Malware-Bilder
Geschrieben in
Technik
Dienstag, 22. Januar 2008
Was sagen Euch die Namen „Netsky” oder „Storm Worm”? Wahrscheinlich nicht so viel, dem einen oder anderen dürften sie als die Namen zweier mehr oder weniger bekannter Würmer in Erinnerung sein, und die typischen Leser dieses Blogs, die auf ihren mehr oder weniger exotischen Betriebssystemen abseits des Mainstreams arbeiten, dürften sich dafür wohl nicht die Bohne interessieren.
Doch was wäre denn, wenn es jemandem gelänge, diese Malware graphisch aufzubereiten, ihr in künstlerischer Weise ein Gesicht zu geben? Würden wir dann vielleicht weniger oft auf sie klicken und uns damit Schädlinge einfangen? Nun, nach einem Blogeintrag der Washington Post ist genau dies die Vision des rumänischen Künstlers Alex Dragulescu, welcher derzeit in der Sociable Media Group am MIT damit beschäftigt ist, die Struktur von Schädlingen künstlerisch aufzubereiten. Seine Software analysiert dazu den Code der Schädlinge und weist bestimmten Systemaufrufen und Verhaltensmustern graphische Gegenstücke zu - und das sieht dann so aus (Storm, Netsky und eine Phishing-Mail):



Ich finde, das ist eine extrem coole Technologie und ein sehr innovativer Ansatz - und wie der Künstler selbst schreibt, denkt er, daß hier noch sehr viel mehr erreicht werden könnte. 100% Wertung!
Doch was wäre denn, wenn es jemandem gelänge, diese Malware graphisch aufzubereiten, ihr in künstlerischer Weise ein Gesicht zu geben? Würden wir dann vielleicht weniger oft auf sie klicken und uns damit Schädlinge einfangen? Nun, nach einem Blogeintrag der Washington Post ist genau dies die Vision des rumänischen Künstlers Alex Dragulescu, welcher derzeit in der Sociable Media Group am MIT damit beschäftigt ist, die Struktur von Schädlingen künstlerisch aufzubereiten. Seine Software analysiert dazu den Code der Schädlinge und weist bestimmten Systemaufrufen und Verhaltensmustern graphische Gegenstücke zu - und das sieht dann so aus (Storm, Netsky und eine Phishing-Mail):
Ich finde, das ist eine extrem coole Technologie und ein sehr innovativer Ansatz - und wie der Künstler selbst schreibt, denkt er, daß hier noch sehr viel mehr erreicht werden könnte. 100% Wertung!
Talfahrt
Geschrieben in
Politik & Nachrichten
Dienstag, 22. Januar 2008
Ich habe das gestern ehrlich gesagt erst so gegen 11 Uhr abends erfahren, weil ich vorher den ganzen Tag keine Nachrichten gehört hatte, aber anscheinend hat es den DAX (und, glaubt man diesem Artikel, auch die Londoner Börse) gestern so richtig schlimm erwischt, so schlimm, wie seit 9/11 nicht mehr. Die Börsenfraktion der ARD hat dazu einen interessanten Beitrag, aus dem ich einmal einen Satz zitieren will:
Der Mann der da spricht, heißt Müller und ist laut deren Bericht einer der bekanntesten Händler an der Frankfurter Börse, wahrscheinlich weiß der also, was er da von sich gibt. Nun, die für mich kurzfristig gute Nachricht ist: Ich habe keine Aktien und die Fonds, an denen mir Anteile gehören, dürften groß genug sein, um die Verluste abzufedern (hoffe ich). Die schlechte Nachricht ist: Ich habe von der Börse genau gar keine Ahnung - und ich kann auch gar nicht einschätzen, wieviel an dem derzeitigen Panik-Gerede dran ist und was wir noch zu erwarten haben.
Man darf wohl gespannt bleiben!
Update: Indien, Handel an der Börse in Bombay für eine Stunde unterbrochen, der Leitindex Sensex verliert 12%, Australiens Leitindex bricht um sieben Prozent ein und der Nikkei-Index in Tokio verliert 5,7%. Houston, ich glaube, wir haben ein Problem!
Update 2: Weil wir gerade von konkurrierenden Zielen sprachen (OK, taten wir nicht, aber egal): Ziel der US-Notenbank müßte es eigentlich sein, den immer schwächer werdenden Dollar abzustützen, und das erreicht man bekanntlich durch eine Erhöhung der Leitzinsen. Um jedoch die schuldenfinanzierte US-Konjunktur zu stützen, wäre das genau das falsche Signal. Senkt die US-Notenbank also die Leitzinsen, so wird die Dollar-Inflation weiter angeheizt. Was passieren würde, wenn die EZB dem Beispiel nicht folgt, sondern versucht, die Inflation im Euro-Raum durch eine Erhöhung der Leitzinsen zu verlangsamen, das sei den geneigten Leserinnen und Lesern als Übung in Vorstellungskraft überlassen. Meiner Meinung nach hat man da momentan nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Update 3: Guckt mal zur Tagesschau. Die erklären da sehr verständlich, wie sich die Krise v.a. der Landesbanken (West, Sachsen etc.) auf private Kreditnehmer auswirkt.
QUOTE:
Die Talfahrt ist noch längst nicht beendet. Wir sehen im Moment keine Käufe, selbst die institutionellen Investoren greifen nicht zu.
Der Mann der da spricht, heißt Müller und ist laut deren Bericht einer der bekanntesten Händler an der Frankfurter Börse, wahrscheinlich weiß der also, was er da von sich gibt. Nun, die für mich kurzfristig gute Nachricht ist: Ich habe keine Aktien und die Fonds, an denen mir Anteile gehören, dürften groß genug sein, um die Verluste abzufedern (hoffe ich). Die schlechte Nachricht ist: Ich habe von der Börse genau gar keine Ahnung - und ich kann auch gar nicht einschätzen, wieviel an dem derzeitigen Panik-Gerede dran ist und was wir noch zu erwarten haben.
Man darf wohl gespannt bleiben!
Update: Indien, Handel an der Börse in Bombay für eine Stunde unterbrochen, der Leitindex Sensex verliert 12%, Australiens Leitindex bricht um sieben Prozent ein und der Nikkei-Index in Tokio verliert 5,7%. Houston, ich glaube, wir haben ein Problem!
Update 2: Weil wir gerade von konkurrierenden Zielen sprachen (OK, taten wir nicht, aber egal): Ziel der US-Notenbank müßte es eigentlich sein, den immer schwächer werdenden Dollar abzustützen, und das erreicht man bekanntlich durch eine Erhöhung der Leitzinsen. Um jedoch die schuldenfinanzierte US-Konjunktur zu stützen, wäre das genau das falsche Signal. Senkt die US-Notenbank also die Leitzinsen, so wird die Dollar-Inflation weiter angeheizt. Was passieren würde, wenn die EZB dem Beispiel nicht folgt, sondern versucht, die Inflation im Euro-Raum durch eine Erhöhung der Leitzinsen zu verlangsamen, das sei den geneigten Leserinnen und Lesern als Übung in Vorstellungskraft überlassen. Meiner Meinung nach hat man da momentan nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Update 3: Guckt mal zur Tagesschau. Die erklären da sehr verständlich, wie sich die Krise v.a. der Landesbanken (West, Sachsen etc.) auf private Kreditnehmer auswirkt.
Fett?
Geschrieben in
Technik
Dienstag, 22. Januar 2008
(Seite 1 von 1, insgesamt 3 Einträge)






