Auf Arbeit nackt hüpfend
Geschrieben in
Menschliches
Donnerstag, 4. März 2010
Heute leider nur geklaut:
"At just about any office," writes Hansel Johnson, "there are some coworkers that you certainly wouldn't mind seeing nude, and subset of those who you certainly wouldn't mind seeing bouncing while nude."
"I'm sure many in the office would rush to find a trampoline and some lawnchairs, and you can imagine their disappointment upon receiving the following email not more than a minute later..."
"At just about any office," writes Hansel Johnson, "there are some coworkers that you certainly wouldn't mind seeing nude, and subset of those who you certainly wouldn't mind seeing bouncing while nude."
CODE:
From: Debbie A----
Sent: Wednesday, April 08, 2009 8:51 AM
To: IT_OPS
Subject: Bouncing New Dev in 5 Minutes
Please be advised- I will be bouncing Nude in 5
minutes. Please let me know if this presents an
issue.
"I'm sure many in the office would rush to find a trampoline and some lawnchairs, and you can imagine their disappointment upon receiving the following email not more than a minute later..."
CODE:
From: Debbie A----
Sent: Wednesday, April 08, 2009 8:52 AM
To: IT_OPS
Subject: RE: Bouncing New Dev in 5 Minutes
My apologies- Spell Check got me on this one-
“I will be bouncing NewDev in 5 minutes!”
Hinterhergesucht
Geschrieben in
Menschliches
Donnerstag, 18. Februar 2010
Hab gerade mal meinen alten Email-Adressen hinterher gegooglet. Mann, war ich manchmal ein Arschloch. Habe außerdem mit Entsetzen festgestellt, daß mein Name immer noch in inn2.3.5-ebuilds steht. Und in Bug-Reports zu „baselayout”. Schäme mich furchtbar für mein vierwöchiges Engagement bei Gentoo und gehe jetzt ins Bett. Hashtag epic-fail.
TMI
Geschrieben in
Menschliches
Dienstag, 16. Februar 2010
QUOTE:
I had an emergency situation this weekend that involved a schizophrenic white chick named Natasha. She was like Marla Singer from Fight Club, only shorter. I took a shower with her and she quoted Sylvia Plath with a weird crooked smile on her face and talked about death.
Was pretty fun.
Was pretty fun.
Seriously, bro, TMI!
Schönen Valentinstag
Geschrieben in
Menschliches
Sonntag, 14. Februar 2010
Und möge es Euch besser ergehen als denen hier:
via failblog.org
Auch sehr zu empfehlen: Very Demotivational Posters. Das musste mal gesagt werden!
via failblog.org
Auch sehr zu empfehlen: Very Demotivational Posters. Das musste mal gesagt werden!
Bier nach Hause tragen
Geschrieben in
Menschliches
Mittwoch, 20. Januar 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
das folgende Bild ist nicht für Kinder unter 18 Jahren geeignet.
Mit freundlichen Grüßen
Unleserlich

Und um das Niveau wenigstens halbwegs zu retten ein kleines Makefile für Postfix-Maps:
das folgende Bild ist nicht für Kinder unter 18 Jahren geeignet.
Mit freundlichen Grüßen
Unleserlich

Und um das Niveau wenigstens halbwegs zu retten ein kleines Makefile für Postfix-Maps:
CODE:
maps = virtual generic
all : ${maps:=.db}
.SILENT:
%.db: %
echo -n "Building $@"
ln -s $< $<.tmp
postmap hash:$<.tmp
mv $<.tmp.db $@
rm -f $<.tmp
echo " - complete"
Dieser verblödete Vampir-Hype
Geschrieben in
Menschliches
Sonntag, 20. Dezember 2009
Mal ganz davon abgesehen, daß es garantiert keine gute Idee gewesen wäre, gestern noch was für Weihnachten einkaufen zu wollen - die Menschenmassen, die die U-Bahnen im fünf Minuten-Takt ausgespuckt haben, waren da ein deutlicher Warnhinweis - falls man doch noch keine Weihnachtsgeschenke gehabt hätte, also mal davon abgesehen, war ich gestern auch gar nicht in der Stadt. Aber am Wochenende davor. Während sich zwei gewisse weibliche Wesen sofort abgesetzt haben, um einen ausgedehnten Schaufenster- und Geschäfte-Bummel zu unternehmen, bei dem meine Anwesenheit eher unerwünscht war (Zitat: „Wenn Du dabei bist kann man nie ernsthaft bummeln!”), bin ich selbst einer meiner Lieblingsbeschäftigungen (oder besser gesagt: Lieblingsbeschäftigungen für solche Fälle) nachgegangen, nämlich, in Buchläden herumzuhängen. Auf den ersten Blick war da auch alles wie immer: Krimis hier, Neuerscheinungen dort, Taschenbücher hinten links, SciFi und Fantasy um die Ecke und... WTF?
Tja. Ich habe noch selten erlebt, daß „WTF” alle meine Gedanken so gut beschreibt. Neben dem Tisch mit Fantasy- und ScFi-Literatur war da jetzt noch ein neuer Tisch - voller Vampirromane. Und damit nicht genug, es gibt nicht nur Bücher über sowas zu kaufen, nein, da hingen an der Wand auch Kalender (sic!), auf denen Zeichnungen zu sehen waren, die ich irgendwo zwischen Gothic, Folter und Hardcore-BDSM (mit ausgeprägtem Blut-Fetisch) einordnen würde. Da gibt es dann z.B. eine Special-Edition-Box der New Moon-Reihe, in den Farben schwarz, schwarz, rot, schwarz, weiß und schwarz. Auf Englisch. Nun hat unser kleiner Rauschgoldengel ja leider auch so einen ausnehmend neben der Spur liegenden Geschmack, so daß ich diese Reihe - wenigstens als Einzelbücher - im englischen Originaltitel zumindest vom sehen her schon kannte. Und da Madame manchmal leichte Probleme mit der englsichen Sprache hat, durfte ich auch schon des öfteren mal ein paar Seiten dieser Bücher lesen (und übersetzen). Mal abgesehen davon, was man von Stephenie Meyers' Schreibstil halten mag: Was für ein Frauenbild ist das da eigentlich in diesem Buch? Verstehen sich Frauen im 21. Jahrhundert wirklich so? Kochen, Aufräumen, Haushalt, Mann anschmachten, Kinder kriegen? Ich dachte zuerst, ich hätte vielleicht nur ein paar wenige, nicht repräsentative Stellen beim Übersetzen erwischt, aber da mich die selben beiden „Weibsbilder”, mit denen dieses Posting angefangen hat, in den Kinofilm (den ersten!) geschleift haben, ist mir klar, daß ich mich nicht geirrt habe. Und das interessante ist, daß die Frauen das alles anscheinend total ausblenden können: In der Firma habe ich meine Argumente mal gegenüber zwei Kolleginnen angebracht, die von ebenjener Buch-/Filmreihe schwärmten, und was war die Antwort: „Das ist halt ein Frauenfilm!” So ein Käse. „Sex And The City” ist eine Frauenserie, aber die Frauen da kochen auch nicht die ganze Zeit (oder machen Haushalt und kriegen Kinder. Schwanger dagegen werden zwei dagegen glaube ich schon)!
Es geht aber immer noch schlimmer. Unser Rauschgoldengelchen hat eine neue Autorin angeschleppt, auch Vampirromane. Jennifer Armintrout. Und ich Trottel hab natürlich aus Neugier mal ein paar Seiten angelesen. Meine Güte. Das ist wirklich eine Zumutung. Man fühlt sich beim Lesen wie bei einer Lobotomie - bei vollem Bewusstsein. Oder als würden einem jemand mit einer stumpfen Rasierklinge Schicht für Schicht das Gehirn abtragen. Und welche Antwort kriegt man, wenn man mal vorsichtig nachfragt: „Das Buch ist aber doch toll, das hat alles, das ist spannend, sexy und romantisch.” Meine Fresse. Ich würde hier gerne mal ein oder zwei Abschnitte zitieren, befürchte aber, daß dieses Blog dann nicht mehr jugendfrei wäre.
Tja. Und jetzt steht hängen BDSM-Kalender im Buchladen, und es hat einen ganzen Grabbeltisch voller Vampirliteratur. Was soll man dazu sagen? Mich nervts. Vor allem, wenn Amazon anfängt, einem Vampirbücher zu empfehlen. Weil man sich mal was von Kathy Reichs gekauft hat. Ist klar.
Schaut nächste Woche wieder rein, dann lästere ich über „All-Age-Fantasy”. Oder vielleicht auch nicht. Da ist ja Weihnachten. Gerade laufen die „4 Non Blondes”. Ich frage mich, was die zum derzeitigen Vampirroman-Hype gesagt hätten.
Tja. Ich habe noch selten erlebt, daß „WTF” alle meine Gedanken so gut beschreibt. Neben dem Tisch mit Fantasy- und ScFi-Literatur war da jetzt noch ein neuer Tisch - voller Vampirromane. Und damit nicht genug, es gibt nicht nur Bücher über sowas zu kaufen, nein, da hingen an der Wand auch Kalender (sic!), auf denen Zeichnungen zu sehen waren, die ich irgendwo zwischen Gothic, Folter und Hardcore-BDSM (mit ausgeprägtem Blut-Fetisch) einordnen würde. Da gibt es dann z.B. eine Special-Edition-Box der New Moon-Reihe, in den Farben schwarz, schwarz, rot, schwarz, weiß und schwarz. Auf Englisch. Nun hat unser kleiner Rauschgoldengel ja leider auch so einen ausnehmend neben der Spur liegenden Geschmack, so daß ich diese Reihe - wenigstens als Einzelbücher - im englischen Originaltitel zumindest vom sehen her schon kannte. Und da Madame manchmal leichte Probleme mit der englsichen Sprache hat, durfte ich auch schon des öfteren mal ein paar Seiten dieser Bücher lesen (und übersetzen). Mal abgesehen davon, was man von Stephenie Meyers' Schreibstil halten mag: Was für ein Frauenbild ist das da eigentlich in diesem Buch? Verstehen sich Frauen im 21. Jahrhundert wirklich so? Kochen, Aufräumen, Haushalt, Mann anschmachten, Kinder kriegen? Ich dachte zuerst, ich hätte vielleicht nur ein paar wenige, nicht repräsentative Stellen beim Übersetzen erwischt, aber da mich die selben beiden „Weibsbilder”, mit denen dieses Posting angefangen hat, in den Kinofilm (den ersten!) geschleift haben, ist mir klar, daß ich mich nicht geirrt habe. Und das interessante ist, daß die Frauen das alles anscheinend total ausblenden können: In der Firma habe ich meine Argumente mal gegenüber zwei Kolleginnen angebracht, die von ebenjener Buch-/Filmreihe schwärmten, und was war die Antwort: „Das ist halt ein Frauenfilm!” So ein Käse. „Sex And The City” ist eine Frauenserie, aber die Frauen da kochen auch nicht die ganze Zeit (oder machen Haushalt und kriegen Kinder. Schwanger dagegen werden zwei dagegen glaube ich schon)!
Es geht aber immer noch schlimmer. Unser Rauschgoldengelchen hat eine neue Autorin angeschleppt, auch Vampirromane. Jennifer Armintrout. Und ich Trottel hab natürlich aus Neugier mal ein paar Seiten angelesen. Meine Güte. Das ist wirklich eine Zumutung. Man fühlt sich beim Lesen wie bei einer Lobotomie - bei vollem Bewusstsein. Oder als würden einem jemand mit einer stumpfen Rasierklinge Schicht für Schicht das Gehirn abtragen. Und welche Antwort kriegt man, wenn man mal vorsichtig nachfragt: „Das Buch ist aber doch toll, das hat alles, das ist spannend, sexy und romantisch.” Meine Fresse. Ich würde hier gerne mal ein oder zwei Abschnitte zitieren, befürchte aber, daß dieses Blog dann nicht mehr jugendfrei wäre.
Tja. Und jetzt steht hängen BDSM-Kalender im Buchladen, und es hat einen ganzen Grabbeltisch voller Vampirliteratur. Was soll man dazu sagen? Mich nervts. Vor allem, wenn Amazon anfängt, einem Vampirbücher zu empfehlen. Weil man sich mal was von Kathy Reichs gekauft hat. Ist klar.
Schaut nächste Woche wieder rein, dann lästere ich über „All-Age-Fantasy”. Oder vielleicht auch nicht. Da ist ja Weihnachten. Gerade laufen die „4 Non Blondes”. Ich frage mich, was die zum derzeitigen Vampirroman-Hype gesagt hätten.
Schlechte Quote
Geschrieben in
Menschliches
Mittwoch, 30. September 2009
In den letzten zehn Jahren habe ich, grob geschätzt, so um die 250 Menschen kennengelernt, denen man auf die eine oder andere Art und Weise den Stempel „IT'ler” verpassen kann. Ungefähr 30 davon haben zwar offiziell zu den jeweiligen IT-Abteilungen (bzw. allgemein IT-affinen Organisationseinheiten, also mit „IT als Selbstzweck”) gehört, waren aber eigentlich nicht wirklich Techniker, sondern hatten meistens Aufgaben in den Bereichen Einkauf bzw. Beschaffung, Reporting und Analyse, Assistenz und Organisation, Führung und Management sowie - wahrscheinlich unvermeidlich in der heutigen Zeit - Datenschutz und Juristerei. Nicht mitgezählt habe ich hier all die Leute, die zwar in ihrer Freizeit teils sehr tief in IT-Themen eingestiegen sind (ein weit verbreitetes Phänomen im OSS-Umfeld), deren Arbeit aber nichts mit der Planung oder der Verwaltung von IT-Systemen und -Strategien zu tun hatte.
Jetzt wird sich der eine oder andere denken: „Ok, der Stefan kennt knappe 220 Techniker. So what?” Ich will über einen Punkt schreiben, der in der Branche als gegeben hingenommen wird - nämlich über die Frauenquote. Zwei Tage lang habe ich mir das Hirn zermartert, damit mir auch wirklich jede einzelne Frau einfällt, die ich in dem genannten Technikbereich kenne, und trotzdem ist die Zahl, die mir einfällt, ernüchternd: Es sind genau sieben gewesen. Der Frauenanteil ist liegt damit bei knapp über drei Prozent. Das alleine ist eigentlich schon eine Zahl, die jedem Gleichstellungsbeauftragten (wer jetzt über die „ungegenderte” Sprache meckern will, der soll das tun) die Schamesröte ins Gesicht treiben könnte. So richtig schlimm wird es aber, wenn ich Dinge wie Softwareentwicklung mal ausblende und mich nur auf die Leute beschränke, die Systeme wirklich auch administrieren: Hier gab es genau zwei Frauen - und das schlimme ist, von denen war die eine wohl auch ziemlich unfähig, zumindest habe ich damals life miterlebt, wie sie einen recht großen Fileserver in rauchende Einzelteile (softwaretechnisch gesprochen) zerlegt hat. Also waren von all den Leuten nur 0,5% fähige, weibliche Administratoren (daß die Quote von Könnern zu Nullen bei den Männern auch nicht immer toll ist, das steht auf einem ganz anderen Blatt).
Woran liegt das? Warum ist der Frauenanteil in der IT gefühlt niedriger als selbst der Anteil von Frauen auf einer durchschnittlichen Baustelle? Bei letztgenannteren Tätigkeiten kann man wenigstens rein biologisch damit argumentieren, daß Männer es halt etwas einfacher haben, wenn viele körperlich anstrengende Tätigkeiten zu leisten sind, weil der unterschiedliche Hormoncocktail in unserem Blut halt den Aufbau von Muskelmasse einfacher gestaltet. Aber in IT-nahen Berufen? Die größte Arbeitsanstrengung da dürfte es sein, irgendwelche Server in irgendwelche Racks einzubauen, und dafür gibt's eigentlich Praktikanten - und selbst wenn nicht, so schwer sind die Dinger mittlerweile nicht mehr, und man kriegt die sowieso besser zu zweit eingebaut (Dell Führungsschienen, anyone?), womit das Gewicht dann völlig irrelevant wird. Im Gegenteil, von außen betrachtet, unterscheidet sich der Job einer, sagen wir mal, Systemadministratorin nicht wirklich viel von dem einer Sekretärin oder Controllerin: Beide dürften den Großteil des Tages vor einem Rechner sitzen, Zeit in Besprechungen totschlagen und auch ansonsten für die diversen „produktiven” Abteilungen eines Unternehmens arbeiten. Und trotzdem könnte der Frauenanteil (letztes mir bekanntes Unternehmen: 100% aller Controlling-Mitarbeiter weiblich, 0% aller Techniker in der IT weiblich) kaum unterschiedlicher ausfallen. Selbst an der Uni war der Frauenanteil unter den Studenten verschwindend gering (obwohl wir damals sogar zwei Professorinnen hatten!), und von den Frauen, mit denen ich noch Kontakt habe, ist keine einzige in der techniknahen IT gelandet.
Wo also liegt das Problem? Wieso ist es für Frauen offensichtlich so unattraktiv, sich in derartige technische Tätigkeiten einzufinden?
„Dies Irae” - allerdings von Verdi, nicht von Mozart. Dummerweise weiß ich nicht mehr, von wann oder mit wem die Aufnahme ist - es klingt aber nach Karajan. Nur leider habe ich „auf die Schnelle” keine Aufnahme davon mit Karajan als Dirigent in den einschlägigen Musikkatalogen (wie z.B. Deutsche Grammophon) finden können. Falls mir da wer weiterhelfen kann...
Jetzt wird sich der eine oder andere denken: „Ok, der Stefan kennt knappe 220 Techniker. So what?” Ich will über einen Punkt schreiben, der in der Branche als gegeben hingenommen wird - nämlich über die Frauenquote. Zwei Tage lang habe ich mir das Hirn zermartert, damit mir auch wirklich jede einzelne Frau einfällt, die ich in dem genannten Technikbereich kenne, und trotzdem ist die Zahl, die mir einfällt, ernüchternd: Es sind genau sieben gewesen. Der Frauenanteil ist liegt damit bei knapp über drei Prozent. Das alleine ist eigentlich schon eine Zahl, die jedem Gleichstellungsbeauftragten (wer jetzt über die „ungegenderte” Sprache meckern will, der soll das tun) die Schamesröte ins Gesicht treiben könnte. So richtig schlimm wird es aber, wenn ich Dinge wie Softwareentwicklung mal ausblende und mich nur auf die Leute beschränke, die Systeme wirklich auch administrieren: Hier gab es genau zwei Frauen - und das schlimme ist, von denen war die eine wohl auch ziemlich unfähig, zumindest habe ich damals life miterlebt, wie sie einen recht großen Fileserver in rauchende Einzelteile (softwaretechnisch gesprochen) zerlegt hat. Also waren von all den Leuten nur 0,5% fähige, weibliche Administratoren (daß die Quote von Könnern zu Nullen bei den Männern auch nicht immer toll ist, das steht auf einem ganz anderen Blatt).
Woran liegt das? Warum ist der Frauenanteil in der IT gefühlt niedriger als selbst der Anteil von Frauen auf einer durchschnittlichen Baustelle? Bei letztgenannteren Tätigkeiten kann man wenigstens rein biologisch damit argumentieren, daß Männer es halt etwas einfacher haben, wenn viele körperlich anstrengende Tätigkeiten zu leisten sind, weil der unterschiedliche Hormoncocktail in unserem Blut halt den Aufbau von Muskelmasse einfacher gestaltet. Aber in IT-nahen Berufen? Die größte Arbeitsanstrengung da dürfte es sein, irgendwelche Server in irgendwelche Racks einzubauen, und dafür gibt's eigentlich Praktikanten - und selbst wenn nicht, so schwer sind die Dinger mittlerweile nicht mehr, und man kriegt die sowieso besser zu zweit eingebaut (Dell Führungsschienen, anyone?), womit das Gewicht dann völlig irrelevant wird. Im Gegenteil, von außen betrachtet, unterscheidet sich der Job einer, sagen wir mal, Systemadministratorin nicht wirklich viel von dem einer Sekretärin oder Controllerin: Beide dürften den Großteil des Tages vor einem Rechner sitzen, Zeit in Besprechungen totschlagen und auch ansonsten für die diversen „produktiven” Abteilungen eines Unternehmens arbeiten. Und trotzdem könnte der Frauenanteil (letztes mir bekanntes Unternehmen: 100% aller Controlling-Mitarbeiter weiblich, 0% aller Techniker in der IT weiblich) kaum unterschiedlicher ausfallen. Selbst an der Uni war der Frauenanteil unter den Studenten verschwindend gering (obwohl wir damals sogar zwei Professorinnen hatten!), und von den Frauen, mit denen ich noch Kontakt habe, ist keine einzige in der techniknahen IT gelandet.
Wo also liegt das Problem? Wieso ist es für Frauen offensichtlich so unattraktiv, sich in derartige technische Tätigkeiten einzufinden?
„Dies Irae” - allerdings von Verdi, nicht von Mozart. Dummerweise weiß ich nicht mehr, von wann oder mit wem die Aufnahme ist - es klingt aber nach Karajan. Nur leider habe ich „auf die Schnelle” keine Aufnahme davon mit Karajan als Dirigent in den einschlägigen Musikkatalogen (wie z.B. Deutsche Grammophon) finden können. Falls mir da wer weiterhelfen kann...
Die IT-Abteilung, das unbekannte Wesen
Geschrieben in
Menschliches, Technik
Sonntag, 13. September 2009
Manche Artikel sind so gut, daß sie für sich selbst sprechen, so auch The unspoken truth about managing geeks von Jeff Ello, in dem es darum geht, was man alles falsch machen kann, wenn man ein IT-Team leitet bzw. wie eine Organisation als ganzes sich selbst um die Chance bringen kann, von ihrer IT zu profitieren. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund, weist Schuld zu und spricht auch die unangenehmen Wahrheiten (unangenehm zumindest für die Nicht-ITler) aus, z.B. daß Entscheidungen im IT-Bereich keine Business-Entscheidungen sind oder daß es Aufgabe der IT-Abteilung ist, allen anderen in der Firma das Arbeiten beuzubringen (wem das letztere zu spanisch klingt, der möge den Artikel bitte ganz lesen). Jeff liegt in jedem Punkt richtig - zumindest, soweit ich das nach meiner bisherigen Erfahrung beurteilen kann. Die beiden Higlights für mich waren:
Also: Ganz lesen, bitte!
Update: Einer muß noch (es geht um IT-Manager und nach welchen Kriterien man sie (nicht) einstellen sollte):
QUOTE:
IT pros complain primarily about logic, and primarily to people they respect. If you are dismissive of complaints, fail to recognize an illogical event or behave in deceptive ways, IT pros will likely stop complaining to you. You might mistake this as a behavioral improvement, when it's actually a show of disrespect. It means you are no longer worth talking to (...)
QUOTE:
(...) but quite another if the people who represent IT to the organization at large aren't cognizant of how the technology works, can't communicate it in the manner the IT group needs it communicated, can't maintain consistency, take credit for the work of the group members, etc. This creates a huge morale problem for the group. Executives expect expert advice from the top IT person, but they have no way of knowing when they aren't getting it. Therein lies the problem.
Also: Ganz lesen, bitte!
Update: Einer muß noch (es geht um IT-Manager und nach welchen Kriterien man sie (nicht) einstellen sollte):
QUOTE:
If you need someone to keep track of where projects are, file paperwork, produce reports and do customer relations, hire some assistants for a lot less money.
Besessen
Geschrieben in
Menschliches
Mittwoch, 26. August 2009
Ich glaube, ich stecke derzeit gedanklich zu sehr in einem privaten Programmierprojekt drin. Zur Vorgeschichte: Nachdem ich irgendwie jahrelang nur kleine Tools geschrieben hatte, ist es auch zugegebenermaßen wieder eine Umgewöhnung, was größeres zu entwickeln. Das wird mir dann klar wenn ich in git branche, ein Feature angehe, es umsetze, den Branch dann wieder merge und eine Woche später bemerke, daß der Ansatz eine Sackgasse ist. Kann passieren, denkt man. Klar kann das passieren. Aber schon in dem Moment, in dem ich „git branch branchname” eingegeben hatte, hat eine kleine Stimme in meinem Hinterkopf mir gesagt, daß das keine tolle Idee ist. Und ich wette, wenn früher hätte ich auf meinen Instinkt gehört. Kommt halt davon, wenn man zu lange draußen war aus dem ganzen Kram.
Aber woran man merkt, daß man wirklich besessen ist? Man liegt am Abend total entspannt draußen (oder auf dem Sofa) und liest ein richtig gutes Buch und hört dabei Sibelius. In selbigem Buch erwähnt eine der Figuren, daß sie unbedingt noch testen muß, ob die Reparatur, die sie an einem Auto durchgeführt hat, auch wirklich funktioniert, bevor sie mit Kumpels ein Bier trinken geht.
Und wenn man die Stelle dann liest, zwei Sätze später plötzlich wieder zu ihr zurückspringt und einem siedend heiß - und mit entsprechender Erhöhung des Blutdrucks - einfällt, daß man noch einen ganzen Haufen Unit- und vor allem Integration-Tests schreiben muß, dann, ja dann ist man echt bessessen.
Suche Valium!
Aber woran man merkt, daß man wirklich besessen ist? Man liegt am Abend total entspannt draußen (oder auf dem Sofa) und liest ein richtig gutes Buch und hört dabei Sibelius. In selbigem Buch erwähnt eine der Figuren, daß sie unbedingt noch testen muß, ob die Reparatur, die sie an einem Auto durchgeführt hat, auch wirklich funktioniert, bevor sie mit Kumpels ein Bier trinken geht.
Und wenn man die Stelle dann liest, zwei Sätze später plötzlich wieder zu ihr zurückspringt und einem siedend heiß - und mit entsprechender Erhöhung des Blutdrucks - einfällt, daß man noch einen ganzen Haufen Unit- und vor allem Integration-Tests schreiben muß, dann, ja dann ist man echt bessessen.
Suche Valium!
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