Faule Äpfel
Geschrieben in
Technik
Mittwoch, 23. Januar 2008
Nur, damit ich hier mal dem Eindruck entgegentreten kann, ich sei ein ein bedingungsloser Apple-Fan: Auch auf die Gefahr hin, Euch jetzt zu schockieren, Apple macht nicht immer glücklich. Das beste Beispiel dafür ist der Kamerad Scherbaum. Der Andreas macht vor allem eines, nämlich Datenbanken, genauer: PostgreSQL. Und das kann er ungefähr zehnmal besser, als ich oder alle anderen Menschen, die ich kenne (vielleicht mit Ausnahme von „Onkel Jörg” und Hubert), das können. Und weil diese Datenbank nun fast immer auf diversen Unix-Derivaten, oft eben auch Linux, eingesetzt wird, versteht es sich von selbst, daß der ANdreas da richtig fit ist, ja fast schon zaubern kann. Man sollte also annehmen, daß jemand, der sich richtig gut in den diversen Innereien und Zusammenhängen moderner Computer bzw. moderner Technologie auskennt, mit Produkten einer Firma, die sich selbst vor allen anderen Dingen auch Benutzerfreundlichkeit auf die Flaggen geschrieben hat, gar keine Probleme hat.
Das dem einfach nicht so ist, sieht man z.B. hier. Von Nutzerfreundlichkeit ist hier nicht mehr viel zu bemerken, wir lesen hier von Bevormundung, von ärgerlichen funktionalen Einschränkungen und von ganz krassen Bugs (und interessanterweise kenne ich den Bug mit der WLAN-SSID von meinem Laptop auch). Den Vogel jedoch schießt meiner Meinung nach dieser etwas ältere Beitrag ab, indem Andreas ganz klare Worte für eine Software findet, die gut und gerne als das Flaggschiff der Firma Apple durchgehen kann.
Um es hier also nochmal ganz deutlich zu sagen: Hard- und Software der Firma Apple sind kein Allheilmittel, ihr besitz macht nicht bedinungslos glücklich und die Produkte dieser Firma haben genauso Fehler, Macken und Schwächen wie alle vergleichbaren Produkte. Ihr Stärken liegen auf anderen Gebieten, perfekt sind sie jedoch keinesfalls.
Dafür aber schön bunt.
Das dem einfach nicht so ist, sieht man z.B. hier. Von Nutzerfreundlichkeit ist hier nicht mehr viel zu bemerken, wir lesen hier von Bevormundung, von ärgerlichen funktionalen Einschränkungen und von ganz krassen Bugs (und interessanterweise kenne ich den Bug mit der WLAN-SSID von meinem Laptop auch). Den Vogel jedoch schießt meiner Meinung nach dieser etwas ältere Beitrag ab, indem Andreas ganz klare Worte für eine Software findet, die gut und gerne als das Flaggschiff der Firma Apple durchgehen kann.
Um es hier also nochmal ganz deutlich zu sagen: Hard- und Software der Firma Apple sind kein Allheilmittel, ihr besitz macht nicht bedinungslos glücklich und die Produkte dieser Firma haben genauso Fehler, Macken und Schwächen wie alle vergleichbaren Produkte. Ihr Stärken liegen auf anderen Gebieten, perfekt sind sie jedoch keinesfalls.
Dafür aber schön bunt.
Malware-Bilder
Geschrieben in
Technik
Dienstag, 22. Januar 2008
Was sagen Euch die Namen „Netsky” oder „Storm Worm”? Wahrscheinlich nicht so viel, dem einen oder anderen dürften sie als die Namen zweier mehr oder weniger bekannter Würmer in Erinnerung sein, und die typischen Leser dieses Blogs, die auf ihren mehr oder weniger exotischen Betriebssystemen abseits des Mainstreams arbeiten, dürften sich dafür wohl nicht die Bohne interessieren.
Doch was wäre denn, wenn es jemandem gelänge, diese Malware graphisch aufzubereiten, ihr in künstlerischer Weise ein Gesicht zu geben? Würden wir dann vielleicht weniger oft auf sie klicken und uns damit Schädlinge einfangen? Nun, nach einem Blogeintrag der Washington Post ist genau dies die Vision des rumänischen Künstlers Alex Dragulescu, welcher derzeit in der Sociable Media Group am MIT damit beschäftigt ist, die Struktur von Schädlingen künstlerisch aufzubereiten. Seine Software analysiert dazu den Code der Schädlinge und weist bestimmten Systemaufrufen und Verhaltensmustern graphische Gegenstücke zu - und das sieht dann so aus (Storm, Netsky und eine Phishing-Mail):



Ich finde, das ist eine extrem coole Technologie und ein sehr innovativer Ansatz - und wie der Künstler selbst schreibt, denkt er, daß hier noch sehr viel mehr erreicht werden könnte. 100% Wertung!
Doch was wäre denn, wenn es jemandem gelänge, diese Malware graphisch aufzubereiten, ihr in künstlerischer Weise ein Gesicht zu geben? Würden wir dann vielleicht weniger oft auf sie klicken und uns damit Schädlinge einfangen? Nun, nach einem Blogeintrag der Washington Post ist genau dies die Vision des rumänischen Künstlers Alex Dragulescu, welcher derzeit in der Sociable Media Group am MIT damit beschäftigt ist, die Struktur von Schädlingen künstlerisch aufzubereiten. Seine Software analysiert dazu den Code der Schädlinge und weist bestimmten Systemaufrufen und Verhaltensmustern graphische Gegenstücke zu - und das sieht dann so aus (Storm, Netsky und eine Phishing-Mail):
Ich finde, das ist eine extrem coole Technologie und ein sehr innovativer Ansatz - und wie der Künstler selbst schreibt, denkt er, daß hier noch sehr viel mehr erreicht werden könnte. 100% Wertung!
Fett?
Geschrieben in
Technik
Dienstag, 22. Januar 2008
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