Geschrieben in
Menschliches
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Eigentlich wollte ich hier ja schon länger mal was über die Unterschiede zwischen Männern und Frauen schreiben, nur hat mir eine halbe Ewigkeit lang der geeignete Aufhänger gefehlt. Und seine wir ehrlich, es ist auch nicht mehr so wie am Anfang des 20. Jahrhunderts: Die Unterschiede zwischen XX und XY werden immer kleiner. Frauen von heute sind genauso berufstätig wie Männer, man trifft sie im Fitness-Studio genauso wie am Stammtisch. Sie sind in hochqualifizierten Jobs und verhalten sich da genauso „tough” und „smart” wie jeder Mann. Umgekehrt gibt es zwar durchaus noch Berufe, wo man fast nur Frauen findet (muß da noch jemand außer mir an Grundschullehrerinnen denken?), aber wenn sich heute ein Mann dazu entschließt, einen solchen Beruf zu ergreifen, wird er nicht mehr doof angeguckt. Ich weiß, gleich wir jemand mit den Top-Positionen in der Wirtschaft ankommen, aber meiner persönlichen Einschätzung nach ist dieses Thema in spätestens zehn Jahren auch gegessen. Ich habe Frauen in typischen Männerberufen gesehen, gerade im IT-Bereich, die so gut in ihrem Job waren, daß die meisten Männer vor Neid blaß geworden wären - und das muß auf Dauer Auswirkungen haben, davon bin ich fest überzeugt. Oder nehmen wir etwas, was noch vor wenigen Jahren eine echte „Männerdomäne” war - das Autofahren. Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch so ist, aber in meinem Bekanntenkreis sind eine ganze Menge Frauen, deren Fahrstil sich nur unwesentlich von dem der mir Bekannten Männer unterscheidet. Und rückwärts Einparken können sie teilweise sogar noch viel besser (hallo D., hallo M., hallo J.!). Da fragt man sich, ob auf der nächsten IAA dann vielleicht männliche Hostessen (gibt es von diesem Wort eine männliche Form?) zu sehen sein werden.
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