Ein Pfund Hirn
Geschrieben in
Menschliches
Freitag, 29. Februar 2008
Ich hatte ja schonmal was zu den Damen und Herren geschrieben, die in der sog. FEM-Simulation - aka „Funktionsauslegung ”- arbeiten. Jedoch erscheint es mir wichtig, nochmal auf die interne Anatomie solcher Teams hinzuweisen, denn es gibt da einige ganz typische Vertreter, die ich bisher wirklich noch in jedem Team gefunden habe:
So, ich hoffe, ich konnte hier etwas Licht ins Dunkel bringen. Und zum Abschluß noch ein Zitat einer Vertreterin des dritten, o.g. Typs: „Empfang? Ach, Du meinst fünf Pfund Brüste und ein Pfund Hirn?”
Euch allen ein schönes Wochenende!
- Das Mathematik-Genie: Ja, einen - bzw. eine - davon gibt es in jeder Simulanten-Abteilung. Oftmals jemand, der nach einem abgebrochenen Mathe-Studium entdeckt hat, daß er lieber etwas praxisnäheres arbeiten möchte. Man kann in der Kaffeeküche stundenlang fasziniert zuhören, wenn zwei Vertreter dieser Spezies sich über den Weg laufen, einen naturwissenschaftlichen Studiengang mal vorausgesetzt. Die Mathematik-Genies sind im Normalfall die Mitglieder des Teams, die am stärksten nikotinsüchtig sind.
- Den Materialwissenschafts-Freak: Meist eben gerade kein Maschinenbauer - da würde es ja nicht verwundern - sondern einfach nur ein Folienfetischist. Wieso Folien? Tja, Folien auf dünnen Flächen, z.B. I-Tafeln, können, wenn man es falsch macht, durchaus mal Abweichungen von bis zu 0,2 Grad nach einer Crash-Simulation verursachen. Und da blüht der Materialwissenschaftler auf: Ob Schaumstoff, Sprühschaum oder Folien, ob Plasitk, Aluminium oder Chrom, er kennt sämtliche relevanten Materialdaten. Die Folienfetischisten sind auffällig oft Brillenträger und von eher kleinem Wuchs.
- Den Skriptgott: FEM wird immer noch sehr viel auf Unix-Rechnern gemacht, und meistens sind sowohl Eingabe- als auch Ausgabedaten der Berechnungsläufe reine Textdateien. Da bietet es sich natürlich an, das ganze zu automatisieren, soweit möglich, und hier ist der Skriptgott in seinem Element. Interessanterweise sind die Skriptgötter oft die jüngsten und normalsten Mitglieder der Simulanten-Truppe.
- Die toughe Alibi-Frau: In einer reinen Männerdomäne ist sie noch tougher als ihre männlichen Kollegen. Sie trägt kein Makeup, keine hochhackigen Schuhe und keine Röcke. Sie macht derbere Witze als ihre männlichen Kollegen und läßt keine Gelegenheit aus, über andere, weniger toughe Frauen herzuziehen.
So, ich hoffe, ich konnte hier etwas Licht ins Dunkel bringen. Und zum Abschluß noch ein Zitat einer Vertreterin des dritten, o.g. Typs: „Empfang? Ach, Du meinst fünf Pfund Brüste und ein Pfund Hirn?”
Euch allen ein schönes Wochenende!
Almost Heaven, West Virginia
Geschrieben in
Freizeit
Dienstag, 19. Februar 2008
Keine Sorge, liebe Leserinnen und Leser, es wird jetzt nicht darum gehen, daß der Baptistenprediger Huckabee vor genau zwei Wochen, nämlich am 5. Feburar, dem sog. super tuesday, die Vorwahl - bzw. eigentlich ja die Urwahl - in West Virginia gewonnen hat, denn eigentlich war das ja ein Sieg für McCain, der am wenigsten Stimmen erhalten hat. Ein Grund mehr, Politik nicht zu mögen, und ein Grund weniger, zu vermuten, in anderen Ländern könnte Politik weniger ekelhaft sein.
Und ich erspare Euch auch John Denver - obwohl mich mit diesem Lied und einer gewissen Kneipe in Ingolstadt (Hint: Kreuztor!) gewisse Erinnerungen an Karaoke-Abende und Schnaps verbinden. „Country Roads...” kann man halt auch mit mehr als einem Promille noch fantastisch Gröhlen
Und weil wir gerade bei Country-Sängern sind: Auch das neue Album von Kathy Mattea mit dem Titel Coal, inspiriert von dem Grubenunglück in Sago im Jahre 2006, ist nicht das Thema dieses Eintrags.
Diverse Freizeitangebote im gleichnamigen Bundesstaat der U.S. of A. kommen der Sache dann schon etwas näher, aber eigentlich geht es um etwas vollkommen Triviales: Es geht um Kies. Ihr wisst schon, die Steinchen, die man streut, wenn die Straßen zufrieren. Jetzt fragt ihr Euch natürlich, was zum Geier das mit West Virginia zu tun hat?
Tja, das hätte ich auch nicht vermutet: Heute morgen habe ich beim Laufen mal einen kleinen Abstecher gemacht und mir einen Kaffee an einer Imbiss-Bude geholt, weil es sich mit geschlossenen Augen einfach nicht gut läuft. Hinten in dem Häuschen standen denn auch drei Säcke Kies. Und während ich, an meinem dampfenden Kaffee nippend, diese Säcke genauer in Augenschein nehme, komme ich doch nicht umhin, zu lesen, daß dieser Kies oder Splitt oder wie auch immer eben genau aus dem eingangs erwähnten West Virginia stammt.
Jetzt weiß ich endlich, was es mit dieser ominösen „Globalisierung” auf sich hat. Wenn ich diesen Sommer also unsanft von meinen Inline-Skates geholt werden werde, weil selbiger Kies eine der Rollen blockiert hat, dann werde ich also nicht mehr die Englein singen hören, sondern ein Duett aus John Denver und Kathy Mattea - und wenn der Schmerz nachlässt, wird mir im Geiste Herr Huckabee eine Predigt darüber halten, ich solle doch vorsichtiger fahren.
Schöne neue Welt!
Wichtiger Nachtrag: Bei Andreas gibt es wieder blaue Plüschelefanten!
Und ich erspare Euch auch John Denver - obwohl mich mit diesem Lied und einer gewissen Kneipe in Ingolstadt (Hint: Kreuztor!) gewisse Erinnerungen an Karaoke-Abende und Schnaps verbinden. „Country Roads...” kann man halt auch mit mehr als einem Promille noch fantastisch Gröhlen
Diverse Freizeitangebote im gleichnamigen Bundesstaat der U.S. of A. kommen der Sache dann schon etwas näher, aber eigentlich geht es um etwas vollkommen Triviales: Es geht um Kies. Ihr wisst schon, die Steinchen, die man streut, wenn die Straßen zufrieren. Jetzt fragt ihr Euch natürlich, was zum Geier das mit West Virginia zu tun hat?
Tja, das hätte ich auch nicht vermutet: Heute morgen habe ich beim Laufen mal einen kleinen Abstecher gemacht und mir einen Kaffee an einer Imbiss-Bude geholt, weil es sich mit geschlossenen Augen einfach nicht gut läuft. Hinten in dem Häuschen standen denn auch drei Säcke Kies. Und während ich, an meinem dampfenden Kaffee nippend, diese Säcke genauer in Augenschein nehme, komme ich doch nicht umhin, zu lesen, daß dieser Kies oder Splitt oder wie auch immer eben genau aus dem eingangs erwähnten West Virginia stammt.
Jetzt weiß ich endlich, was es mit dieser ominösen „Globalisierung” auf sich hat. Wenn ich diesen Sommer also unsanft von meinen Inline-Skates geholt werden werde, weil selbiger Kies eine der Rollen blockiert hat, dann werde ich also nicht mehr die Englein singen hören, sondern ein Duett aus John Denver und Kathy Mattea - und wenn der Schmerz nachlässt, wird mir im Geiste Herr Huckabee eine Predigt darüber halten, ich solle doch vorsichtiger fahren.
Schöne neue Welt!
Wichtiger Nachtrag: Bei Andreas gibt es wieder blaue Plüschelefanten!
Katzenbilder sind out!
Geschrieben in
Vermischtes
Freitag, 15. Februar 2008
Ihr habt recht gelesen - hiermit erkläre ich die Ära der Katzenbilder offiziell für beendet - und sei es nur bis zum morgigen Tage. Klar, über Katzen kann man sich immer amüsieren, aber Hasen - also Hasen, meine lieber Schwan, Hasen, das sind echte Helden. Seht selbst:

(via icanhascheezburger.com)
Euch allen da draußen ein schönes Wochenende!

(via icanhascheezburger.com)
Euch allen da draußen ein schönes Wochenende!
Versaute Firmware und 100kg-Polizisten
Geschrieben in
Vermischtes
Donnerstag, 14. Februar 2008
Und zunächst das wichtigste - ja, ich lebe noch 
Ich nenne ja seit Mitte letzten Jahres ein Nokia N732 mein Eigen und habe mit diesem Telephon auch stets die Möglichkeit genutzt, den Kalender und das Adressbuch mit meinem Rechner abzugleichen. Auf dem Mac ging das extrem einfach, das Handy einfach via Bluetooth koppeln und dann hat er beide Verzeichnisse abgeglichen, sogar inklusive Photos. Man konnte sogar via dem EmitSMS Windget sehr einfach und schnell vom Dashbaord aus eine SMS verschicken, oder aber, wenn man es komfortabler wollte, mit BluePhoneElite 2 nicht nur SMS verschicken, empfangen etc., sondern auch Anrufe tätigen und das MacBook (Pro) dabei als Headset mißbrauchen. Allein, seit einem Update der Firmware lässt sich das N73 überhaupt nicht mehr unter OSX koppeln - und auch nicht unter Vista, und das ist wohl schon seit längerem ein bekannter Bug in dieser Firmware-Version. Aber anstatt schnell und zuverlässig einen Fix nachzulegen, denn dabei handelt es sich ja offensichtlich um eine Regression, kommt von Nokia bisher gar nichts, soweit ich das überblicken kann - tolle Wurst!
Wer übrigens gerne mal über die Schattenseiten seines Macs auf dem Laufenden gehalten werden will, dem empfehle ich das Blog MacMacken. Ich lese da noch nicht lange mit, kann also die Qualität nicht 100%ig beurteilen, aber was ich bisher gesehen habe, sieht auf jeden Fall gut aus. Für die Leopard-Benutzer im Speziellen kann ich Leopard Tricks, Tips and Tools empfehlen, einiges davon kann man doch immer wieder brauchen (am besten in Mail.app als Feed abonnieren).
Eine völlig obskure und aus dem Ruder gelaufene Video-Überwachung hat sich die Volksbank in Stuttgart geleistet - da ging es um eine Reinigungsrechnung wegen Hundedreck an den Schuhen, en Artikel sollte man unbedingt lesen. Herrliche neue Welt.
Zuletzt noch zwei lustige Videos: Das erste ist ein Werbespot von Audi für den R8, der während des Superbowls in den USA lief - da hat jemand zuviel „Der Pate” gesehen:
Godfather - Audi
Das zweite ist Video davon, wie ein durchgeknallter Cop in England mit ein paar Teenagern umgeht, die mit dem Skateboard trotz Verbot unterwegs waren - witzig ist, daß der Cop am Ende auf die mitlaufende Kamera aufmerksam wird, aber seht selbst.
Viel Spaß noch diese Woche.
Ich nenne ja seit Mitte letzten Jahres ein Nokia N732 mein Eigen und habe mit diesem Telephon auch stets die Möglichkeit genutzt, den Kalender und das Adressbuch mit meinem Rechner abzugleichen. Auf dem Mac ging das extrem einfach, das Handy einfach via Bluetooth koppeln und dann hat er beide Verzeichnisse abgeglichen, sogar inklusive Photos. Man konnte sogar via dem EmitSMS Windget sehr einfach und schnell vom Dashbaord aus eine SMS verschicken, oder aber, wenn man es komfortabler wollte, mit BluePhoneElite 2 nicht nur SMS verschicken, empfangen etc., sondern auch Anrufe tätigen und das MacBook (Pro) dabei als Headset mißbrauchen. Allein, seit einem Update der Firmware lässt sich das N73 überhaupt nicht mehr unter OSX koppeln - und auch nicht unter Vista, und das ist wohl schon seit längerem ein bekannter Bug in dieser Firmware-Version. Aber anstatt schnell und zuverlässig einen Fix nachzulegen, denn dabei handelt es sich ja offensichtlich um eine Regression, kommt von Nokia bisher gar nichts, soweit ich das überblicken kann - tolle Wurst!
Wer übrigens gerne mal über die Schattenseiten seines Macs auf dem Laufenden gehalten werden will, dem empfehle ich das Blog MacMacken. Ich lese da noch nicht lange mit, kann also die Qualität nicht 100%ig beurteilen, aber was ich bisher gesehen habe, sieht auf jeden Fall gut aus. Für die Leopard-Benutzer im Speziellen kann ich Leopard Tricks, Tips and Tools empfehlen, einiges davon kann man doch immer wieder brauchen (am besten in Mail.app als Feed abonnieren).
Eine völlig obskure und aus dem Ruder gelaufene Video-Überwachung hat sich die Volksbank in Stuttgart geleistet - da ging es um eine Reinigungsrechnung wegen Hundedreck an den Schuhen, en Artikel sollte man unbedingt lesen. Herrliche neue Welt.
Zuletzt noch zwei lustige Videos: Das erste ist ein Werbespot von Audi für den R8, der während des Superbowls in den USA lief - da hat jemand zuviel „Der Pate” gesehen:
Godfather - Audi
Das zweite ist Video davon, wie ein durchgeknallter Cop in England mit ein paar Teenagern umgeht, die mit dem Skateboard trotz Verbot unterwegs waren - witzig ist, daß der Cop am Ende auf die mitlaufende Kamera aufmerksam wird, aber seht selbst.
Viel Spaß noch diese Woche.
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