Postfix 2.5.2-rc2 für Debian/etch
Geschrieben in
Technik
Samstag, 19. April 2008
In meinem persönlichen Repository habe ich gerade einen Build von Postfix 2.5.2-rc2 für den stabilen Zweig der Debian-Distribution hinterlegt. Neben anderen Verbesserungen enthält der 2.5-Tree auch die „stress dependent server personality”.
Nach dem Update sollte Unbedingt der Befehl postfix upgrade-configuration ausgeführt werden, um den Eintrag für den „proxywrite”-Service in die Datei /etc/postfix/master.cf einzufügen (Neustart nicht vergessen!). Ebenso sollte man die Logs auf Auffälligkeiten untersuchen, z.B. aufgrund der geänderten Verzeichnisstruktur bei „tlsmgr(8)” und ähnlichem.
Viel Spaß beim Nutzen oder Testen, und denkt dran: Ich bin nicht schuld, wenn Euch Mails verloren gehen
Nach dem Update sollte Unbedingt der Befehl postfix upgrade-configuration ausgeführt werden, um den Eintrag für den „proxywrite”-Service in die Datei /etc/postfix/master.cf einzufügen (Neustart nicht vergessen!). Ebenso sollte man die Logs auf Auffälligkeiten untersuchen, z.B. aufgrund der geänderten Verzeichnisstruktur bei „tlsmgr(8)” und ähnlichem.
Viel Spaß beim Nutzen oder Testen, und denkt dran: Ich bin nicht schuld, wenn Euch Mails verloren gehen
Nicht wirklich Pech...
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Technik
Samstag, 19. April 2008
..oder warum mein Freitag mies war.
Es gibt ja Tage, an denen möchte man einfach nur den Kopf immer und immer wieder an die Wand hauen, bis einem schwarz vor Augen wird. Die Hintergründe dafür sind meist extreme Frustration, gepaart mit aufkeimendem Ärger, von dem man weiß, daß man ihm besser nicht freien Lauf lassen sollte. In der IT-Branche bietet sich für solche Momente vor allem der Freitag an - und am besten eine Uhrzeit nach 16:00 Uhr. Aber der Reihe nach, und ich verspreche, ich werde mich bemühen, komplizierte technische Zusammenhänge soweit wie möglich außen vor zu lassen und Euch statt dessen eine Geschichte von technischen Pannen, Ignoranz, falschen Entscheidungen und Pech erzählen - oder halt einfach einem verdorbenen Freitag.
Um die Unschuldigen zu schützen, stellen wir uns an dieser Stelle mal eine ca. 400 Mitarbeiter starke Firma irgendwo in der Gegend Deutschlands vor, in der die KFZ-Kennzeichen mit „BGL” beginnen und nehmen ferner - rein hypothetisch natürlich - an, die Geschäftstätigkeit dieser Firma, nämlich die massenhafte Produktion von Vogelhäuschen für den „inHouse”-Einsatz, erfordere einen massiven Einsatz moderner Mittel der Informationstechnik. Die Anwendung solcher Gerätschaften macht, das ist eine unstrittige Tatsache, die Verfügbarkeit von Strom notwendig - ein Fakt des täglichen Lebens, welches zu rechtfertigen wohl normalerweise nicht einmal Juristen einfiele (sorry an die Juristen unter meinen Lesern). Die Verfügbarkeit elektrischer Energie liegt dabei in Deutschland so um die 99,996 Prozent oder anders gesagt, im Schnitt gibt es pro Jahr für jeden Stromkunden ungefähr 22,9 Minuten eine Unterbrechung der Energiezufuhr. Dazu kommen noch etliche Schwankungen und Unterbrechungen im Sekundenbereich, die o.g. Quelle zufolge nicht erfasst werden.
Für den Einsatz moderner Informationstechnologie ist derartiges natürlich untragbar und so wird ab einer gewissen Größe der Einsatz von IT eigentlich immer durch moderne Unterbrechungsfreie Stromversorgungen, kurz auch USVs genannt, geschützt. Von Großverbauchern wie Krankenhäusern, die teilweise riesige Dieselaggregate ihr eigen nennen, einmal abgesehen handelt es sich bei diesen Geräten meist lediglich um einige sehr große Batterien (i.S.v. Autobatterien bzw. Akkus, also wiederaufladbar) und etwas Elektronik. Im Normalbetrieb schützen sie die empfindlichen Computer vor den genannten kurzzeitigen Schwankungen und Unterbrechungen - und bieten im Falle eines längeren Totalausfalls genug Luft, um ein die Gerätschaften sauber und ohne die Gefahr eines Datenverlusts abschalten zu können.
In meiner Geschichte spielen zwei dieser überdimensionierten Autobatterien eine Hauptrolle.
Der Rest dieses Eintrags nennt Namen und Sachverhalte. Beide sind so weit wie möglich verfälscht, trotzdem kann hier nur mit einem Paßwort weitergelesen werden. Dabei handelt es sich um das in diesem Blog übliche Paßwort und somit gilt:
Zur Ansicht dieses Eintrags ist die Eingabe eines Paßworts nötig (Groß-/Kleinschreibung wird unterschieden!), welches nach einem Klick auf den Link mit der Aufschrift "Weiterlesen" eingegeben werden kann.
Es gibt ja Tage, an denen möchte man einfach nur den Kopf immer und immer wieder an die Wand hauen, bis einem schwarz vor Augen wird. Die Hintergründe dafür sind meist extreme Frustration, gepaart mit aufkeimendem Ärger, von dem man weiß, daß man ihm besser nicht freien Lauf lassen sollte. In der IT-Branche bietet sich für solche Momente vor allem der Freitag an - und am besten eine Uhrzeit nach 16:00 Uhr. Aber der Reihe nach, und ich verspreche, ich werde mich bemühen, komplizierte technische Zusammenhänge soweit wie möglich außen vor zu lassen und Euch statt dessen eine Geschichte von technischen Pannen, Ignoranz, falschen Entscheidungen und Pech erzählen - oder halt einfach einem verdorbenen Freitag.
Um die Unschuldigen zu schützen, stellen wir uns an dieser Stelle mal eine ca. 400 Mitarbeiter starke Firma irgendwo in der Gegend Deutschlands vor, in der die KFZ-Kennzeichen mit „BGL” beginnen und nehmen ferner - rein hypothetisch natürlich - an, die Geschäftstätigkeit dieser Firma, nämlich die massenhafte Produktion von Vogelhäuschen für den „inHouse”-Einsatz, erfordere einen massiven Einsatz moderner Mittel der Informationstechnik. Die Anwendung solcher Gerätschaften macht, das ist eine unstrittige Tatsache, die Verfügbarkeit von Strom notwendig - ein Fakt des täglichen Lebens, welches zu rechtfertigen wohl normalerweise nicht einmal Juristen einfiele (sorry an die Juristen unter meinen Lesern). Die Verfügbarkeit elektrischer Energie liegt dabei in Deutschland so um die 99,996 Prozent oder anders gesagt, im Schnitt gibt es pro Jahr für jeden Stromkunden ungefähr 22,9 Minuten eine Unterbrechung der Energiezufuhr. Dazu kommen noch etliche Schwankungen und Unterbrechungen im Sekundenbereich, die o.g. Quelle zufolge nicht erfasst werden.
Für den Einsatz moderner Informationstechnologie ist derartiges natürlich untragbar und so wird ab einer gewissen Größe der Einsatz von IT eigentlich immer durch moderne Unterbrechungsfreie Stromversorgungen, kurz auch USVs genannt, geschützt. Von Großverbauchern wie Krankenhäusern, die teilweise riesige Dieselaggregate ihr eigen nennen, einmal abgesehen handelt es sich bei diesen Geräten meist lediglich um einige sehr große Batterien (i.S.v. Autobatterien bzw. Akkus, also wiederaufladbar) und etwas Elektronik. Im Normalbetrieb schützen sie die empfindlichen Computer vor den genannten kurzzeitigen Schwankungen und Unterbrechungen - und bieten im Falle eines längeren Totalausfalls genug Luft, um ein die Gerätschaften sauber und ohne die Gefahr eines Datenverlusts abschalten zu können.
In meiner Geschichte spielen zwei dieser überdimensionierten Autobatterien eine Hauptrolle.
Der Rest dieses Eintrags nennt Namen und Sachverhalte. Beide sind so weit wie möglich verfälscht, trotzdem kann hier nur mit einem Paßwort weitergelesen werden. Dabei handelt es sich um das in diesem Blog übliche Paßwort und somit gilt:
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