann (und da fallen mri schon ein paar ein) oder ganz allgemein sehr intensiv elektronische Echtzeitkommunikation nutzt, der mag vielleicht Gefallen daran finden.
In eine ganz andere Richtung geht natürlich der Podcast zur Sendung mit der Maus. Ich glaube, ich muß dazu jetzt nicht großartig was erzählen, jeder kennt die Maus - und vor allem natürlich den kleinen blauen Elefanten. Auch hier handelt es sich übrigens um einen Video-Podcast.
Für die Leser, die in der IT-Branche arbeiten, möchte ich hier kurz den (englischsprachigen) Security Now!-Podcast anschneiden. Nicht, weil ich Steve Gibson für den Nabel der Welt in Security-Dingen halte - ach, das wißt ihr gar nicht? Ja, das ist von genau dem Typen, der damals Zeter und Mordio wegen der „raw sockets” unter irgendeiner Windows-Version geschrieben hat. Wer aus der Branche kommt, der wird nicht umhin können, bei Steves versuchen, Schlangenöl zu verkaufen, mehr als nur ein bißchen zu grinsen.
An die Herren der Schöpfung richtet sich der Video-Pdcast der French Maids. Erläuterungen spare ich mir jetzt einfach mal - definitiv einer der Podcasts, die viel zu selten neue Episoden rausbringen. Sehr angenehm übrigens, das keine der Darstellerinnen allzu dünn ist
Wer noch Tipps zum Mixen von Cocktails sucht, der mag sich an die Tiki Bar wenden. In jeder der Episoden dieses englischsprachigen Video-Podcasts kommen Gäste mit einem ganz spezifischen Problem in die Tiki-Bar - und die Lösung ist dann jedesmal ein Cocktail. So muß Edutainment aussehen, dann klappt's auch mit dem Alkohol.
Und da wir alle viel zu wenig Lachen, soll auf unser letzter Video-Podcast aus dem Bereich der Satire kommen: Die Rede ist von NDR extra 3. Denjenigen, die NDR empfangen, ist er natürlich längst bekannt, hier gibt es ihn nun auch für den Rest der Welt, Woche für Woche, jedesmal gut, immer hart, immer bissig und eher selten fair. Genau so stellt man sich politische Satire vor.
So, wer von Euch noch gute Podcasts kennt, der möge mir bitte eine Mail schreiben - ich bin nämlich selber immer auf der Suche.
Plätzchen
Geschrieben in
Freizeit
Freitag, 7. Dezember 2007
Eigentlich kann einem die Weihnachtszeit ja schon ganz schön auf den Keks gehen. Vor allem wenn man wie ich zur Menschensorte der Geschenk-Verpeiler gehört, sprich, wenn man es in keinem einizgen Jahr schafft, rechtzeitig die Geschenke für seine Lieben zu besorgen und sich dann zwei Tage vor Weihnachten immer furchtbaren Stress geben muß. Vor Weihnachten wollen auch immer noch tausend andere Dinge erledigt werden und irgendwie gelingt es mir somit schon seit Jahren nicht mehr wirklich, in eine weihnachtliche Stimmung zu kommen.
Aber eine Sache ist großartig: Man kann Plätzchen backen. Und genau das habe ich gestern getan, und zwar mit den folgenden Formen zum Ausstechen:

Gefunden habe ich das bei pipparkakan. Ja, das übersetzt man wohl mit „Pimperkuchen”
Euch allen ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Plätzchenbacken!
Aber eine Sache ist großartig: Man kann Plätzchen backen. Und genau das habe ich gestern getan, und zwar mit den folgenden Formen zum Ausstechen:

Gefunden habe ich das bei pipparkakan. Ja, das übersetzt man wohl mit „Pimperkuchen”
Euch allen ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Plätzchenbacken!
Mach mir mal ne Nudelsuppe...
Geschrieben in
Freizeit
Dienstag, 4. Dezember 2007
Ich war geschockt, ich war enttäuscht, ich habe geschmunzelt, ich mußte grinsen und ich habe Tränen gelacht. Und das alles bei der Lektüre eines einzelnen Buches. „Mach' mir mal ne Nudelsuppe, bevor ich Dich besudel, Puppe!” - die Aufzeichnung mehrerer Unterhaltungen zwischen Markus Kavka und Caroline Korneli. Es geht um Männer und Frauen, ob und wie sie noch miteinander leben können. Und die beiden harmonieren toll:
Da haben wir zum einen die toughe, selbstbewußte Caro, die im ganzen Buch durchblicken läßt, daß sie eigentlich auch ganz gut ohne Männer klarkommt. Großgezogen von ihrer Mutter hat sie Männer stets nur als angenehme Ranerscheinungen kennengelernt - Frau Korneli hat auf liebenswerte Art und Weise so gar nichts mit der Generation Frauen zu tun, wie wir sie von unseren Eltern erkennen.
Auf der anderen Seite steht Markus, ein hoffnungsloser Romantiker, der Jahre gebraucht hat, um rauszufinden, wie ein Mann heutzutage für die Frauen von heute sein sollte. Geprägt von der glücklichen Ehe seiner Eltern, ist Herr Kavka eher der Romantiker und der Mann für die tiefen Gefühle, der sich nichts sehnlicher wünscht, als eine Frau auf Händen tragen zu können.
Diese beiden wären wohl nie miteinander glücklich geworden, aber als Diskussionspartner machen sie sich gut. Kleiner Ausschnitt: Markus erzählt, wie er nach sechs Jahren Beziehung seine damalige Freundin mit einem anderen im Bett erwischt. Erzählt, daß er eigentlich heiraten wollte. Und Caro erwidert trocken:
Meine Empfehlung: Unbedingt kaufen, lesen, und wenn man fertig ist, gleich nochmal lesen!
Da haben wir zum einen die toughe, selbstbewußte Caro, die im ganzen Buch durchblicken läßt, daß sie eigentlich auch ganz gut ohne Männer klarkommt. Großgezogen von ihrer Mutter hat sie Männer stets nur als angenehme Ranerscheinungen kennengelernt - Frau Korneli hat auf liebenswerte Art und Weise so gar nichts mit der Generation Frauen zu tun, wie wir sie von unseren Eltern erkennen.
Auf der anderen Seite steht Markus, ein hoffnungsloser Romantiker, der Jahre gebraucht hat, um rauszufinden, wie ein Mann heutzutage für die Frauen von heute sein sollte. Geprägt von der glücklichen Ehe seiner Eltern, ist Herr Kavka eher der Romantiker und der Mann für die tiefen Gefühle, der sich nichts sehnlicher wünscht, als eine Frau auf Händen tragen zu können.
Diese beiden wären wohl nie miteinander glücklich geworden, aber als Diskussionspartner machen sie sich gut. Kleiner Ausschnitt: Markus erzählt, wie er nach sechs Jahren Beziehung seine damalige Freundin mit einem anderen im Bett erwischt. Erzählt, daß er eigentlich heiraten wollte. Und Caro erwidert trocken:
QUOTE:
Diese Weiber können so krass sein!
Meine Empfehlung: Unbedingt kaufen, lesen, und wenn man fertig ist, gleich nochmal lesen!
Neuer Laptop
Geschrieben in
Freizeit
Donnerstag, 29. November 2007
Leider mußte auch ich in den letzten Tagen erfahren, daß Hardware einem konstanten Alterungsprozess unterliegt. So hat z.B. die Graphikkarte in meinem Desktop-Rechner neulich den Geist aufgegeben - was nicht so furchtbar schlimm war, weil ich den sowieso so gut wie gar nicht verwende. Das bedauernswerteste „Opfer” jedoch war mein Apple Laptop - genauer gesagt, ein iBook, 14" Bildschirmdiagonale, 768 MB RAM und als Herzstück einen G3-Prozessor mit 900 MHz. Dieser Schatz war eine der besten Investitionen, die ich je getätigt habe, hat er mich doch durch mein komplettes Studium begleitet, vor allem natürlich in der Zeit vor den Prüfungen, wo mir sehr gelegen kam, daß der Akku deutlich mehr als sechs Stunden gehalten hat. Man kann sagen, was man will, Apple hat schon damals sehr geile Notebooks gebaut: Das iBook konnte man einfach zuklappen, wenn man Pause machen wollte, und nach dem Aufklappen war es sofort wieder einsatzbereit. Auch war „helena” (nach der Hauptfigur eines französischen Romans benannt) der einzige tragbare Computer, der damals im Lesesaal der Uni-Bibliothek nicht durch permanentes Rauschen mit den Lüftern oder der Festplatte auffiel - im Gegenteil, da hat sich im Normalfall gar nichts bewegt. Qualität, die überzeugt. Umso trauriger war ich natürlich, als der Rechner denn endgültig hinüber war.
Aber wie das nunmal so ist, ohne Laptop geht bei mir gar nichts - denn mein Desktop-Rechner hat mittlerweile, alten, kaputten Lagern in Lüftern und Platten sei Dank, eine Lautstärke erreicht, mit der ich gar nicht mehr klarkomme. Und außerdem kann man mit dem Ding natürlich nicht auf dem Sofa rumliegen. Oder im englischen Garten. Also mußte ein Ersatz her, und für mich stand fest, daß es wieder ein Apple sein sollte. Meine Wahl viel auf ein MacBook Pro, mit 4GB RAM, allerdings nur der kleinsten Prozessorausstattung (2,2 GHz). Das erste, was mir nach dem Kauf aufgefallen ist, war eine kleine Enttäuschung: Auch Intels hochgelobte CoreDuo-Prozessoren kommen nicht ohne aktive Kühlung aus. Schluß mit den G3-Zeiten, die Lüfter im MBP gehen nie aus. Zum Glück kann man sie mit Drittprogrammen soweit herunterregeln, daß sie zumindest, wenn keine Last anliegt, nicht mehr hörbar sind. Der einzig andere Punkt, der mir ein bißchen negativ aufgefallen ist, ist der - verglichen mit dem iBook - geringe Winkel, in dem man das Display öffnen kann. Das fällt vor allem dann auf, wenn an eben auf der Couch rumlümmelt. Doch zum Glück ist das Display auch aus größeren Winkeln noch gut zu erkennen, und so werde ich mich in Zukunft halt einfach noch etwas mehr „lümmeln”- wirklich störend ist das nicht.
Vorinstalliert war auf dem Rechner noch das alte „Tiger” (aka MacOS X 10.4), also habe ich das brandneue „Leopard” von der beigelegten DVD selbst installiert (was bei Apple-Rechner ungefähr so schwer ist wie das Einlegen einer CD in die Stereoanlage). Die Optik hat mich gleich begeistert - zu Hause ist mir die Optik wirklich wichtig - aber das hindert das Betriebssystem nicht daran, einfach nützlich zu sein, und praktisch. Allerdings habe ich, nachdem ich ein paar Applikationen nachinstalliert hatte, eine kalte Dusche erlebt: Das System zeigte richtig derbe Kinderkrankheiten. Am nervigsten waren Probleme nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand, die von einer ruckelnden Maus bis zu genau gar keiner Reaktion reichten. Nachdem mir das schon fast den Spaß am neuen Gerät verdorben hatte, habe ich dann Gott sei Dank durch Zufall herausgefunden, daß einige Dashboard-Widgets (Vista-Anwender kenne die als „Gadgets”) wohl massive Probleme auf den neuen MBPs haben - nachdem ich denn iStat Pro durch die „Nano”-Version der selben Software ersetzt habe, war Schluß damit. Das andere Problem war, daß die Anwendung „Front Row” sich gerne mal verabschiedet hat - und zwar gleich so, daß man nur über ein Login via Netzwerk noch an den Rechner herankam. Hier stellte sich dann heraus, daß das an ein paar Quicktime-Komponenten lag. Mittweile funktioniert das System perfekt und genauso zuverlässig wie der alte Laptop - nur macht es viel mehr Spaß. Womit wir noch über die Performance reden müssen.
Der Rechner ist schnell. Außerordentlich schnell. Meinen alten Athlon 64 performt er in Grund und Boden - ohne mit der Wimper zu zucken. Egal, ob bei den Turnaround-Zeiten, wenn ich größere Projekte kompiliere, bei technischen Berechnungen aus dem FEM-Bereich oder bei 3D-Konstruktion, ich hatte noch nie soviel Rechenpower in der Hand. Performance ist auf jeden Fall ein Grund, der für ein MacBook pro spricht. Mit der Softwareauswahl bin ich vollauf zufrieden: Mit den beiden Appliaktionspaketen iLive und iWork (ersteres für Photos, DVDs, Musikmachen etc., letzteres als Office-Ersatz) ist man für all' die 08/15-Aufgaben, die sich einem zu Hause stellen, mehr als gewappnet. Die Entwicklungsumgebungen sind beim Betriebssystem gleich dabei, und meinen Unix-Wurzeln kommen Projekte wie Fink entgegen - ob mutt, slrn, screen oder wie sie heißen mögen, sie lassen sich alle installieren. Und bei Leopard im Lieferumfang findet sich ein Postfix in der Version 2.4.3 - es bleiben also nicht viele Wünsche offen.
Fazit: Bis auf ein, zwei Kleinigkeiten hat sich der Kauf rundum gelohnt. Ach ja - der neue Laptop hat den Namen „aletheia” bekommen. Wollen wir hoffen, daß er diesen hochtrabenden Erwartungen gerecht wird
Aber wie das nunmal so ist, ohne Laptop geht bei mir gar nichts - denn mein Desktop-Rechner hat mittlerweile, alten, kaputten Lagern in Lüftern und Platten sei Dank, eine Lautstärke erreicht, mit der ich gar nicht mehr klarkomme. Und außerdem kann man mit dem Ding natürlich nicht auf dem Sofa rumliegen. Oder im englischen Garten. Also mußte ein Ersatz her, und für mich stand fest, daß es wieder ein Apple sein sollte. Meine Wahl viel auf ein MacBook Pro, mit 4GB RAM, allerdings nur der kleinsten Prozessorausstattung (2,2 GHz). Das erste, was mir nach dem Kauf aufgefallen ist, war eine kleine Enttäuschung: Auch Intels hochgelobte CoreDuo-Prozessoren kommen nicht ohne aktive Kühlung aus. Schluß mit den G3-Zeiten, die Lüfter im MBP gehen nie aus. Zum Glück kann man sie mit Drittprogrammen soweit herunterregeln, daß sie zumindest, wenn keine Last anliegt, nicht mehr hörbar sind. Der einzig andere Punkt, der mir ein bißchen negativ aufgefallen ist, ist der - verglichen mit dem iBook - geringe Winkel, in dem man das Display öffnen kann. Das fällt vor allem dann auf, wenn an eben auf der Couch rumlümmelt. Doch zum Glück ist das Display auch aus größeren Winkeln noch gut zu erkennen, und so werde ich mich in Zukunft halt einfach noch etwas mehr „lümmeln”- wirklich störend ist das nicht.
Vorinstalliert war auf dem Rechner noch das alte „Tiger” (aka MacOS X 10.4), also habe ich das brandneue „Leopard” von der beigelegten DVD selbst installiert (was bei Apple-Rechner ungefähr so schwer ist wie das Einlegen einer CD in die Stereoanlage). Die Optik hat mich gleich begeistert - zu Hause ist mir die Optik wirklich wichtig - aber das hindert das Betriebssystem nicht daran, einfach nützlich zu sein, und praktisch. Allerdings habe ich, nachdem ich ein paar Applikationen nachinstalliert hatte, eine kalte Dusche erlebt: Das System zeigte richtig derbe Kinderkrankheiten. Am nervigsten waren Probleme nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand, die von einer ruckelnden Maus bis zu genau gar keiner Reaktion reichten. Nachdem mir das schon fast den Spaß am neuen Gerät verdorben hatte, habe ich dann Gott sei Dank durch Zufall herausgefunden, daß einige Dashboard-Widgets (Vista-Anwender kenne die als „Gadgets”) wohl massive Probleme auf den neuen MBPs haben - nachdem ich denn iStat Pro durch die „Nano”-Version der selben Software ersetzt habe, war Schluß damit. Das andere Problem war, daß die Anwendung „Front Row” sich gerne mal verabschiedet hat - und zwar gleich so, daß man nur über ein Login via Netzwerk noch an den Rechner herankam. Hier stellte sich dann heraus, daß das an ein paar Quicktime-Komponenten lag. Mittweile funktioniert das System perfekt und genauso zuverlässig wie der alte Laptop - nur macht es viel mehr Spaß. Womit wir noch über die Performance reden müssen.
Der Rechner ist schnell. Außerordentlich schnell. Meinen alten Athlon 64 performt er in Grund und Boden - ohne mit der Wimper zu zucken. Egal, ob bei den Turnaround-Zeiten, wenn ich größere Projekte kompiliere, bei technischen Berechnungen aus dem FEM-Bereich oder bei 3D-Konstruktion, ich hatte noch nie soviel Rechenpower in der Hand. Performance ist auf jeden Fall ein Grund, der für ein MacBook pro spricht. Mit der Softwareauswahl bin ich vollauf zufrieden: Mit den beiden Appliaktionspaketen iLive und iWork (ersteres für Photos, DVDs, Musikmachen etc., letzteres als Office-Ersatz) ist man für all' die 08/15-Aufgaben, die sich einem zu Hause stellen, mehr als gewappnet. Die Entwicklungsumgebungen sind beim Betriebssystem gleich dabei, und meinen Unix-Wurzeln kommen Projekte wie Fink entgegen - ob mutt, slrn, screen oder wie sie heißen mögen, sie lassen sich alle installieren. Und bei Leopard im Lieferumfang findet sich ein Postfix in der Version 2.4.3 - es bleiben also nicht viele Wünsche offen.
Fazit: Bis auf ein, zwei Kleinigkeiten hat sich der Kauf rundum gelohnt. Ach ja - der neue Laptop hat den Namen „aletheia” bekommen. Wollen wir hoffen, daß er diesen hochtrabenden Erwartungen gerecht wird
Ein Webshop - nur für Klassik!
Geschrieben in
Freizeit
Mittwoch, 28. November 2007
Ich bin begeistert. Jahrelang wollte ich immer nur eines: Musik im Internet kaufen. Und eine halbe Ewigkeit lang gab es keine brauchbaren Angebote. Irgendwann kam dann Apple und hat einen Online-Musikladen in seine Player-Software iTunes integriert - um den eigenen iPod zu pushen, denn bis heute ist das - meines Wissens nach - der einzige tragbare Player, der mit dem DRM-Format der Songs aus dem „iTunes Music Store” klarkommt. Apple haben wir es zu verdanken, daß wir mittlerweile der Meinung sind, ein Lied sollte nur noch 99 Cent kosten. Aber wie schon erwähnt, ohne iTunes und ohne iPod wurde nicht viel aus dem tragbaren Musikgenuss
Mittlerweile hat sich nun endlich jemand durchgerungen und tut das, womit die ganze Musikindustrie schon lange hätte Geld verdienen können: Man bietet Songs im MP3-Format mit einer hohen Qualität (320kbps) an - und das ganz ohne Kopierschutz. Ich bin gestern durch Zufall auf die Ankündigung bei heise gestoßen, die besagt, daß die Deutsche Grammophon ab heute einen Klassikshop im Netz anbieten wird. Natürlich war das erste, was ich heute am Computer getan habe, diesen Shop zu besuchen - und wie ich schon eingangs erwähnte, ich bin wahrlich begeistert. Der Shop ist schnell und übersichtlich aufgebaut, die Suchfunktion läßt - für meinen Geschmack - nichts zu wünschen übrig.
Ein Download ist sowohl von kompletten Alben, einzelnen Werken als auch einzelnen CD-Tracks möglich, die für mich attraktivste Version war hier der Download als ZIP-Archiv. Das beste Feature dieses Shops ist jedoch, daß es zu jedem Song eine Hörprobe gibt.
Was daran besonders sein soll? Sowas hat doch jeder? Ja, stimmt, aber während es z.B. bei Amazon die Hörproben meist nur in einer grottenschlechten Qualität gibt und im ITMS die Qualität zwar passt, jedoch von gleichen Titeln nicht immer der gleiche Ausschnitt zur Verfügung steht, hat die Deutsche Grammophon bei ihrem Webshop alles richtig gemacht: Das Vergleichen von Aufnahmen stellt kein Problem dar, und unterstützt von der Suchfunktion kann man so eine halbe Ewigkeit (ich spreche hier aus Erfahrung!) damit verbringen, in den Titeln zu stöbern. Nehmen wir zum Beispiel Beethovens Klavierkonzert Nummer 3 in C-Moll, Opus 37, und daraus wiederum den dritten Satz, das „Rondo”: Wer jetzt im Shop die Aufnahmen von Sviatoslav Richter (zusammen mit den Wiener Symphonikern und unter Leitung von Kurt Sanderling) mit denen von Maurizio Pollini (zusammen mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Kurt Böhm) vergleicht, der erlebt das seltene Privileg, zwei der besten Interpreten des zwanzigsten Jahrhunderts direkt vergleichen zu können - wenn auch nur aus der Konserve.
Der einzige Wehmutstropfen bisher ist, daß eine Zahlung im Shop nur via Kreditkarte möglich ist - zwar über eine verschlüsselte Verbindung (was mich daran erinnert, die Windows-Fraktion zu fragen, ob sie denn auch brav die Updates für den Zufallszahlengenerator eingespielt haben), aber gerade hier in Deutschland ist die Akkzeptanz von Internetzahlungen via Kreditkarte nicht allzu hoch. Trotzdem: Liebe Deutsche Grammophon, ich hoffe ehrlich, daß ihr Euch mit diesem Portal dumm und dämlich verdient - denn dann kommen vielleicht auch andere Labels mal auf den Trichter und bieten dem Kunden inhaltlich hochwertige Musik zu vernünftigen Preisen und ohne DRM an. Mir erscheint das nämlich sinnvoller, als auf Pro Sieben alle halbe Jahre eine neue Band zu casten. Qualität geht nunmal vor Quantität, und für ersteres ist man auch zu zahlen bereit.
Mittlerweile hat sich nun endlich jemand durchgerungen und tut das, womit die ganze Musikindustrie schon lange hätte Geld verdienen können: Man bietet Songs im MP3-Format mit einer hohen Qualität (320kbps) an - und das ganz ohne Kopierschutz. Ich bin gestern durch Zufall auf die Ankündigung bei heise gestoßen, die besagt, daß die Deutsche Grammophon ab heute einen Klassikshop im Netz anbieten wird. Natürlich war das erste, was ich heute am Computer getan habe, diesen Shop zu besuchen - und wie ich schon eingangs erwähnte, ich bin wahrlich begeistert. Der Shop ist schnell und übersichtlich aufgebaut, die Suchfunktion läßt - für meinen Geschmack - nichts zu wünschen übrig.
Was daran besonders sein soll? Sowas hat doch jeder? Ja, stimmt, aber während es z.B. bei Amazon die Hörproben meist nur in einer grottenschlechten Qualität gibt und im ITMS die Qualität zwar passt, jedoch von gleichen Titeln nicht immer der gleiche Ausschnitt zur Verfügung steht, hat die Deutsche Grammophon bei ihrem Webshop alles richtig gemacht: Das Vergleichen von Aufnahmen stellt kein Problem dar, und unterstützt von der Suchfunktion kann man so eine halbe Ewigkeit (ich spreche hier aus Erfahrung!) damit verbringen, in den Titeln zu stöbern. Nehmen wir zum Beispiel Beethovens Klavierkonzert Nummer 3 in C-Moll, Opus 37, und daraus wiederum den dritten Satz, das „Rondo”: Wer jetzt im Shop die Aufnahmen von Sviatoslav Richter (zusammen mit den Wiener Symphonikern und unter Leitung von Kurt Sanderling) mit denen von Maurizio Pollini (zusammen mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Kurt Böhm) vergleicht, der erlebt das seltene Privileg, zwei der besten Interpreten des zwanzigsten Jahrhunderts direkt vergleichen zu können - wenn auch nur aus der Konserve.
Der einzige Wehmutstropfen bisher ist, daß eine Zahlung im Shop nur via Kreditkarte möglich ist - zwar über eine verschlüsselte Verbindung (was mich daran erinnert, die Windows-Fraktion zu fragen, ob sie denn auch brav die Updates für den Zufallszahlengenerator eingespielt haben), aber gerade hier in Deutschland ist die Akkzeptanz von Internetzahlungen via Kreditkarte nicht allzu hoch. Trotzdem: Liebe Deutsche Grammophon, ich hoffe ehrlich, daß ihr Euch mit diesem Portal dumm und dämlich verdient - denn dann kommen vielleicht auch andere Labels mal auf den Trichter und bieten dem Kunden inhaltlich hochwertige Musik zu vernünftigen Preisen und ohne DRM an. Mir erscheint das nämlich sinnvoller, als auf Pro Sieben alle halbe Jahre eine neue Band zu casten. Qualität geht nunmal vor Quantität, und für ersteres ist man auch zu zahlen bereit.
Wir haben sie alle
Geschrieben in
Freizeit
Dienstag, 13. November 2007
Genau - klickt ihr hier, da sind sie alle - die Intros zu den Serien, die wir als Kinder gesehen haben. Ob „Beverly Hills 90201” oder „21 Jump Street”, von „Buck Rogers” bis „Captain Future” - nichtmal „Ein Colt für alle Fälle” fehlt. Ich könnte da den ganzen Tag rumklicken, wenn ich Zeit hätte.
Euch einen angenehme und erfolgreiche Woche (leicht verspätet heute, sorry).
Euch einen angenehme und erfolgreiche Woche (leicht verspätet heute, sorry).
Schlechte Serien und gute Musik
Geschrieben in
Freizeit
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Daß ich bekennender Serienjunkie bin, habe ich ja nie abgestritten. Und so freue ich mich auch immer, wenn auf irgendeinem Sender eine neue Serie startet. Und meistens zwinge ich mich dazu, mehr als eine Folge zu schaun, auch, wenn bereits die erste Folge der letzte Rotz war. Meistens. Die wenigen Ausnahmen machen dann gleich am Anfang einen dermaßen miesen Eindruck, daß ich sie einfach abschreibe.
In diese Kategorie gehört die neue Serie Supernatural auf Pro Sieben. Ich habe schon wirklich lange keine so platten Dialoge mehr gehört oder derartig unglaubwürdige Schauspieler mehr gesehen. Von einer, wenigstens in sich, logischen Handlung will ich gar nicht reden. Aber hey, alles halb so wild - die Serie läuft auf Pro Sieben, und wir wissen ja alle, wie die mit Serien umgehen. Von daher denke ich also, daß wir da bald Besserung erwarten können - oder? Lars, weißt Du die Quoten?
Gut, daß man sich seine Abende frei gestalten kann. Meine neue Lieblingsplatte ist - endlich mal wieder! - aus dem Jazz-Genre. Genauer gesagt eine dieser PCDs, die ich sonst ungerne Kaufe, weil ich von früher her noch schlechte Erfahrungen mit den ganzen unsäglichen „Best of Bla”-Auflagen hatte. Nicht so jedoch Best of Brubeck 1979 - 2004. Diese Doppel-CD lässt keine Wünsche offen. Vieles sind Live-Aufnahmen von Konzerten, digital überarbeitet, in einer Tonqualität, die einen jeden einfach nur umhaut. Am Ende der ersten CD, bei „Take Five”, mußte ich auf dem Sofa mitswingen. Ich glaube auch, daß diese CDs für jemanden, der noch keine Erfahrung mit der Musikrichtung „Jazz” gesammelt hat ein guter erster Einstieg sein könnten.
Und wer nicht so auf Musik steht, der kann sich ja ältere, gute Kinofilme ansehen, zum Beispiel V wie Vendetta. Wer sich diesen Film im Englischen Original anhört und dabei wirklich alles versteht, dem Zolle ich Respekt. Selten hat mich übrigens Natalie Portman so überzeugt wie in diesem Streifen. Ihre Verwandlung von einem kleinen, unschuldigen und hübsch anzusehenden jungen Ding zu einer wahrhaften Jeanne D'Arc mit kahlgeschorenem Schädel hat mich auch damals im Kino schon zutiefst beeindruckt.
Ansonsten: Es ist ganz klar Skater-Wetter!
In diese Kategorie gehört die neue Serie Supernatural auf Pro Sieben. Ich habe schon wirklich lange keine so platten Dialoge mehr gehört oder derartig unglaubwürdige Schauspieler mehr gesehen. Von einer, wenigstens in sich, logischen Handlung will ich gar nicht reden. Aber hey, alles halb so wild - die Serie läuft auf Pro Sieben, und wir wissen ja alle, wie die mit Serien umgehen. Von daher denke ich also, daß wir da bald Besserung erwarten können - oder? Lars, weißt Du die Quoten?
Gut, daß man sich seine Abende frei gestalten kann. Meine neue Lieblingsplatte ist - endlich mal wieder! - aus dem Jazz-Genre. Genauer gesagt eine dieser PCDs, die ich sonst ungerne Kaufe, weil ich von früher her noch schlechte Erfahrungen mit den ganzen unsäglichen „Best of Bla”-Auflagen hatte. Nicht so jedoch Best of Brubeck 1979 - 2004. Diese Doppel-CD lässt keine Wünsche offen. Vieles sind Live-Aufnahmen von Konzerten, digital überarbeitet, in einer Tonqualität, die einen jeden einfach nur umhaut. Am Ende der ersten CD, bei „Take Five”, mußte ich auf dem Sofa mitswingen. Ich glaube auch, daß diese CDs für jemanden, der noch keine Erfahrung mit der Musikrichtung „Jazz” gesammelt hat ein guter erster Einstieg sein könnten.
Und wer nicht so auf Musik steht, der kann sich ja ältere, gute Kinofilme ansehen, zum Beispiel V wie Vendetta. Wer sich diesen Film im Englischen Original anhört und dabei wirklich alles versteht, dem Zolle ich Respekt. Selten hat mich übrigens Natalie Portman so überzeugt wie in diesem Streifen. Ihre Verwandlung von einem kleinen, unschuldigen und hübsch anzusehenden jungen Ding zu einer wahrhaften Jeanne D'Arc mit kahlgeschorenem Schädel hat mich auch damals im Kino schon zutiefst beeindruckt.
Ansonsten: Es ist ganz klar Skater-Wetter!
Leroy räumt auf
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Freizeit
Samstag, 13. Oktober 2007
Kurzfilm aus dem Jahr 2005, kann man runterladen unter: http://download.stadtkind.net/leroy/
Sehr zu empfehlen weil arg verdreht!
Sehr zu empfehlen weil arg verdreht!
CD der Woche
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Samstag, 13. Oktober 2007
Nicht, daß ich mir jede Woche eine neue CD kaufen würde (oder bei iTunes runterlade). Aber heute kam die beste CD bei mir an, die ich in den letzten zwei Jahren gekauft habe: „It's good, Eve” von Vonda Shepard. Ich kannte bisher ja nur ihre Songs zu den verschiedenen Staffeln von Ally McBeal (irgendwer hat mir erzählt, das läuft wieder im TV, stimmt das? Wenn ja, wo denn? Ich hab's vorhin nicht gefunden!), aber dieses Album, eigentlich schon 1996 erschienen, aber erst seit 2001 auch hierzulande erhältlich, ist etwas anders. Anders, ja, aber nicht schlechter, ganz im Gegenteil: Sehr ruhig, aber trotzdem mit viel Soul in der Stimme, mit gefälligen Texten und toller Instrumentaluntermalung. Und ja, manchmal klingt es ein bißchen wie „The Corrs” 
Ich kann Euch allen diese CD nur an's Herz legen!
Ich kann Euch allen diese CD nur an's Herz legen!
Heroes ab dem 10. Oktober auf RTL 2
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Freizeit
Dienstag, 2. Oktober 2007
Die Vorfreude steigt, die Spannung ebenso - RTL (2) hat ja ein gutes Händchen für Serien (man sehe sich nur mal die Quoten für „CSI: Miami” oder „Dr. House” an). Ich bin wirklich gespannt, ob die nächsten Mittwoch auf RTL 2 startende Serie Heroes ein ähnlicher Quotenschlager wird - ein paar Freunde von mir haben sich stets die in den USA ausgestrahlten Folgen über das Internet, äh „besorgt” (Hallo Tobi!) und waren sehr begeistert.
Ich muß unbedingt daran denken, Platz auf dem Videorekorder zu schaffen!
Ich muß unbedingt daran denken, Platz auf dem Videorekorder zu schaffen!
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