The Day The Routers Died...
Geschrieben in
Technik
Montag, 17. Dezember 2007
Jeder, der im Internet ein Angebot betreiben will - und auch jeder, der dann ein solches Nutzen will, braucht eine Sache unbedingt: Eine IP-Adresse. Der Name „IP” steht dabei für „Internet Protocol ” und ist der grundlegende Standard, der dafür sorgt, daß Datenpakete von A nach B finden. Eine halbe Ewigkeit lang sahen IP-Adressen immer gleich aus: Sie bestanden aus vier Bytes und werden normalerweise als Gruppe von vier Zahlen im Bereich von 0 bis 255 aufgeschrieben, getrennt durch einen Punkt: 81.69.170.201 ist z.B. eine solche Adresse. Nun ist klar, daß dieser Adressbereich irgendwann erschöpft sein wird, und deswegen gibt es bereits seit einer halben Ewigkeit einen designierten Nachfolger: Das aktuelle IP-Protokoll trägt den Zusatz „v4”, das neue Protokoll den Zusatz „v6”: Für den Nutzer die auffälligste Neuerung ist die Vergrößerung des Adressbereichs auf 16 Bytes. Das sieht dann so aus: 2001:4c50:fffd:a:21c:b3ff:fec5:3e9d - und dieser Vorrat an Adressen reicht, das könnt ihr glauben, bis in alle Ewigkeit. Und obwohl IPv6 noch ganz andere Dinge unterstützt als nur längere Adressen, setzt sich dieses neue Protokoll bisher nicht durch.
Eine der Stellen, die IP-Adressen vergeben, ist das RIPE. Als eine von fünf sog. „Regional Internet Registries ” hat diese Organisation den immer knapper werdenden IPv4-Adressraum auf ihrem letzten Meeting Ende Oktober, dem RIPE-55, thematisiert und klar gesagt, daß man nicht glaubt, daß der IPv4-Adressraum auch nur bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts reichen wird. Und unter anderem hat man sich zu einem sehr klaren Statement entschlossen, in dem man alle Anbieter von Diensten im Internet dazu auffordert, ihre Services bald möglichst auch über IPv6 anzubieten - denn nur wenn es genug Dienste gibt, werden auch die Zugangsanbieter nicht umhin kommen, ihren Endkunden IPv6-taugliche Anschlüsse bereitzustellen. Diesen dringenden Appell haben die Macher der „secret working group” mit einem publikumswirksamen Song untermalt:
Wer die technischen Anspielunge in diesem Song nicht versteht, der mag bitte hier in den Kommentaren fragen - ich erkläre das gerne, und Jonas bestimmt auch
Übrgens - diese Webseite und auch andere von mir angebotene Services sind schon seit langem über IPv6 zu erreichen. Bisher scheint sich nur niemand dafür zu interessieren: So beträgt der Anteil der via IPv6 abgerufenen Webseiten weniger als 1% - und das, obwohl es dank Initiativen wie demSiXXs sehr einfach ist, IPv6-Konnektivität zu beziehen. Aber selbst Leute, von denen ich weiß, daß sie von der technischen Seite her keinerlei Prolem hätten, wenigstens ihre Webseiten via IPv6 anzubieten, tun das bisher nicht - da können die Leute singen, wie sie wollen. Vituelle Schelte geht damit an Erich, Andreas und Alexander!
Eine der Stellen, die IP-Adressen vergeben, ist das RIPE. Als eine von fünf sog. „Regional Internet Registries ” hat diese Organisation den immer knapper werdenden IPv4-Adressraum auf ihrem letzten Meeting Ende Oktober, dem RIPE-55, thematisiert und klar gesagt, daß man nicht glaubt, daß der IPv4-Adressraum auch nur bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts reichen wird. Und unter anderem hat man sich zu einem sehr klaren Statement entschlossen, in dem man alle Anbieter von Diensten im Internet dazu auffordert, ihre Services bald möglichst auch über IPv6 anzubieten - denn nur wenn es genug Dienste gibt, werden auch die Zugangsanbieter nicht umhin kommen, ihren Endkunden IPv6-taugliche Anschlüsse bereitzustellen. Diesen dringenden Appell haben die Macher der „secret working group” mit einem publikumswirksamen Song untermalt:
Wer die technischen Anspielunge in diesem Song nicht versteht, der mag bitte hier in den Kommentaren fragen - ich erkläre das gerne, und Jonas bestimmt auch
Übrgens - diese Webseite und auch andere von mir angebotene Services sind schon seit langem über IPv6 zu erreichen. Bisher scheint sich nur niemand dafür zu interessieren: So beträgt der Anteil der via IPv6 abgerufenen Webseiten weniger als 1% - und das, obwohl es dank Initiativen wie demSiXXs sehr einfach ist, IPv6-Konnektivität zu beziehen. Aber selbst Leute, von denen ich weiß, daß sie von der technischen Seite her keinerlei Prolem hätten, wenigstens ihre Webseiten via IPv6 anzubieten, tun das bisher nicht - da können die Leute singen, wie sie wollen. Vituelle Schelte geht damit an Erich, Andreas und Alexander!
10 Monate Tarifstreit der Lokführer
Geschrieben in
Politik & Nachrichten
Montag, 17. Dezember 2007
Hätte ich im ersten Monat des Streiks ein Kind gezeugt, es wäre wohl mittlerweile schon auf der Welt. Es bleibt ein fader Nachgeschmack, ein Tarifstreit, auf dem Rücken der Kunden ausgetragen. Ein Tarifstreit, der viel dazu beigetragen hat, die Positionen der Gewerkschaften zu schwächen. Eine Gewerkschaft, die es nicht geschafft hat, aus einer Position der Stärke heraus zu verhandeln. Ich bin ja wirklich gespannt, wie das nächstes Jahr weitergeht.
Die Macher des Satire-Magazins Titanc bringen übrigens schön auf den Punkt, was uns die neuen, biometrischen Reisepässe wirklich bringen:

Euch allen eine angenehme (letzte?) Arbeitswoche für dieses Jahr!
Die Macher des Satire-Magazins Titanc bringen übrigens schön auf den Punkt, was uns die neuen, biometrischen Reisepässe wirklich bringen:

Euch allen eine angenehme (letzte?) Arbeitswoche für dieses Jahr!
(Seite 1 von 1, insgesamt 2 Einträge)






