Pimp my Skype
Geschrieben in
Technik
Donnerstag, 10. April 2008
Skype funktioniert hervorragend auf Apple-Rechnern. So gut z.B., daß die in den neueren MacBooks (und MacBook Pros) integrierte iSight-Kamera sogar für hochauflösendes Video unterstützt wird. Aber eine Sache fehlt: Die netten Anzeigen, die einen auf dem Laufenden halten, wer gerade offline oder online gegangen ist, wenn man Skype gerade minimiert oder im Hintergrund laufen hat. Die Windows- und Unix-Versionen haben das standardmäßig, unter OSX läuft das nicht „out-of-the-box”.
Nachrüsten kann man diese Funktionalität jedoch ganz einfach: Das Zauberwort heißt Growl. Dabei handelt es sich um einen - für Applikationsprogrammierer - praktischen Framework, der genau diese Benachrichtigungen anzeigen kann - und zwar nicht nur für eine bestimmte Applikation, sondern für alle installierten Programme, die Growl unterstützen. Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Nach dem Klick auf Download (ja, das da eben war ein Link! *g*) öffnet sich ein Fenster, das einen auffordert, den Installationsprozess mit einem Doppelklick zu starten - das restliche Procedere sollte jeder Apple-User kennen. Nachdem Growl installiert wurde, startet man Skype neu und setzt unter „Einstellungen -> Erweitert” den Haken vor dem Menüpunkt „Growl für Ereignishinweise verwenden”. Nachdem man Skype dann nochmal gestartet hat (ja, ich weiß...), hat man die Benachrichtigungen, wie man sie gewohnt ist.
Kleines Zuckerl: In den Systemeinstellungen findet sich nach der Installation von Growl unter der Rubrik „Sonstige” ein Applet, mit dem man die „Anzeigeoptionen” ganz nach eigenem Geschmack einstellen kann - es sind bereits eine ganze Menge Anzeigestile vordefiniert. Das Applet ist auch der richtige Ort, um in der Registerkarte „Anwendungen” zu kontrollieren, ob Skype die Version von Growl erkannt hat und ob er sie benutzt.
Ansonsten: Sagt zu einer Frau nicht, Kaffee und Zigarette seien ein „Nuttenfrühstück”, auch wenn's nunmal so ist. Nennt es lieber „Kiezfrühstück” oder so
Nachrüsten kann man diese Funktionalität jedoch ganz einfach: Das Zauberwort heißt Growl. Dabei handelt es sich um einen - für Applikationsprogrammierer - praktischen Framework, der genau diese Benachrichtigungen anzeigen kann - und zwar nicht nur für eine bestimmte Applikation, sondern für alle installierten Programme, die Growl unterstützen. Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Nach dem Klick auf Download (ja, das da eben war ein Link! *g*) öffnet sich ein Fenster, das einen auffordert, den Installationsprozess mit einem Doppelklick zu starten - das restliche Procedere sollte jeder Apple-User kennen. Nachdem Growl installiert wurde, startet man Skype neu und setzt unter „Einstellungen -> Erweitert” den Haken vor dem Menüpunkt „Growl für Ereignishinweise verwenden”. Nachdem man Skype dann nochmal gestartet hat (ja, ich weiß...), hat man die Benachrichtigungen, wie man sie gewohnt ist.
Kleines Zuckerl: In den Systemeinstellungen findet sich nach der Installation von Growl unter der Rubrik „Sonstige” ein Applet, mit dem man die „Anzeigeoptionen” ganz nach eigenem Geschmack einstellen kann - es sind bereits eine ganze Menge Anzeigestile vordefiniert. Das Applet ist auch der richtige Ort, um in der Registerkarte „Anwendungen” zu kontrollieren, ob Skype die Version von Growl erkannt hat und ob er sie benutzt.
Ansonsten: Sagt zu einer Frau nicht, Kaffee und Zigarette seien ein „Nuttenfrühstück”, auch wenn's nunmal so ist. Nennt es lieber „Kiezfrühstück” oder so
Knapp am Stromausfall vorbei?
Geschrieben in
Politik & Nachrichten
Donnerstag, 10. April 2008
Die russische Zeitung RIA Novosti hat einen sehr interessanten Artikel auf ihrer Webseite veröffentlicht, in dem der schweizerische Forscher Michael Dittmar vom Züricher Institut für Elementarteilchen-Physik feststellt, daß Westeuropa - genauer wohl das westeuropäische Verbundnetz der Stromversorger - letzten Winter nur sehr knapp an einem Totalausfall vorbeigeschrammt ist - ein paar mehr kalte Tage wären alles gewesen, was es gebraucht hätte:
Leider war es mir bisher nicht möglich, den Originalartikel zu finden, wer mir da zuvorkommt, meldet sich bitte. Denn ohne selbigen wirkt die genannte Quelle, vor allem, wenn man sich die letzten zwei Absätze genauer ansieht, doch irgendwie unglaubwürdig. Sowjet-Propaganda, anyone?
Noch ein Tag bis zum Wochenende!
Nachtrag: Im aktuellen Spiegel findet sich ein Artikel, bei dem es um die zukünftige Gestaltung der Strompreise für Privathaushalte geht. Und auch die erwähnen den bei RIA Novosti genannten 17. Dezember - da seien die Strompreise an den Energiebörsen nämlich auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Zumindest der Teil scheint also zu stimmen - und trotzdem bin ich noch mißtrauisch
Nachtrag 2: Gefunden! Und siehe da, die Zeitung hat wirklich unklar zitiert - der Absatz mit den Kerzen bezog sich auf eine Verhaltensempfehlung, nämlich ein paar Tipps, wie man sich auf einen möglichen Blackout vorbereiten soll - nicht, um selbigen zu vermeiden. Und wenn ich mir den Absatz ansehe, dann war der bestimmt für ein paar Lacher gut und ist wohl durchaus auch humoristisch (trotzdem jedoch, leider, ernst) gemeint.
QUOTE:
„Die Angaben der UCTE über die Kapazitätsreserven zeigen, dass im Laufe des Winters 2007/2008 nur einige kalte Wintertage in Westeuropa zu sehr unangenehmen Problemen der Energieversorgung während der Spitzenbelastungszeiten am Abend in Frankreich und den Nachbarländern hätten führen können”, schreibt Dittmar in einem Bericht, der auf der Webseite der elektronischen Bibliothek der Cornell University veröffentlicht wurde.
Leider war es mir bisher nicht möglich, den Originalartikel zu finden, wer mir da zuvorkommt, meldet sich bitte. Denn ohne selbigen wirkt die genannte Quelle, vor allem, wenn man sich die letzten zwei Absätze genauer ansieht, doch irgendwie unglaubwürdig. Sowjet-Propaganda, anyone?
Noch ein Tag bis zum Wochenende!
Nachtrag: Im aktuellen Spiegel findet sich ein Artikel, bei dem es um die zukünftige Gestaltung der Strompreise für Privathaushalte geht. Und auch die erwähnen den bei RIA Novosti genannten 17. Dezember - da seien die Strompreise an den Energiebörsen nämlich auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Zumindest der Teil scheint also zu stimmen - und trotzdem bin ich noch mißtrauisch
Nachtrag 2: Gefunden! Und siehe da, die Zeitung hat wirklich unklar zitiert - der Absatz mit den Kerzen bezog sich auf eine Verhaltensempfehlung, nämlich ein paar Tipps, wie man sich auf einen möglichen Blackout vorbereiten soll - nicht, um selbigen zu vermeiden. Und wenn ich mir den Absatz ansehe, dann war der bestimmt für ein paar Lacher gut und ist wohl durchaus auch humoristisch (trotzdem jedoch, leider, ernst) gemeint.
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