Schlecht geträumt
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Menschliches
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Orakel-Turing-Maschinen. Inklusion für Platz- und Zeitklassen. Immerman–Szelepcsényi. Savitch. Quadratischer Zeitverlust bei Bandkompression. Platz- und Zeithierarchien. Lineare Programmierung über |Z. Quantifizierbare boolesche Formeln. PSPACE als Vereinigung (für alle k) von ATime von n hoch k. Alterierende Turingmaschinen. Quantorencharakterisierung der polynomiellen Hierarchie. Vertex Cover. Satz von Cook. Zeit- und Platz-Translationssätze. Komplementabschluß von nichtdeterministischen Platzklassen. Christos H. Papadimitziou - Computational Complexity. Log-Platz-reduzierbar. Polynomielle Zeithierarchie. Pairing. OTM-Charakterisierung der polynomiellen Hierarchie. Korrolare. Theoreme.
Wie zum Geier kann man eine ganze Nacht lang Albträume von so einem Scheiß haben?
Wie zum Geier kann man eine ganze Nacht lang Albträume von so einem Scheiß haben?
Falling For You
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Menschliches
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Es ist Donnerstag. Genauer gesagt ist es kur vor vier Uhr. Mir ist kalt. Und vor allem merke ich, daß mich die Kombination aus Kälte, Wetter und Dunkelheit, die diese Jahreszeit mit sich bringt, runterzieht. Das erste Symptom ist bei mir dann immer, daß ich Schnulzen brauche. Sowohl als Film als auch als Musikstücke. Und da habe ich jetzt genau das richtige gefunden:
Und übrigens hat Jem nicht nur "Falling For You" gemacht sondern z.B. auch 24. Sucht bei YouTube ruhig mal ein bißchen rum, die Frau hat ein ziemlich großes Repertoire. Und einen Abschluß in Jura. Wenn das mal nicht cool ist
Und übrigens hat Jem nicht nur "Falling For You" gemacht sondern z.B. auch 24. Sucht bei YouTube ruhig mal ein bißchen rum, die Frau hat ein ziemlich großes Repertoire. Und einen Abschluß in Jura. Wenn das mal nicht cool ist
Überraschende Parallelen
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Dienstag, 21. Oktober 2008
Es war im Freenode-IRC, und um genau zu sein, es war in #postfix. Man möchte es kaum glauben:
Um mal einen genervten Mitarbeiter der Audi AG zu zitieren (er war aus dem eBusiness-Bereich und es ging um einen offenen Exchange-Server in den Vereinigten Emiraten): "Ich verstehe unsere Themen nicht mehr!"
CODE:
19:44 < name> I once got laid with one of our super-stupid first level support blondies. But I guess that's a bit offtopic in #postfix, isn't it?
19:45 -!- Spec [n=nwheeler@ubuntu/member/spec] has quit [Read error: 104 (Connection reset by peer)]
19:46 < vice-versa> depends, did you do her on/over a postfix mta?
19:47 -!- weedar [n=sikrit@82.194.215.179] has quit [Read error: 104 (Connection reset by peer)]
19:47 < name> Not really.
19:47 -!- hever [n=hever@ip-78-94-189-221.unitymediagroup.de] has quit [Remote closed the connection]
19:48 < name> Which just strengthens the suspision already lingering inside of me that this might really be offtopic ;-)
19:53 < rob0> Did you send her emails afterward?
19:54 < name> Actually, I did.
19:54 < rob0> Great! We're on topic!! :)
19:54 < name> And now that you mention it, I did this using Posftix!
19:54 < rob0> of course
19:55 < vice-versa> yeah sounds on topic to me too
19:56 < name> This was in around 2004, she was working on the other side of the Atlantic (Chicago). I just stayed there for two weeks.
19:56 < vice-versa> where there any performance issues or undesirable long term side-effects?
19:56 < name> And I decided to discard(8) her when I found out she was actually married.
19:57 < rob0> oh my, that is not a good user interface
Um mal einen genervten Mitarbeiter der Audi AG zu zitieren (er war aus dem eBusiness-Bereich und es ging um einen offenen Exchange-Server in den Vereinigten Emiraten): "Ich verstehe unsere Themen nicht mehr!"
Hartes Fail
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Donnerstag, 16. Oktober 2008
Schwierige Sache
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Menschliches
Montag, 13. Oktober 2008
Wie fragt man eine sehr junge Mitarbeiterin möglichst AGG-konform nach ihrer Körbchengröße? Irgendwelche Vorschläge? Und wer jetzt mit "schätzen" kommt - man will ja wissen, ob man richtig liegt 
Update: Marina, Du bist nicht gemeint - ich mein das Kind von nebenan!
Update: Marina, Du bist nicht gemeint - ich mein das Kind von nebenan!
Vergänglichkeit
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Menschliches
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Manche Menschen sind Maurer. Sie schichten Reihe um Reihe von Ziegeln auf, und nach einem Jahr stellt selbst der zufälligste Beobachter fest, daß sie daran mitgewirkt haben, ein Haus zu bauen. Noch ein bißchen später ziehen in das Haus dann Menschen ein und erfüllen das Gemäuer mit Leben, Licht, Wärme und vielleicht sogar Kinderlachen. Der Architekt, der ein Jahr nach Fertigstellung an dem Haus, welches er entworfen hat, vorbei fährt, kann den Anblick genüßlich in sich aufnehmen, denn er weiß, daß es auch sein Verdienst war, daß er daran beteiligt war, etwas dauerhaftes zu schaffen. Etwas greifbares, eine physikalische Realität, die selbst ein Kleinkind begreift. Das Machwerk bleibt vielleicht nicht für die Ewigkeit bestehen, aber üblich sind Zeiten von mehr als dreißig Jahren durchaus. Durch das Zusammenspiel aus Architekt, Bauleitung, Bauarbeitern, Handwerkern und weiß-Gott-was-noch-Alles ist etwas entstanden, was trotzig die Realität seiner Existenz zu erkennen gibt.
Ich bin IT'ler. Es ist nicht so, daß es meine Arbeit ohne vorausgehende Planungen auskäme. Gleich einer Architektin, die das Grundstück, auf welchem ein Gebäude entstehen soll, in Augenschein nimmt, feststellt, wie die Gebäude in der Umgebung aussehen, wo man wie lange mit Sonnenschein rechnen kann, wie die Dächer der Nachbarhäuser ausgerichtet sind oder ob Straßen und Gebäude anhand imaginärer Linien verlaufen, die man nur auf einem Stadtplan erkennen kann, so beginnt auch meine Arbeit meist mit einer Bestandsaufnahme. An die Stelle der Nachbarschaft treten technische Faktoren wie die vorhandene Software-Landschaft, die bestehende Infrastruktur in Hinblick auf Server- und Netzwerkhardware und die Vorgabe, wie invasiv ein Projekt umgesetzt werden darf. Statt auf Sonnenschein achte ich auf Hard- und Software-Voraussetzungen, auf Lastprofile und auf Informationssicherheit. Und anstatt der Ausrichtung von Dächern Augenmerk zu schenken, bemühe ich mich darum, Lösungen zu finden, die mit dem vorhandenen Know How von jenen, die nach mir kommen werden, gepflegt werden können. Doch mit der Planungsphase hören die Ähnlichkeiten zum Hausbau nicht auf: Wie auch ein Bauherr Mittel bereitstellen muß, so werden auch IT-Projekte in zunehmendem Maße durch das zur Verfügung stehende Budget begrenzt. Schreitet der Bauherr dann zum Bau, so kann er das Haus nicht alleine vollenden - genauso wenig wie ich das in den meisten Fällen kann. An die Stelle von Ziegeln und Beton treten Festplatten, Server und Switches, die beschafft werden müssen. Und gleich dem Maurer, der Schicht um Schicht aufträgt, wird durch die Arbeit von Spezialisten aus toter Hardware ein System, welches die Geschäftstätigkeit des Unternehmens fördert. An die Stelle von Wärme, Licht und Leben treten Daten, die verarbeitet werden. Auch, wenn ich hier einige Metaphern überstrapaziere, so kann doch glaube ich jeder, der jemals IT-Projekte umgesetzt hat, die Ähnlichkeit - bis hin zu den Widrigkeiten - erkennen.
Es könnte also alles so schön sein. Ist es aber nicht. Denn nichts von dem, was wir ITler schaffen, hat Bestand. Nichts davon ist real. Wir gleichen nicht dem Handwerker, der mit seinen Händen zum Ganzen beiträgt, nein, wir sind Psychatrie-Patienten, die in ihren Köpfen fortlaufend Luftschlösser bauen. Ein kleiner Magnet, an genügend - und richtige - Stellen gehalten, macht alle unsere Arbeit in Minuten zunichte (kommt mir jetzt nicht mit Backups, das ist nicht das Thema hier). Wir erschaffen nichts. Wir leisten keinen Beitrag zur Realität. Wir fomulieren Gedanken in Nullen und Einsen, und zwar mit einem Abstraktionsgrad, der so hoch ist, daß man ihn so gut wie keinem Laien vermitteln kann. Einen Balkon, einen Gartenzaun dagegen versteht jeder. Und während der Balkon auch in zwanzig oder dreißig Jahren noch steht, müssen wir im Schnitt alle vier Jahre mehr oder weniger von vorne anfangen.
Wir sind wie Sysiphos. Und momentan komme ich mit dieser einen, fundamentalen Wahrheit unseres Berufsstandes gar nicht klar.
Ich bin IT'ler. Es ist nicht so, daß es meine Arbeit ohne vorausgehende Planungen auskäme. Gleich einer Architektin, die das Grundstück, auf welchem ein Gebäude entstehen soll, in Augenschein nimmt, feststellt, wie die Gebäude in der Umgebung aussehen, wo man wie lange mit Sonnenschein rechnen kann, wie die Dächer der Nachbarhäuser ausgerichtet sind oder ob Straßen und Gebäude anhand imaginärer Linien verlaufen, die man nur auf einem Stadtplan erkennen kann, so beginnt auch meine Arbeit meist mit einer Bestandsaufnahme. An die Stelle der Nachbarschaft treten technische Faktoren wie die vorhandene Software-Landschaft, die bestehende Infrastruktur in Hinblick auf Server- und Netzwerkhardware und die Vorgabe, wie invasiv ein Projekt umgesetzt werden darf. Statt auf Sonnenschein achte ich auf Hard- und Software-Voraussetzungen, auf Lastprofile und auf Informationssicherheit. Und anstatt der Ausrichtung von Dächern Augenmerk zu schenken, bemühe ich mich darum, Lösungen zu finden, die mit dem vorhandenen Know How von jenen, die nach mir kommen werden, gepflegt werden können. Doch mit der Planungsphase hören die Ähnlichkeiten zum Hausbau nicht auf: Wie auch ein Bauherr Mittel bereitstellen muß, so werden auch IT-Projekte in zunehmendem Maße durch das zur Verfügung stehende Budget begrenzt. Schreitet der Bauherr dann zum Bau, so kann er das Haus nicht alleine vollenden - genauso wenig wie ich das in den meisten Fällen kann. An die Stelle von Ziegeln und Beton treten Festplatten, Server und Switches, die beschafft werden müssen. Und gleich dem Maurer, der Schicht um Schicht aufträgt, wird durch die Arbeit von Spezialisten aus toter Hardware ein System, welches die Geschäftstätigkeit des Unternehmens fördert. An die Stelle von Wärme, Licht und Leben treten Daten, die verarbeitet werden. Auch, wenn ich hier einige Metaphern überstrapaziere, so kann doch glaube ich jeder, der jemals IT-Projekte umgesetzt hat, die Ähnlichkeit - bis hin zu den Widrigkeiten - erkennen.
Es könnte also alles so schön sein. Ist es aber nicht. Denn nichts von dem, was wir ITler schaffen, hat Bestand. Nichts davon ist real. Wir gleichen nicht dem Handwerker, der mit seinen Händen zum Ganzen beiträgt, nein, wir sind Psychatrie-Patienten, die in ihren Köpfen fortlaufend Luftschlösser bauen. Ein kleiner Magnet, an genügend - und richtige - Stellen gehalten, macht alle unsere Arbeit in Minuten zunichte (kommt mir jetzt nicht mit Backups, das ist nicht das Thema hier). Wir erschaffen nichts. Wir leisten keinen Beitrag zur Realität. Wir fomulieren Gedanken in Nullen und Einsen, und zwar mit einem Abstraktionsgrad, der so hoch ist, daß man ihn so gut wie keinem Laien vermitteln kann. Einen Balkon, einen Gartenzaun dagegen versteht jeder. Und während der Balkon auch in zwanzig oder dreißig Jahren noch steht, müssen wir im Schnitt alle vier Jahre mehr oder weniger von vorne anfangen.
Wir sind wie Sysiphos. Und momentan komme ich mit dieser einen, fundamentalen Wahrheit unseres Berufsstandes gar nicht klar.
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