Skype funktioniert hervorragend auf Apple-Rechnern. So gut z.B., daß die in den neueren MacBooks (und MacBook Pros) integrierte iSight-Kamera sogar für hochauflösendes Video unterstützt wird. Aber eine Sache fehlt: Die netten Anzeigen, die einen auf dem Laufenden halten, wer gerade offline oder online gegangen ist, wenn man Skype gerade minimiert oder im Hintergrund laufen hat. Die Windows- und Unix-Versionen haben das standardmäßig, unter OSX läuft das nicht „out-of-the-box”.
Nachrüsten kann man diese Funktionalität jedoch ganz einfach: Das Zauberwort heißt
Growl. Dabei handelt es sich um einen - für Applikationsprogrammierer - praktischen Framework, der genau diese Benachrichtigungen anzeigen kann - und zwar nicht nur für eine bestimmte Applikation, sondern für alle installierten Programme, die Growl unterstützen. Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Nach dem Klick auf Download (ja, das da eben war ein Link! *g*) öffnet sich ein Fenster, das einen auffordert, den Installationsprozess mit einem Doppelklick zu starten - das restliche Procedere sollte jeder Apple-User kennen. Nachdem Growl installiert wurde, startet man Skype neu und setzt unter „Einstellungen -> Erweitert” den Haken vor dem Menüpunkt „Growl für Ereignishinweise verwenden”. Nachdem man Skype dann nochmal gestartet hat (ja, ich weiß...), hat man die Benachrichtigungen, wie man sie gewohnt ist.
Kleines Zuckerl: In den Systemeinstellungen findet sich nach der Installation von Growl unter der Rubrik „Sonstige” ein Applet, mit dem man die „Anzeigeoptionen” ganz nach eigenem Geschmack einstellen kann - es sind bereits eine ganze Menge Anzeigestile vordefiniert. Das Applet ist auch der richtige Ort, um in der Registerkarte „Anwendungen” zu kontrollieren, ob Skype die Version von Growl erkannt hat und ob er sie benutzt.
Ansonsten: Sagt zu einer Frau nicht, Kaffee und Zigarette seien ein „Nuttenfrühstück”, auch wenn's nunmal so ist. Nennt es lieber „Kiezfrühstück” oder so