Ein etwas anderer Wochenrückblick
Geschrieben in
Politik & Nachrichten
Mittwoch, 12. September 2007
Ein lieber Ex-Kollege (hallo Andreas!) hat mich heute auf den letzten Wochenrückblick von Achim Killer (heißt der eigentlich wirklich so?) aufmerksam gemacht. Und da ist mir ein Abschnitt hängen geblieben, als hätte er sich direkt in mein Gehirn eingebrannt:
Lieber Achim (oder muß ich "Herr Killer" sagen?), treffender hätte man das in so wenigen Worten nicht zusammenfassen können. Ich selbst bin momentant nicht mehr in der Lage, noch irgendetwas zu den unsäglichen Geschehen beizutragen, die derzeit von staatlicher Seite an die deutsche IT-Landschaft herangetragen werden, egal, ob es um die Neufassung des Paragraphen 202c, die Online-Durchsuchung, die Lawful-Interception oder sonst etwas geht. Ich bin es müde, ich bin es leid. Zu Hause brauche ich zum Glücklichsein weiß Gott keinen Computer, im Gegenteil, da ist man froh, wenn man mal seine Ruhe hat, von daher kann der Gesetzgeber tun und lassen, was er will, mir ist es - mittlerweile - egal. Es macht auch einfach keinen Sinn mehr, sich durch tonnenweise widersprüchliche und ungenaue Aussagen unserer Politiker zu wurschteln, die viel zu oft und viel zu gerne diverse Dinge in einen Topf werfen, die so eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Die giftige Satire überlasse ich denn auch gerne dem Herrn v. Leitner.
Menschen, die mir eine Mail ernsthaft als High-Tech verkaufen wollen, sollten nicht für mich entscheiden, wie ich Computer zu benutzen habe. Aber bei uns ist es ja Mode, ganz „zierckeesk” zuzugeben, daß man eigentlich noch im Web 0.0 lebt.
QUOTE:
Man hätt's jetzt halt doch schon mal gerne gewusst, was es denn mit diesem Bundestrojaner wirklich so auf sich hat.
Das sollte eigentlich in einem Staat, der Bundesrepublik heißt, selbstverständlich sein, dass die Leute sich in der res publica, also den öffentlichen Angelegenheiten, auskennen.
Aber über das digitale Ungeziefer im Staatsdienst weiß man noch immer nichts Genaues. Der Sicherheitsexperte der Gesellschaft für Informatik Professor Hartmut Pohl fasste unlängst in Radio Bremen den aktuellen Kenntnisstand, den die sachkundige Öffentlichkeit haben kann, so zusammen: „Das ist kein Virus, das ist kein Trojaner, es ist auch kein Wurm.”
Das sollte eigentlich in einem Staat, der Bundesrepublik heißt, selbstverständlich sein, dass die Leute sich in der res publica, also den öffentlichen Angelegenheiten, auskennen.
Aber über das digitale Ungeziefer im Staatsdienst weiß man noch immer nichts Genaues. Der Sicherheitsexperte der Gesellschaft für Informatik Professor Hartmut Pohl fasste unlängst in Radio Bremen den aktuellen Kenntnisstand, den die sachkundige Öffentlichkeit haben kann, so zusammen: „Das ist kein Virus, das ist kein Trojaner, es ist auch kein Wurm.”
Lieber Achim (oder muß ich "Herr Killer" sagen?), treffender hätte man das in so wenigen Worten nicht zusammenfassen können. Ich selbst bin momentant nicht mehr in der Lage, noch irgendetwas zu den unsäglichen Geschehen beizutragen, die derzeit von staatlicher Seite an die deutsche IT-Landschaft herangetragen werden, egal, ob es um die Neufassung des Paragraphen 202c, die Online-Durchsuchung, die Lawful-Interception oder sonst etwas geht. Ich bin es müde, ich bin es leid. Zu Hause brauche ich zum Glücklichsein weiß Gott keinen Computer, im Gegenteil, da ist man froh, wenn man mal seine Ruhe hat, von daher kann der Gesetzgeber tun und lassen, was er will, mir ist es - mittlerweile - egal. Es macht auch einfach keinen Sinn mehr, sich durch tonnenweise widersprüchliche und ungenaue Aussagen unserer Politiker zu wurschteln, die viel zu oft und viel zu gerne diverse Dinge in einen Topf werfen, die so eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Die giftige Satire überlasse ich denn auch gerne dem Herrn v. Leitner.
Menschen, die mir eine Mail ernsthaft als High-Tech verkaufen wollen, sollten nicht für mich entscheiden, wie ich Computer zu benutzen habe. Aber bei uns ist es ja Mode, ganz „zierckeesk” zuzugeben, daß man eigentlich noch im Web 0.0 lebt.
Postfix: stress-dependent server personality
Geschrieben in
Technik
Mittwoch, 12. September 2007
Ich habe gerade eine Version von Postfix für Debian/etch in mein Repository hochgeladen, welche um den „stress-dependent server personality”-Patch erweitert ist. Die Pakete laufen bei mir seit gestern, soweit scheint alles zu funktionieren. Wer es testen will, bitteschön...
Ich selbst verwende in der main.cf folgende Einstellungen:
In die smtpd_client_restrictions habe ich eingefügt (damit, wegen smtpd_delay_reject = no gleich mit 421 aufgelegt wird, bevor das HELO kommt (Danke, Noel Jones!)):
Das Banner habe ich auch angepasst, damit man von außen leichter sieht, was Sache ist:
Ok, klingt theatralisch, aber solange es schön macht...
Ich selbst verwende in der main.cf folgende Einstellungen:
CODE:
# stress settings
smtpd_hard_error_limit = ${stress?1}${stress:20}
smtpd_timeout = ${stress?5}${stress:300}
unknown_client_reject_code = ${stress?421}${stress:450}
smtpd_delay_reject = ${stress?no}${stress:yes}
smtpd_client_connection_count_limit = ${stress?10}${stress:50}
In die smtpd_client_restrictions habe ich eingefügt (damit, wegen smtpd_delay_reject = no gleich mit 421 aufgelegt wird, bevor das HELO kommt (Danke, Noel Jones!)):
CODE:
${stress?reject_unknown_client_hostname}
Das Banner habe ich auch angepasst, damit man von außen leichter sieht, was Sache ist:
CODE:
smtpd_banner = $myhostname ESMTP${stress? (condition RED)}
Ok, klingt theatralisch, aber solange es schön macht...
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