So muß das!
Geschrieben in
Technik
Samstag, 26. April 2008
QUOTE:
Created record DNSWL Id 11223
Checking ip 81.169.170.201
Added 81.169.170.201/32
Checking ip 81.169.170.201
Added 81.169.170.201/32
n1!
Postfix 2.5.2-rc2 für Debian/etch
Geschrieben in
Technik
Samstag, 19. April 2008
In meinem persönlichen Repository habe ich gerade einen Build von Postfix 2.5.2-rc2 für den stabilen Zweig der Debian-Distribution hinterlegt. Neben anderen Verbesserungen enthält der 2.5-Tree auch die „stress dependent server personality”.
Nach dem Update sollte Unbedingt der Befehl postfix upgrade-configuration ausgeführt werden, um den Eintrag für den „proxywrite”-Service in die Datei /etc/postfix/master.cf einzufügen (Neustart nicht vergessen!). Ebenso sollte man die Logs auf Auffälligkeiten untersuchen, z.B. aufgrund der geänderten Verzeichnisstruktur bei „tlsmgr(8)” und ähnlichem.
Viel Spaß beim Nutzen oder Testen, und denkt dran: Ich bin nicht schuld, wenn Euch Mails verloren gehen
Nach dem Update sollte Unbedingt der Befehl postfix upgrade-configuration ausgeführt werden, um den Eintrag für den „proxywrite”-Service in die Datei /etc/postfix/master.cf einzufügen (Neustart nicht vergessen!). Ebenso sollte man die Logs auf Auffälligkeiten untersuchen, z.B. aufgrund der geänderten Verzeichnisstruktur bei „tlsmgr(8)” und ähnlichem.
Viel Spaß beim Nutzen oder Testen, und denkt dran: Ich bin nicht schuld, wenn Euch Mails verloren gehen
Nicht wirklich Pech...
Geschrieben in
Technik
Samstag, 19. April 2008
..oder warum mein Freitag mies war.
Es gibt ja Tage, an denen möchte man einfach nur den Kopf immer und immer wieder an die Wand hauen, bis einem schwarz vor Augen wird. Die Hintergründe dafür sind meist extreme Frustration, gepaart mit aufkeimendem Ärger, von dem man weiß, daß man ihm besser nicht freien Lauf lassen sollte. In der IT-Branche bietet sich für solche Momente vor allem der Freitag an - und am besten eine Uhrzeit nach 16:00 Uhr. Aber der Reihe nach, und ich verspreche, ich werde mich bemühen, komplizierte technische Zusammenhänge soweit wie möglich außen vor zu lassen und Euch statt dessen eine Geschichte von technischen Pannen, Ignoranz, falschen Entscheidungen und Pech erzählen - oder halt einfach einem verdorbenen Freitag.
Um die Unschuldigen zu schützen, stellen wir uns an dieser Stelle mal eine ca. 400 Mitarbeiter starke Firma irgendwo in der Gegend Deutschlands vor, in der die KFZ-Kennzeichen mit „BGL” beginnen und nehmen ferner - rein hypothetisch natürlich - an, die Geschäftstätigkeit dieser Firma, nämlich die massenhafte Produktion von Vogelhäuschen für den „inHouse”-Einsatz, erfordere einen massiven Einsatz moderner Mittel der Informationstechnik. Die Anwendung solcher Gerätschaften macht, das ist eine unstrittige Tatsache, die Verfügbarkeit von Strom notwendig - ein Fakt des täglichen Lebens, welches zu rechtfertigen wohl normalerweise nicht einmal Juristen einfiele (sorry an die Juristen unter meinen Lesern). Die Verfügbarkeit elektrischer Energie liegt dabei in Deutschland so um die 99,996 Prozent oder anders gesagt, im Schnitt gibt es pro Jahr für jeden Stromkunden ungefähr 22,9 Minuten eine Unterbrechung der Energiezufuhr. Dazu kommen noch etliche Schwankungen und Unterbrechungen im Sekundenbereich, die o.g. Quelle zufolge nicht erfasst werden.
Für den Einsatz moderner Informationstechnologie ist derartiges natürlich untragbar und so wird ab einer gewissen Größe der Einsatz von IT eigentlich immer durch moderne Unterbrechungsfreie Stromversorgungen, kurz auch USVs genannt, geschützt. Von Großverbauchern wie Krankenhäusern, die teilweise riesige Dieselaggregate ihr eigen nennen, einmal abgesehen handelt es sich bei diesen Geräten meist lediglich um einige sehr große Batterien (i.S.v. Autobatterien bzw. Akkus, also wiederaufladbar) und etwas Elektronik. Im Normalbetrieb schützen sie die empfindlichen Computer vor den genannten kurzzeitigen Schwankungen und Unterbrechungen - und bieten im Falle eines längeren Totalausfalls genug Luft, um ein die Gerätschaften sauber und ohne die Gefahr eines Datenverlusts abschalten zu können.
In meiner Geschichte spielen zwei dieser überdimensionierten Autobatterien eine Hauptrolle.
Der Rest dieses Eintrags nennt Namen und Sachverhalte. Beide sind so weit wie möglich verfälscht, trotzdem kann hier nur mit einem Paßwort weitergelesen werden. Dabei handelt es sich um das in diesem Blog übliche Paßwort und somit gilt:
Zur Ansicht dieses Eintrags ist die Eingabe eines Paßworts nötig (Groß-/Kleinschreibung wird unterschieden!), welches nach einem Klick auf den Link mit der Aufschrift "Weiterlesen" eingegeben werden kann.
Es gibt ja Tage, an denen möchte man einfach nur den Kopf immer und immer wieder an die Wand hauen, bis einem schwarz vor Augen wird. Die Hintergründe dafür sind meist extreme Frustration, gepaart mit aufkeimendem Ärger, von dem man weiß, daß man ihm besser nicht freien Lauf lassen sollte. In der IT-Branche bietet sich für solche Momente vor allem der Freitag an - und am besten eine Uhrzeit nach 16:00 Uhr. Aber der Reihe nach, und ich verspreche, ich werde mich bemühen, komplizierte technische Zusammenhänge soweit wie möglich außen vor zu lassen und Euch statt dessen eine Geschichte von technischen Pannen, Ignoranz, falschen Entscheidungen und Pech erzählen - oder halt einfach einem verdorbenen Freitag.
Um die Unschuldigen zu schützen, stellen wir uns an dieser Stelle mal eine ca. 400 Mitarbeiter starke Firma irgendwo in der Gegend Deutschlands vor, in der die KFZ-Kennzeichen mit „BGL” beginnen und nehmen ferner - rein hypothetisch natürlich - an, die Geschäftstätigkeit dieser Firma, nämlich die massenhafte Produktion von Vogelhäuschen für den „inHouse”-Einsatz, erfordere einen massiven Einsatz moderner Mittel der Informationstechnik. Die Anwendung solcher Gerätschaften macht, das ist eine unstrittige Tatsache, die Verfügbarkeit von Strom notwendig - ein Fakt des täglichen Lebens, welches zu rechtfertigen wohl normalerweise nicht einmal Juristen einfiele (sorry an die Juristen unter meinen Lesern). Die Verfügbarkeit elektrischer Energie liegt dabei in Deutschland so um die 99,996 Prozent oder anders gesagt, im Schnitt gibt es pro Jahr für jeden Stromkunden ungefähr 22,9 Minuten eine Unterbrechung der Energiezufuhr. Dazu kommen noch etliche Schwankungen und Unterbrechungen im Sekundenbereich, die o.g. Quelle zufolge nicht erfasst werden.
Für den Einsatz moderner Informationstechnologie ist derartiges natürlich untragbar und so wird ab einer gewissen Größe der Einsatz von IT eigentlich immer durch moderne Unterbrechungsfreie Stromversorgungen, kurz auch USVs genannt, geschützt. Von Großverbauchern wie Krankenhäusern, die teilweise riesige Dieselaggregate ihr eigen nennen, einmal abgesehen handelt es sich bei diesen Geräten meist lediglich um einige sehr große Batterien (i.S.v. Autobatterien bzw. Akkus, also wiederaufladbar) und etwas Elektronik. Im Normalbetrieb schützen sie die empfindlichen Computer vor den genannten kurzzeitigen Schwankungen und Unterbrechungen - und bieten im Falle eines längeren Totalausfalls genug Luft, um ein die Gerätschaften sauber und ohne die Gefahr eines Datenverlusts abschalten zu können.
In meiner Geschichte spielen zwei dieser überdimensionierten Autobatterien eine Hauptrolle.
Der Rest dieses Eintrags nennt Namen und Sachverhalte. Beide sind so weit wie möglich verfälscht, trotzdem kann hier nur mit einem Paßwort weitergelesen werden. Dabei handelt es sich um das in diesem Blog übliche Paßwort und somit gilt:
Zur Ansicht dieses Eintrags ist die Eingabe eines Paßworts nötig (Groß-/Kleinschreibung wird unterschieden!), welches nach einem Klick auf den Link mit der Aufschrift "Weiterlesen" eingegeben werden kann.
Weiterlesen: Nicht wirklich Pech...
Ich bin begeistert...
Geschrieben in
Technik
Donnerstag, 17. April 2008
...denn offensichtlich tut Gentoo was gegen seine Userbasis - und das kann man doch nur begrüßen, oder (spart Euch die Flames, 1. interessieren sie mich nicht und 2. ist es mir egal, was andere Leute benutzen!)? Aber seht selbst (IRC-Mitschnitt):
00:10 < a|ex> hallo
00:10 < a|ex> ich hab hier nen gentoo system
00:10 <@alexs> echt?
00:10 < a|ex> wollte was updaten
00:10 <@alexs> joa, das ist meist gut
00:10 < a|ex> und hab da paar blocked packs gehabt
00:10 < a|ex> unter anderem python
00:11 -!- Phash is now known as Phash|bnc
00:11 < a|ex> im internet gegoogelt und da stand was von altes deinstall neues wieder emergen
00:11 < bgrupe> ja
00:11 < a|ex> jetzt ist python weg und es geht kein emerge mehr
00:11 < a|ex> was kannich tun?
Wie würde Nelson (der von den Simpsons) sagen? Genau, „Ha ha!” Den Tag beginne ich heute mal mit Händels Music for the Royal Fireworks. Hab' ich schon viel zu lange nicht mehr gehört!
P.S: Ich hab mir gerade überlegt, noch kurz zu erklären, worum es dabei geht - aber ich glaube, wer die Erklärung braucht, kann dann eh nicht lachen, also lasse ich es.
QUOTE:
00:10 < a|ex> hallo
00:10 < a|ex> ich hab hier nen gentoo system
00:10 <@alexs> echt?
00:10 < a|ex> wollte was updaten
00:10 <@alexs> joa, das ist meist gut
00:10 < a|ex> und hab da paar blocked packs gehabt
00:10 < a|ex> unter anderem python
00:11 -!- Phash is now known as Phash|bnc
00:11 < a|ex> im internet gegoogelt und da stand was von altes deinstall neues wieder emergen
00:11 < bgrupe> ja
00:11 < a|ex> jetzt ist python weg und es geht kein emerge mehr
00:11 < a|ex> was kannich tun?
Wie würde Nelson (der von den Simpsons) sagen? Genau, „Ha ha!” Den Tag beginne ich heute mal mit Händels Music for the Royal Fireworks. Hab' ich schon viel zu lange nicht mehr gehört!
P.S: Ich hab mir gerade überlegt, noch kurz zu erklären, worum es dabei geht - aber ich glaube, wer die Erklärung braucht, kann dann eh nicht lachen, also lasse ich es.
Viel Wahres in einem Bild
Geschrieben in
Technik
Mittwoch, 16. April 2008
Kudos an die Macher von adminzen.org - von diesem „Zen” könnten sich einige IT'ler, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, etwas abschneiden:

Um mal Tobi zu zitieren (ahnt Ihr mittlerweile, wie ich zu meinem Online-Spitznamen „cite” gekommen bin?): „So muß das!”
Musikalisch bekomme ich gerade große Lust, den Tag mit Mussorgskys Pictures at an Exhibition zu beginnen - gute Wahl, oder was meint Ihr?
Anklicken für Vollbild.
Um mal Tobi zu zitieren (ahnt Ihr mittlerweile, wie ich zu meinem Online-Spitznamen „cite” gekommen bin?): „So muß das!”
Musikalisch bekomme ich gerade große Lust, den Tag mit Mussorgskys Pictures at an Exhibition zu beginnen - gute Wahl, oder was meint Ihr?
Pimp my Skype
Geschrieben in
Technik
Donnerstag, 10. April 2008
Skype funktioniert hervorragend auf Apple-Rechnern. So gut z.B., daß die in den neueren MacBooks (und MacBook Pros) integrierte iSight-Kamera sogar für hochauflösendes Video unterstützt wird. Aber eine Sache fehlt: Die netten Anzeigen, die einen auf dem Laufenden halten, wer gerade offline oder online gegangen ist, wenn man Skype gerade minimiert oder im Hintergrund laufen hat. Die Windows- und Unix-Versionen haben das standardmäßig, unter OSX läuft das nicht „out-of-the-box”.
Nachrüsten kann man diese Funktionalität jedoch ganz einfach: Das Zauberwort heißt Growl. Dabei handelt es sich um einen - für Applikationsprogrammierer - praktischen Framework, der genau diese Benachrichtigungen anzeigen kann - und zwar nicht nur für eine bestimmte Applikation, sondern für alle installierten Programme, die Growl unterstützen. Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Nach dem Klick auf Download (ja, das da eben war ein Link! *g*) öffnet sich ein Fenster, das einen auffordert, den Installationsprozess mit einem Doppelklick zu starten - das restliche Procedere sollte jeder Apple-User kennen. Nachdem Growl installiert wurde, startet man Skype neu und setzt unter „Einstellungen -> Erweitert” den Haken vor dem Menüpunkt „Growl für Ereignishinweise verwenden”. Nachdem man Skype dann nochmal gestartet hat (ja, ich weiß...), hat man die Benachrichtigungen, wie man sie gewohnt ist.
Kleines Zuckerl: In den Systemeinstellungen findet sich nach der Installation von Growl unter der Rubrik „Sonstige” ein Applet, mit dem man die „Anzeigeoptionen” ganz nach eigenem Geschmack einstellen kann - es sind bereits eine ganze Menge Anzeigestile vordefiniert. Das Applet ist auch der richtige Ort, um in der Registerkarte „Anwendungen” zu kontrollieren, ob Skype die Version von Growl erkannt hat und ob er sie benutzt.
Ansonsten: Sagt zu einer Frau nicht, Kaffee und Zigarette seien ein „Nuttenfrühstück”, auch wenn's nunmal so ist. Nennt es lieber „Kiezfrühstück” oder so
Nachrüsten kann man diese Funktionalität jedoch ganz einfach: Das Zauberwort heißt Growl. Dabei handelt es sich um einen - für Applikationsprogrammierer - praktischen Framework, der genau diese Benachrichtigungen anzeigen kann - und zwar nicht nur für eine bestimmte Applikation, sondern für alle installierten Programme, die Growl unterstützen. Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Nach dem Klick auf Download (ja, das da eben war ein Link! *g*) öffnet sich ein Fenster, das einen auffordert, den Installationsprozess mit einem Doppelklick zu starten - das restliche Procedere sollte jeder Apple-User kennen. Nachdem Growl installiert wurde, startet man Skype neu und setzt unter „Einstellungen -> Erweitert” den Haken vor dem Menüpunkt „Growl für Ereignishinweise verwenden”. Nachdem man Skype dann nochmal gestartet hat (ja, ich weiß...), hat man die Benachrichtigungen, wie man sie gewohnt ist.
Kleines Zuckerl: In den Systemeinstellungen findet sich nach der Installation von Growl unter der Rubrik „Sonstige” ein Applet, mit dem man die „Anzeigeoptionen” ganz nach eigenem Geschmack einstellen kann - es sind bereits eine ganze Menge Anzeigestile vordefiniert. Das Applet ist auch der richtige Ort, um in der Registerkarte „Anwendungen” zu kontrollieren, ob Skype die Version von Growl erkannt hat und ob er sie benutzt.
Ansonsten: Sagt zu einer Frau nicht, Kaffee und Zigarette seien ein „Nuttenfrühstück”, auch wenn's nunmal so ist. Nennt es lieber „Kiezfrühstück” oder so
1036 Credits und ein dummer Bug in ClamAV
Geschrieben in
Technik
Dienstag, 8. April 2008
Gerade habe ich mich seit langer Zeit mal wieder bei SixXS eingeloggt, dem Tunnelanbieter, der es jedermann ermöglicht, zu Hause oder sonstwo IPv6-Konnektivität zu bekommen. Und was sehen meine entzündeten Augen da? Ich habe laut der Anzeige stolze 1036 ISK auf dem Konto. Zur Erklärung: Pro Woche, in der ein IPv6-Tunnel erreichbar ist, bekommt man 5 ISK. Soviel dann zu stabilen Endpunkten 
Die andere Sache gestern war deutlich nerviger: Auf meinen Mailservern setze ich als Virenscanner die Open Source-Software ClamAV ein. Das ganze läuft bei mir in zwei Teilen: Der eigentliche Hintergrunddienst („Dämon”) heißt „clamd” und nimmt von anderen Programmen (z.B. eben meinem Maildienst) Anforderungen entgegen, einen Datenstrom zu scannen. Um das tun zu können, braucht er natürlich Virensignaturen. Diese werden durch den Dienst „freshclam” normalerweise einmal pro Stunde aktualisiert. Das ganze läuft im Normalfall problemlos, aber in der Nacht von Sonntag auf Montag hat es offenbar größere Probleme mit dem Zugriff auf die Spiegelserver gegeben, auf denen die aktuellen Signaturen liegen. Das wäre im Normalfall nicht schlimm, denn der Dienst ist so intelligent, es immer wieder zu probieren, und irgendwann funktioniert das dann schon wieder - soweit die Theorie. In der Praxis jedoch bin ich da über einen doofen Fehler gestolpert: „freshclam” sperrt den Zugriff auf die Signaturen schon am Anfang eines Update-Prozesses und nicht erst, wenn er die Updates erfolgreich heruntergeladen hat. So konnte der eigentliche Scanner nicht mehr auf seine Signaturdateien zugreifen und hat sang- und klanglos den Dienst eingestellt. Nicht tragisch, es gibt ja einen Backup-Scanner, allerdings ist dieser deutlich langsamer, und so hatten die Mailwarteschlangen am Montagnachmittag schon eine eindrucksvolle Größe angenommen. Reparieren ließ sich das übrigens ganz einfach:
Wie gesagt, kein großer Akt, aber nervig ist es trotzdem. Ein Bugfix für diesen Fehler wurde bereits angekündigt - hoffen wir das beste.
Das Wetter hat mich heute übrigens ganz übel reingelegt: Strahlender Sonnenschein heißt eben nicht auch Wärme - ich bin fast erforen draußen im T-Shirt
Die andere Sache gestern war deutlich nerviger: Auf meinen Mailservern setze ich als Virenscanner die Open Source-Software ClamAV ein. Das ganze läuft bei mir in zwei Teilen: Der eigentliche Hintergrunddienst („Dämon”) heißt „clamd” und nimmt von anderen Programmen (z.B. eben meinem Maildienst) Anforderungen entgegen, einen Datenstrom zu scannen. Um das tun zu können, braucht er natürlich Virensignaturen. Diese werden durch den Dienst „freshclam” normalerweise einmal pro Stunde aktualisiert. Das ganze läuft im Normalfall problemlos, aber in der Nacht von Sonntag auf Montag hat es offenbar größere Probleme mit dem Zugriff auf die Spiegelserver gegeben, auf denen die aktuellen Signaturen liegen. Das wäre im Normalfall nicht schlimm, denn der Dienst ist so intelligent, es immer wieder zu probieren, und irgendwann funktioniert das dann schon wieder - soweit die Theorie. In der Praxis jedoch bin ich da über einen doofen Fehler gestolpert: „freshclam” sperrt den Zugriff auf die Signaturen schon am Anfang eines Update-Prozesses und nicht erst, wenn er die Updates erfolgreich heruntergeladen hat. So konnte der eigentliche Scanner nicht mehr auf seine Signaturdateien zugreifen und hat sang- und klanglos den Dienst eingestellt. Nicht tragisch, es gibt ja einen Backup-Scanner, allerdings ist dieser deutlich langsamer, und so hatten die Mailwarteschlangen am Montagnachmittag schon eine eindrucksvolle Größe angenommen. Reparieren ließ sich das übrigens ganz einfach:
- Stoppen von clamd und freshclam.
- Den Wert von "ScriptedUpdates" in der /etc/clamav/freshclam.conf von yes auf no ändern.
- Die Datei /var/lib/clamav/mirrors.dat entfernen.
- freshclam -v per Hand starten
- Die Änderungen aus Schritt 2 wieder rückgängig machen.
- Die Dienste aus Schritt 1 wieder starten.
Wie gesagt, kein großer Akt, aber nervig ist es trotzdem. Ein Bugfix für diesen Fehler wurde bereits angekündigt - hoffen wir das beste.
Das Wetter hat mich heute übrigens ganz übel reingelegt: Strahlender Sonnenschein heißt eben nicht auch Wärme - ich bin fast erforen draußen im T-Shirt
(Seite 1 von 1, insgesamt 7 Einträge)






