Politiker und das Internet
Geschrieben in
Politik & Nachrichten
Sonntag, 1. Juli 2007
Das Deutsche Volk kann sich glücklich schätzen, wenn es um die Informationsgesellschaft geht, denn unsere Politiker sind, was das Internet angeht, nicht nur gut informiert, sondern gestalten das Netz sogar selbst mit. Nehmen wir z.B. Angela Merkel: Unsere Bundeskanzlerin fördert aktiv die Kommunikation abseits von Telefon und eMail, in dem sie sogar ihren eigenen Webserver für jeden interessierten Bürger als Sprungbrett in den IRC-Chat verfügbar macht. Solch' Einsatz dürfte in der EU einzigartig sein und wird wohl nur noch vom amerikanischen Department of Homeland Security übertroffen.
Doch nicht nur unsere Exekutive kämpft an vorderster Front wenn es darum geht, sich neue Technologien anzueignen. Diese Woche war ja wieder die ARD an der Reihe, der Fernsehnation das Morgenmagazin zu präsentieren. Und zum ARD-MoMa gehören eben auch die "Kinderreporter". Ist das für mich auch normalerweise ein Grund, die Ohren auf Durchzug zu schalten, so kam ich diese Woche trotzdem nicht umhin zu bemerken, daß da Politiker nach ihrem Umgang mit dem PC und dem Internet befragt wurden. Im Gedächtnis geblieben ist mir dabei zuerst allerdings nur der schöne Vergleich von Herrn Westerwelle, der - durch Anspielung auf Hammer und Nagel - klargestellt hat, daß der Computer für ihn nur ein Werkzeug ist.
Gestern jedoch habe ich via lawblog erfahren, daß der Bericht mittlerweile online verfügbar ist - und bei netzpolitik.org hat er auch gleich eine schöne Würdigung erfahren.
Wer sich selbst überzeugen möchte, wie es um die elektronische Sachkenntnis unserer Politiker bestellt ist, bitteschön:
Link: sevenload.com
Auf einen schönen Rest-Sonntag und eine angenehme, gipsfreie, neue Woche!
Doch nicht nur unsere Exekutive kämpft an vorderster Front wenn es darum geht, sich neue Technologien anzueignen. Diese Woche war ja wieder die ARD an der Reihe, der Fernsehnation das Morgenmagazin zu präsentieren. Und zum ARD-MoMa gehören eben auch die "Kinderreporter". Ist das für mich auch normalerweise ein Grund, die Ohren auf Durchzug zu schalten, so kam ich diese Woche trotzdem nicht umhin zu bemerken, daß da Politiker nach ihrem Umgang mit dem PC und dem Internet befragt wurden. Im Gedächtnis geblieben ist mir dabei zuerst allerdings nur der schöne Vergleich von Herrn Westerwelle, der - durch Anspielung auf Hammer und Nagel - klargestellt hat, daß der Computer für ihn nur ein Werkzeug ist.
Gestern jedoch habe ich via lawblog erfahren, daß der Bericht mittlerweile online verfügbar ist - und bei netzpolitik.org hat er auch gleich eine schöne Würdigung erfahren.
Wer sich selbst überzeugen möchte, wie es um die elektronische Sachkenntnis unserer Politiker bestellt ist, bitteschön:
Link: sevenload.com
Auf einen schönen Rest-Sonntag und eine angenehme, gipsfreie, neue Woche!
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