Filmkritik
Geschrieben in
Freizeit
Sonntag, 7. Februar 2010
Gestern war ein recht entspannter, gemütlicher Abend: Ich hab Popcorn gemacht (die gute Sorte, mit echter Butter!) und wir haben uns zwei Filme auf DVD angesehen. Und wenn ich so zurück denke, dann hatten wir da mit der Auswahl ein ganz glückliches Händchen (ich erinnere mich immer noch mit Schaudern an die „Königin der Verdammten”-Pleite!).
Film Nummer eins war State of Play. Russel Crowe und Ben Affleck spielen zwei alte Freunde, die sich auseinandergelebt haben: Der erstere ist bei der Wahsington Globe ein investigativer Reporter, der andere ein Mitglied des Repräsentantenhauses. In den ersten 30 Minuten des Films erfahren wir, daß Mr Affleck, aka Stephen Collins, derzeit eine Untersuchung leitet, die sich mit den Praktiken der fikitven privaten Rüstungsfirma „Pointcorp” beschäftigt (wer hier unwillkürlich an „Blackwater” denken musste, dem sei verziehen, mir ging es genau so) sowie ein außereheliches Verhältnis mit seiner Chef-Ermittlerin Sonia Baker (kurzer Gastauftritt von Maria Thayer) hatte. Als selbige anscheinend vor die U-Bahn springt, beginnt etwas, was sich nur als Hommage an das Genre der Reporter-Filme von vor 20 Jahren verstehen lässt.
Auf der Leinwand entwickelt sich ein packendes Drama, in dem Russel Crowe, aka Cal McAffrey, unterstützt von einer jungen Kollegin (süß: Rachel McAdams, spätestens seit „Mean Girls” bekannt), Schritt für Schritt etwas enthüllt, was eine Verschwörung riesigen Ausmaßes zu sein scheint. Nach spätestens einer Dreiviertelstunde beobachtet man gebannt, wie sich die Geschichte immer weiter enthüllt, fiebert mit den Reportern mit (brilliant hier übrigens Hellen Mirren in ihrer Rolle als Chefredakteurin Cameron Lynne), denen ein Hindernis nach dem anderen in den Weg gelegt wird und hofft wirklich, daß die beiden Protagonisten nicht nur in der Lage sein werden, das angeschlagene Image von Rep. Collins wiederherzustellen, sondern daß sie, allein gegen den Rest der Welt, gegen das Netz aus Korruption, Macht und Gier bestehen werden. Das furiose Ende hält eine Wendung bereit, die man so nicht kommen sieht. Der Film fesselt von den ersten Minuten an, er ist temporeich, glänzt mit überzeugenden Darstellern und intelligenten Dialogen - und muß den Vergleich mit z.B. „All The Presidents Men” auf keinen Fall scheuen.
Mein Fazit: Hat sich wirklich gelohnt.
Bei Film Nummer zwei war ich deutlich skeptischer - alleine schon, weil die beiden Protagonistinnen im Film noch Teenager sind, aber auch, weil ich eigentlich kein so großer Fan von Horrorfilmen bin. Die Rede ist von The Uninvited. Die Handlung ist schnell zusammengefasst: Nach dem Unfalltod ihrer Mutter hat Anna (Emily Browning) versucht, sich umzubringen und deswegen knapp ein Jahr in einer geschlossenen Anstalt verbracht. Der Film beginnt mit ihrer Entlassung und ihrer Rückkehr nach Hause zu ihrem Vater (David Strathairn, kennen wir aus „Bourne Identity”) und ihrer Schwester Alex (Arielle Kebbel). Die Idylle währt jedoch nicht lange, denn es stellt sich heraus, daß die Krankenschwester Rachel (Elizabeth Banks, die ich bisher eigentlich nur aus „Scrubs” kannte), die die Mutter in den letzten Monaten ihres Lebens gepflegt hatte, nicht nur eine Affäre mit dem Familienvater begonnen, sondern daß dieser auch vor hat, sie zu heiraten. Vor dem klassischen Setup einer bösen Stiefmutter werden die beiden Töchter nun mit einer Reihe von unerklärlichen Vorkommnissen konfrontiert, ein guter Freund der beiden stirbt und die böse Schwiegermutter zeigt, wie weit sie zu gehen bereit ist. Die beiden Guard-Brüder, die bei diesem Film Regie geführt haben, haben vieles richtig gemacht: Das beginnt damit, daß mir in dem ganzen Film nicht einmal eine Hand voll Spzeialeffekte aufgefallen sind - und gerade bei einem Horror-Film ist das sehr angenehm. Und dann die Bilder: Das Haus der Familie Rydell liegt an einem See - und die Bilder, die gerade in der ersten Hälfte des Films gezeigt werden, sind mindestens ebenso schön, romantisch und idyllisch wie in „Gilmore Girls” (mal ganz ehrlich, wir sind doch alle ein wenig in „Stars Hollow” verliebt, oder?). Doch das Setting ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch glaubwürdig: Selbst Stephen King hätte die Kleinstadt, die dem Film streckenweise als Kulisse dient, nicht realistischer zum Leben erwecken können - und das, obwohl dort nicht mehr als vielleicht 10 Minuten des ganzen Films spielen.
Ebenfalls toll dargestellt ist die Beziehung der beiden Schwestern, die sich in dieser schwierigen Situation stellenweise buchstäblich aneinander klammern und Halt suchen: Man merkt, daß sich die beiden Mädchen unheimlich nahe stehen, da stimmt einfach alles, von der Körpersprache bis zu den Dialogen. Und in ihrer Rolle als Anna übertrifft sich Emily Browning hier wahrlich selbst: Mit einem Engelsgesicht und großen Augen spielt sie - mit immerhin 21 Jahren - den Part des 15jährigen Teenagers absolut überzeugend. Wenn Anna in Tränen ausbricht, als sie alte Fotos ihrer Mutter sieht, wenn sie verängstigt bei ihrer Schwester Rat sucht, weil sie von schrecklichen Halluzinationen und Albträumen geplagt wird, dann weckt sie das ganze Spektrum an Beschützerinstinkten im Zuschauer, der sie am liebsten in den Arm nehmen und trösten würde.
Dank der Darsteller und der guten Geschichte, die mit einem zwar nicht gänzlich neuen, dafür aber umso unerwarteteren Ende aufwarten kann, sieht man dem Film auch ein oder zwei Schwachstellen, vor allem was die Teils mangelhafte Darstellung der Hintergründe seiner Hauptpersonen angeht, gerne nach. Trotzdem ist „The Uninvited” kein echter Horror-Film, sondern eher eine Mischung aus Psycho- und Mystery-Thriller - aber ein von Anfang bis Ende beklemmender, der die Verzweiflung der Protagonisten mit Händen greifbar erscheinen lässt. Und obwohl der Film nicht temporeich ist, ist er doch von Anfang bis Ende spannend und zehrt an den Nerven.
Mein Fazit: Ein Film, der deutlich besser ist, als die Kritik und das Publikum ihn aufgenommen haben.
Schönen Sonntag noch - ich werde jetzt das Boeuf Stroganoff fertig machen und mir dabei von den White Stripes „Seven Nation Army” anhören. Hoffentlich fange ich nicht an, mit der Pfanne in der Hand dabei auf und ab zu hüpfen
Film Nummer eins war State of Play. Russel Crowe und Ben Affleck spielen zwei alte Freunde, die sich auseinandergelebt haben: Der erstere ist bei der Wahsington Globe ein investigativer Reporter, der andere ein Mitglied des Repräsentantenhauses. In den ersten 30 Minuten des Films erfahren wir, daß Mr Affleck, aka Stephen Collins, derzeit eine Untersuchung leitet, die sich mit den Praktiken der fikitven privaten Rüstungsfirma „Pointcorp” beschäftigt (wer hier unwillkürlich an „Blackwater” denken musste, dem sei verziehen, mir ging es genau so) sowie ein außereheliches Verhältnis mit seiner Chef-Ermittlerin Sonia Baker (kurzer Gastauftritt von Maria Thayer) hatte. Als selbige anscheinend vor die U-Bahn springt, beginnt etwas, was sich nur als Hommage an das Genre der Reporter-Filme von vor 20 Jahren verstehen lässt.
Auf der Leinwand entwickelt sich ein packendes Drama, in dem Russel Crowe, aka Cal McAffrey, unterstützt von einer jungen Kollegin (süß: Rachel McAdams, spätestens seit „Mean Girls” bekannt), Schritt für Schritt etwas enthüllt, was eine Verschwörung riesigen Ausmaßes zu sein scheint. Nach spätestens einer Dreiviertelstunde beobachtet man gebannt, wie sich die Geschichte immer weiter enthüllt, fiebert mit den Reportern mit (brilliant hier übrigens Hellen Mirren in ihrer Rolle als Chefredakteurin Cameron Lynne), denen ein Hindernis nach dem anderen in den Weg gelegt wird und hofft wirklich, daß die beiden Protagonisten nicht nur in der Lage sein werden, das angeschlagene Image von Rep. Collins wiederherzustellen, sondern daß sie, allein gegen den Rest der Welt, gegen das Netz aus Korruption, Macht und Gier bestehen werden. Das furiose Ende hält eine Wendung bereit, die man so nicht kommen sieht. Der Film fesselt von den ersten Minuten an, er ist temporeich, glänzt mit überzeugenden Darstellern und intelligenten Dialogen - und muß den Vergleich mit z.B. „All The Presidents Men” auf keinen Fall scheuen.
Mein Fazit: Hat sich wirklich gelohnt.
Bei Film Nummer zwei war ich deutlich skeptischer - alleine schon, weil die beiden Protagonistinnen im Film noch Teenager sind, aber auch, weil ich eigentlich kein so großer Fan von Horrorfilmen bin. Die Rede ist von The Uninvited. Die Handlung ist schnell zusammengefasst: Nach dem Unfalltod ihrer Mutter hat Anna (Emily Browning) versucht, sich umzubringen und deswegen knapp ein Jahr in einer geschlossenen Anstalt verbracht. Der Film beginnt mit ihrer Entlassung und ihrer Rückkehr nach Hause zu ihrem Vater (David Strathairn, kennen wir aus „Bourne Identity”) und ihrer Schwester Alex (Arielle Kebbel). Die Idylle währt jedoch nicht lange, denn es stellt sich heraus, daß die Krankenschwester Rachel (Elizabeth Banks, die ich bisher eigentlich nur aus „Scrubs” kannte), die die Mutter in den letzten Monaten ihres Lebens gepflegt hatte, nicht nur eine Affäre mit dem Familienvater begonnen, sondern daß dieser auch vor hat, sie zu heiraten. Vor dem klassischen Setup einer bösen Stiefmutter werden die beiden Töchter nun mit einer Reihe von unerklärlichen Vorkommnissen konfrontiert, ein guter Freund der beiden stirbt und die böse Schwiegermutter zeigt, wie weit sie zu gehen bereit ist. Die beiden Guard-Brüder, die bei diesem Film Regie geführt haben, haben vieles richtig gemacht: Das beginnt damit, daß mir in dem ganzen Film nicht einmal eine Hand voll Spzeialeffekte aufgefallen sind - und gerade bei einem Horror-Film ist das sehr angenehm. Und dann die Bilder: Das Haus der Familie Rydell liegt an einem See - und die Bilder, die gerade in der ersten Hälfte des Films gezeigt werden, sind mindestens ebenso schön, romantisch und idyllisch wie in „Gilmore Girls” (mal ganz ehrlich, wir sind doch alle ein wenig in „Stars Hollow” verliebt, oder?). Doch das Setting ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch glaubwürdig: Selbst Stephen King hätte die Kleinstadt, die dem Film streckenweise als Kulisse dient, nicht realistischer zum Leben erwecken können - und das, obwohl dort nicht mehr als vielleicht 10 Minuten des ganzen Films spielen.
Ebenfalls toll dargestellt ist die Beziehung der beiden Schwestern, die sich in dieser schwierigen Situation stellenweise buchstäblich aneinander klammern und Halt suchen: Man merkt, daß sich die beiden Mädchen unheimlich nahe stehen, da stimmt einfach alles, von der Körpersprache bis zu den Dialogen. Und in ihrer Rolle als Anna übertrifft sich Emily Browning hier wahrlich selbst: Mit einem Engelsgesicht und großen Augen spielt sie - mit immerhin 21 Jahren - den Part des 15jährigen Teenagers absolut überzeugend. Wenn Anna in Tränen ausbricht, als sie alte Fotos ihrer Mutter sieht, wenn sie verängstigt bei ihrer Schwester Rat sucht, weil sie von schrecklichen Halluzinationen und Albträumen geplagt wird, dann weckt sie das ganze Spektrum an Beschützerinstinkten im Zuschauer, der sie am liebsten in den Arm nehmen und trösten würde.
Dank der Darsteller und der guten Geschichte, die mit einem zwar nicht gänzlich neuen, dafür aber umso unerwarteteren Ende aufwarten kann, sieht man dem Film auch ein oder zwei Schwachstellen, vor allem was die Teils mangelhafte Darstellung der Hintergründe seiner Hauptpersonen angeht, gerne nach. Trotzdem ist „The Uninvited” kein echter Horror-Film, sondern eher eine Mischung aus Psycho- und Mystery-Thriller - aber ein von Anfang bis Ende beklemmender, der die Verzweiflung der Protagonisten mit Händen greifbar erscheinen lässt. Und obwohl der Film nicht temporeich ist, ist er doch von Anfang bis Ende spannend und zehrt an den Nerven.
Mein Fazit: Ein Film, der deutlich besser ist, als die Kritik und das Publikum ihn aufgenommen haben.
Schönen Sonntag noch - ich werde jetzt das Boeuf Stroganoff fertig machen und mir dabei von den White Stripes „Seven Nation Army” anhören. Hoffentlich fange ich nicht an, mit der Pfanne in der Hand dabei auf und ab zu hüpfen
Sehr geehrter Herr Baldacci...
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Freizeit
Sonntag, 1. November 2009
... wenn sie in Ihrem neuesten Roman das Opfer eines Mordes „Turing” nennen und dieser dann zu allem Überfluss noch in einer Einrichtung mit Namen „Babbage-Town” gearbeitet hat, dann beweisen sie damit nicht gerade ein Höchstmaß an Kreativität.
Chopin-Balladen hörend
Stefan Förster
P.S: Auch „Len Rivest” ist eher unpassend (wenn schon, dann doch „Ron”). Ich meine, ich bin noch nicht sehr weit mit dem Buch, aber - WTF?!?
Chopin-Balladen hörend
Stefan Förster
P.S: Auch „Len Rivest” ist eher unpassend (wenn schon, dann doch „Ron”). Ich meine, ich bin noch nicht sehr weit mit dem Buch, aber - WTF?!?
Absolut hinreißende Katzen und abgefahrene Roboter
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Freizeit
Sonntag, 20. September 2009
An diesem perfekten Sonntag, an dem sogar das Wetter ein Einsehen hat und uns eine Erinnerung an den vergangenen Sommer beschert (nicht, daß z.B. meine Hortensien, Marke „Endless Summer”, schon mitbekommen hätten, das selbiger vorbei ist, die blühen immer noch, als „gäbe es kein morgen”) bin ich vor allem für eine Sache dankbar: Es sieht so aus, als müßte ich dieses Jahr nur zweimal auf's Oktoberfest. Das ist für mich, der ich mich zur Kategorie der eingeschworenen Suff- und Bierzelthasser zähle, definitiv eine gute Nachricht. Allerdings traue ich mich wetten, daß es die nächsten Wochen zu später Stunde wieder sehr, äh, „interessant” werden wird. Meiner Meinung nach sind die Dirndl-BHs (bzw. deren Trägerinnen) noch mit das beste am Oktoberfest
Besonders schön an dieser Woche war natürlich, daß ich mich mit einem ehemaligen Kollegen (das sind jetzt auch schon wieder sechs Jahre, glaube ich) zum Essen treffen konnte - was mich daran erinnert, daß da eigentlich noch viel mehr ehemalige Kollegen sind, mit denen ich mich mal wieder treffen müsste. Ich glaube, sobald dieser Eintrag fertig ist, schicke ich da mal eine Mail rum...
Zwei Videos habe ich heute für Euch. Das erste spricht glaube ich eher die Technikfraktion an: Ein Roboter, der den berühmt-berüchtigten (zumindest kann ich mich aus meiner Kindheit erinnern, so ein Ding in fast jedem Kinderzimmer gesehen zu haben) Rubik-Würfel in seine Endstellung bringt. Einige werden jetzt zu recht sagen, daß die eigentlichen Lösungsalgorithmen ja nicht so schwer sind, aber die Leistung hier ist meiner Meinung nach auch eher das Erfassen des Zustands, in dem sich der Würfel befindet, und natürlich die Motorik:
Für das zweite Video ist indirekt meine Schwester verantwortlich (danke, Bettina) - vor ewigen Zeiten hatte ich mal ein Zeichentrick-Video von einer Katze verlinkt, welche ihren BEsitzer unbedingt zum Auftshene bringen wollte. Meine Schwester hat mir vor kurzem berichtet, daß dieses Video Teil einer ganzen Reihe von lustigen Kurzfilmen ist, die auf der Webseite Simon's Cat veröffentlicht werden. Und dieses hier zeigt ziemlich deutlich, warum es eine schlechte Idee ist, eine Katze die Hunger hat, zu ignorieren (und auch, daß man dabei garantiert nicht zum Fernsehschauen kommt):
Claudio Monteverdi, „L'Orfeo”, 4. Akt. Einen schönen Sonntag Euch allen!
Zwei Videos habe ich heute für Euch. Das erste spricht glaube ich eher die Technikfraktion an: Ein Roboter, der den berühmt-berüchtigten (zumindest kann ich mich aus meiner Kindheit erinnern, so ein Ding in fast jedem Kinderzimmer gesehen zu haben) Rubik-Würfel in seine Endstellung bringt. Einige werden jetzt zu recht sagen, daß die eigentlichen Lösungsalgorithmen ja nicht so schwer sind, aber die Leistung hier ist meiner Meinung nach auch eher das Erfassen des Zustands, in dem sich der Würfel befindet, und natürlich die Motorik:
Für das zweite Video ist indirekt meine Schwester verantwortlich (danke, Bettina) - vor ewigen Zeiten hatte ich mal ein Zeichentrick-Video von einer Katze verlinkt, welche ihren BEsitzer unbedingt zum Auftshene bringen wollte. Meine Schwester hat mir vor kurzem berichtet, daß dieses Video Teil einer ganzen Reihe von lustigen Kurzfilmen ist, die auf der Webseite Simon's Cat veröffentlicht werden. Und dieses hier zeigt ziemlich deutlich, warum es eine schlechte Idee ist, eine Katze die Hunger hat, zu ignorieren (und auch, daß man dabei garantiert nicht zum Fernsehschauen kommt):
Claudio Monteverdi, „L'Orfeo”, 4. Akt. Einen schönen Sonntag Euch allen!
Cliffhanger
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Freizeit
Donnerstag, 27. August 2009
Der Titel sagt eigentlich fast alles: Cliffhanger wo man hinsieht:
Irgendwie hatte ich mir das mit dem „Sommerloch” anders vorgestellt
- In „Private Practice” war die letzte Szene die, in der die verrückte Ex-Patientin das Skalpell an den Bauch der schwangeren Psychologin setzt. Die erste Folge der dritten Staffel wird in den USA erst Anfang Oktober laufen.
- Ebenso bei „Grey's Anatomy”, hier werden wir nächste Woche ebenfalls einen extremen Cliffhanger erleben, und die erste Folge der sechsten Staffel ist ebenfalls erst Ende September/Anfang Oktober zu erwarten - in den USA.
- Bei „Fringe” hat die mutige Agentin im wahrsten Sinn des Wortes eine ganz neue Ebene erreicht - wann hier neue Folgen geplant sind, weiß ich nicht.
- Der zweite Band von Hamilton's „Void-Trilogie” ist auch erst Anfang 2010 fällig.
Irgendwie hatte ich mir das mit dem „Sommerloch” anders vorgestellt
Die Hoffnung stirbt zuletzt
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Freizeit, Politik & Nachrichten
Samstag, 8. August 2009
Und so sah heute das Wahlbarometer bei XING aus:

Ich bin ja gespannt, wie das am Wahlabend aussehen wird.
Bizet, L'Arlésienne Suites - haben wir neulich durch Zufall auf dem Odeonsplatz übrigens live gehört, die Generalprobe zu „Klassik am Odeonsplatz” halt. Und zu Lesen für heute - A Long Way Down, von Nick Hornby. Ja, das ist der hier.
Hm, und wenn wir gerade schon bei Büchern sind, empfehlen kann ich auch:
Und zuletzt noch etwas, was mich doch erstaunt hat: Es ist noch nicht mal zwei Monate her, daß ich von meinem alten Arbeitgeber weg bin, und trotzdem habe ich jetzt schon Probleme damit, mich an Nachnamen zu erinnern. Gut, eigentlich hat sich da die ganze Firma nur geduzt, aber trotzdem. Irgendwie deprimierend.

Ich bin ja gespannt, wie das am Wahlabend aussehen wird.
Bizet, L'Arlésienne Suites - haben wir neulich durch Zufall auf dem Odeonsplatz übrigens live gehört, die Generalprobe zu „Klassik am Odeonsplatz” halt. Und zu Lesen für heute - A Long Way Down, von Nick Hornby. Ja, das ist der hier.
Hm, und wenn wir gerade schon bei Büchern sind, empfehlen kann ich auch:
- A Thousand Splendid Suns, von Khaled Hosseini
- Extremly Loud And Incredibly Close, von Jonathan Safran Foer (ich weiß immer noch nicht, wie man den ausspricht)
- If You Could See Me Now, in dem Cecilia Ahern beweist, daß sie zu mehr in der Lage ist als sie uns früher gezeigt hat
Und zuletzt noch etwas, was mich doch erstaunt hat: Es ist noch nicht mal zwei Monate her, daß ich von meinem alten Arbeitgeber weg bin, und trotzdem habe ich jetzt schon Probleme damit, mich an Nachnamen zu erinnern. Gut, eigentlich hat sich da die ganze Firma nur geduzt, aber trotzdem. Irgendwie deprimierend.
Ray Charles singt Johnny Cash
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Freizeit
Freitag, 7. August 2009
Manche Tage sind eben einfach nur gute Tage.
Moderne Musik - und so
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Donnerstag, 21. August 2008
Der Frank meinte neulich zu mir, daß ich dadurch, daß ich sehr viel - fast ausschließlich - klassische Musik und Jazz höre, mein eigenes Musikerleben beschneide, weil mir einfach zu viel moderne Musik durch die Lappen geht. Ein bißchen hat er da nicht unrecht, aber sehen wir doch einfach den Tatsachen in's Auge: 90% der Musik, die heutzutage produziert wird, wird dies nicht mehr mit dem Anspruch, ein Werk zu schaffen, welches tiefgreifendere Gedanken (nein, Micha, Bushido macht keine philosophisch wertvollen Lieder!) vermittelt oder sich mit einer kunstfertigen Umsetzung herauszustellen. Die meisten Lieder, gerade diejenigen, die man in den Charts findet, sind einfach nur für die schnelle Kohle produziert worden. Daß diese Rechnung nicht aufgeht, kriegen wir jedesmal mit, wenn die Musikindustrie wieder über entgangene Gewinne weint - doch das ist ein anderes Thema und über die Unfähigkeit selbiger Unternehmen, endlich qualitativ hochwertige Ware in einem vernünftigen Preismodell über zeitgemäße Distributionskanäle zu vertreiben und sie um den unter BWL'lern beliebten „added value” zu ergänzen, werde ich ein andermal etwas schreiben.
Die größten Perlen finden sich meiner Meinung nach abseits des Mainstreams - so haben wir z.B. auf dem Brückenfest hier in München auf der Ludwigsbrücke die Band "Gary and Gerry with their used underwear" hören dürfen - und waren begeistert. Aber ganz unabhängig davon, ob man sich dies- oder jenseits dieser imaginären Trennlinie befindet, die ich vorhin als „Mainstream” bezeichnet habe, gibt es immer wieder Lieder, die man für die Ewigkeit mögen wird, weil man sie in einer angenehmen Situation gehört hat. Zwei Beispiele:
Lief auf einer Party, bei der ich mich so gut amüsiert habe wie schon lange nicht mehr. Und dann - und ich hoffe, wer mich kennt, ist jetzt wirklich überrascht:
Söhne Mannheims - Das hat die Welt noch nicht ges… - MyVideo
Das haben die wunderbarste Frau aller Zeiten und ich live gehört - und glaubt mir, dazu kann man toll Kuscheln, tolles Feuerzeuglied
Die größten Perlen finden sich meiner Meinung nach abseits des Mainstreams - so haben wir z.B. auf dem Brückenfest hier in München auf der Ludwigsbrücke die Band "Gary and Gerry with their used underwear" hören dürfen - und waren begeistert. Aber ganz unabhängig davon, ob man sich dies- oder jenseits dieser imaginären Trennlinie befindet, die ich vorhin als „Mainstream” bezeichnet habe, gibt es immer wieder Lieder, die man für die Ewigkeit mögen wird, weil man sie in einer angenehmen Situation gehört hat. Zwei Beispiele:
Lief auf einer Party, bei der ich mich so gut amüsiert habe wie schon lange nicht mehr. Und dann - und ich hoffe, wer mich kennt, ist jetzt wirklich überrascht:
Söhne Mannheims - Das hat die Welt noch nicht ges… - MyVideo
Das haben die wunderbarste Frau aller Zeiten und ich live gehört - und glaubt mir, dazu kann man toll Kuscheln, tolles Feuerzeuglied
Gesucht: Gute Bücher
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Freizeit
Dienstag, 19. August 2008
Mir gehen die Bücher aus. So traurig das klingt, so wahr ist es leider auch. Meine letzten Besuche bei Amazon - ich HASSE das neue Design! - waren erschreckend unfruchtbar. Das letzte wirklich gute Buch habe ich nur durch Zufall in die Hädne gedrückt bekommen, als Lars und ich im Winchester ein paar Biere gekippt haben - da drückte er es mir in die Hand und meinte, er sei gerade damit fertig geworden.
Aber bei Amazon - ich weiß ja nicht. Entweder ist die Qualität der Bücher, die in den letzten paar Monaten erschienen ist, einfach nur gesunken, oder ich weiß momentan einfach nicht richtig, was ich will. Auf jeden Fall hat mich keines der Bücher, die ich in meinen Empfehlungen gefunden habe, irgendwie gereizt - und entsprechend habe ich dann auch darauf verzichtet, irgend etwas zu bestellen. Das letzte richtig gute Buch, welches ich selbst erworben habe, war Ich und die anderen. Und seitdem herrscht bei mir, Amazon-technisch gesehen, absolute Funkstille. Vielleicht hat sich auch einfach nur der Empfehlungs-Algorithmus bei mir auf ganz falsche Bücher eingeschossen, ich weiß es nicht.
Wie auch immer, die Situation ist deprimierend. Und deswegen hier mein Hilferuf: Bitte bitte, empfehlt mir ein paar gute Bücher. Das Genre ist mir wirklich egal, aber wenn ich nicht bald wieder was Gutes zu lesen kriege, dann flippe ich aus!
Aber bei Amazon - ich weiß ja nicht. Entweder ist die Qualität der Bücher, die in den letzten paar Monaten erschienen ist, einfach nur gesunken, oder ich weiß momentan einfach nicht richtig, was ich will. Auf jeden Fall hat mich keines der Bücher, die ich in meinen Empfehlungen gefunden habe, irgendwie gereizt - und entsprechend habe ich dann auch darauf verzichtet, irgend etwas zu bestellen. Das letzte richtig gute Buch, welches ich selbst erworben habe, war Ich und die anderen. Und seitdem herrscht bei mir, Amazon-technisch gesehen, absolute Funkstille. Vielleicht hat sich auch einfach nur der Empfehlungs-Algorithmus bei mir auf ganz falsche Bücher eingeschossen, ich weiß es nicht.
Wie auch immer, die Situation ist deprimierend. Und deswegen hier mein Hilferuf: Bitte bitte, empfehlt mir ein paar gute Bücher. Das Genre ist mir wirklich egal, aber wenn ich nicht bald wieder was Gutes zu lesen kriege, dann flippe ich aus!
Rollerblader
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Freizeit
Samstag, 12. Juli 2008
Nachdem es mich neulich in einer Unterführung mal wieder zerlegt hat, kam rink heute im IRC mit diesem Lied an - als WAV-Datei dann hier (Rechtsklick, Speichern unter).
Ich mußte lachen - danke
Ich mußte lachen - danke
Nichts für ungut
(Seite 1 von 6, insgesamt 59 Einträge)
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