Das wurde aber auch mal Zeit: RFC 5782 standardisiert DNS White- und Blacklisten. Shouts an J. Levine, das war nicht nur überfällig, sondern auch gute Arbeit
Am Samstag hat Wietse Venema die erste stabile Version von Postfix 2.7 freigegeben und den nächsten Entwicklungszyklus mit der Version 2.8-20100213 begonnen. Beide Pakete finden sich mittlerweile in meinem Repository, der 2.7-Zweig allerdings nicht in „cite-backports”, sondern in „postfix-lenny-backports”. Die Versionen unterscheiden sich bis auf das Vorhandensein von postscreen(8) im 2.8er-Tree nicht voneinander - derzeit.
Ich habe bei beiden Paketen die von Debian modifizierten Dateien „main.cf” und „master.cf” wieder durch die Originale aus dem Upstream-Tarball ausgetauscht. Das bedeutet zum Einen, daß der smtpd(8) nicht mehr in einer chroot-Umgebung ausgeführt wird und zum Anderen, daß die „main.cf” eine große Menge überflüssiger Einträge enthält - das sollte aber für ernsthafte Postfix-Admins kein Hinderniss sein.
Nur zur Vorwarnung hier eine Mail, die gerade über die Mailingliste clamav-mirrors ging:
QUOTE:
Hello,
the next main.cvd update will be done on February 15, between 15 and 17 GMT.
--
Luca Gibelli (luca at clamav.net) ClamAV, a GPL anti-virus toolkit
Soll heißen, daß es wahrscheinlich ist, daß hier am 15./16. Februar alles etwas langsamer gehen könnte - Bandbreite und so. Irgendwann leiste ich mir mal einen wirklich tollen, gehosteten Server mit GBit-Anbindung.
Es wird unglaublich spannend (oder, naja, vielleicht auch nicht) - Wietse Venema hat vor kurzem den ersten Release Candidate von Postfix 2.7.0 veröffentlicht. Die beiden letzten Programm-Bugfixes seit 20100117 betreffen die Art und Weise, wie langlebige Prozesse behandelt werden (unerfreuliche Sache, das, irgendwie) sowie eine verbesserte Erkennung von unberechtigtem PIPELINING. An der Doku gab es zwei kleine Änderungen - und eine ziemlich große. Patrick Ben Koetter, einer von zwei Autoren von The Book of Postfix und Postfix - Einrichtung, Betrieb und Wartung hat es nach langem Kampf endlich geschafft, eine aktuelle Version seines SASL-Readmes in die offizielle Dokumentation zu kriegen - herzlichen Glückwunsch, Patrick!
Zu finden ist das ganze als Debian-Paket für lenny/stable wie immer hier.
Update: Entweder hat Wietse postscreen(8) für 2.7.0-RC1 gedroppt oder ich bin gerade zu doof. Alles auf HALT!
Update 2: Tja, postscreen(8) schafft es wohl erst in 2.8. Ich habe die Pakete mal auf den Stand 2.7-20100117 zurück gerollt. Da ist mal echt schade - ich weiß noch gar nicht, wie ich das jetzt abhandeln soll
n=0
while read line; do
n=$((n+1))
if [ $n -gt 10 ]; then
echo $line
fi
done < $infile
Kaum besser:
CODE:
nl=$(wc -l < $infile)
tail -n $((nl-10)) $infile
Richtig:
CODE:
awk '(NR > 10)' $infile
Und warum? Weil die erste Lösung in der Schleife viel zu schlecht performed und die Ausgabe der aktuellen Zeile ohne Anführungszeichen neben anderen Dingen z.B. auch führende Leerzeichen frisst. Die zweite Lösung mit einer arbeitet wieder mal mit einer Subshell. Die dritte Lösung hingegen ist deutlich flexibler - dazu schreibe ich morgen nochmal was, glaube ich. Und jetzt zu dem eigentlichen Grund, warum ihr diesen Artikel lest: Es wird Zeit für Frühsport!
22:44 < Mish-> Help! - My servers all all LDAPS enabled in NSSWITCH.CONF. Postfix is not configured to (and should not) use LDAP for anything, but it is, agressively. I realise it is probably doing it through NSSWITCH/PAM, is there any way to stop this?
Kommt das sonst noch wem (Jay? Christian?) bekannt vor? Hoffen wir mal, daß auf den „LDAP(S)-Servern” keine „ace.dll” zu finden ist