Inklinometer
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Vermischtes
Freitag, 15. Juni 2007
Das Wort des Tages ist für mich ganz klar Inklinometer. Es hat schon gedauert, bis ich auf Inklination kam.
Spam in Zahlen
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Technik
Freitag, 15. Juni 2007
Auf den Mailservern, die für mich die Post bearbeiten, läuft schon seit Mitte 2004 die Kombination aus den Programmen Postfix als MTA, AMaViS als Content-Scanner und SpamAssassin für die Spam-Erkennung. In Postfix selbst habe ich nach gründlichem Testen eine Reihe von DNS-Blacklists aktiviert um so einen Teil der Spams erst gar nicht annehmen zu müssen. Soweit bin ich mit der Erkennungsrate eigentlich ganz zufrieden, es kommt zwar immer wieder mal was durch, aber dafür hatte ich seit 2004 auch nur einen einzigen falschen Treffer. Es sei noch gesagt, daß ich sicher als Spam erkannte Mails nicht einfach lösche, sondern in einer speziellen Mailbox sammle - man weiß ja nicht, wann man sie nochmal braucht. Und Mails, die nicht für mich bestimtm sind, werden sowieso nicht gelöscht, das wäre ja nicht zulässig.
Am 2. Juni 2007 habe ich den Ordner mit den Mails, die sicher als Spam erkannt wurden, gelöscht. Gerade eben befanden sich trotzdem schon wieder 5994 Mails in ihm. Die Quote, mit der ankommende Mails schon beim Empfang abgelehnt werden, liegt bei 39% - sprich, 39% der Mails bekommt mein System nie zu Gesicht. Trotzdem sind fast 6000 Mails in zwei Wochen als Spam klassifiziert worden. Der Ordner mit den Mails, die zwar wahrscheinlich Spam sind, aber bei denen sich der Filter eben nicht sicher ist, wurde von mir ebenfalls am zweiten gelöscht, enthält auch schon wieder 1761 Mails.
Fasse ich die Statistiken für alle Postfächer seit Anfang Juni zusammen, betrachte also auch den Mailverkehr zu Adressen, die mich nichts angehen, so erfasse ich insgesamt 21619 Mails, die definitiv Spam waren, 8215 Mails, die wahrscheinlich Spam waren sowie 34228 Mails, die schon beim Empfang abgelehnt wurden, zusammen also 64062 Spammails. Es ist Freitag, der 15. Juni 2007, 13:33 Uhr, seit dem Monatsanfang, Mitternacht, sind also 20973 Minuten vergangen. Das heißt, daß hier pro Minute 3.05 unerwünschte Mails aufschlagen.
In den Postfächern landeten ohne Spamverdacht in diesem Zeitraum 8118 Mails. Das heißt, daß auf eine erwünschte Mail 7.89 unerwünschte Mails kamen.
Es gab eine Zeit, da war eMail ein zuverlässiges und schnelles Kommunikationsmittel. Wenn ich mir diese Zahlen ansehe, komme ich zu dem Schluß, daß das mittlerweile Vergangenheit ist. Einen Lichtblick sehe ich aber: Die Ausrede "Ich habe die Mail nicht bekommen, die muß irgendwo als Spam gefiltert worden sein!" ist mittlerweile eine legitime Möglichkeit, Arbeit abzuwehren - auch im Nachhinein.
Am 2. Juni 2007 habe ich den Ordner mit den Mails, die sicher als Spam erkannt wurden, gelöscht. Gerade eben befanden sich trotzdem schon wieder 5994 Mails in ihm. Die Quote, mit der ankommende Mails schon beim Empfang abgelehnt werden, liegt bei 39% - sprich, 39% der Mails bekommt mein System nie zu Gesicht. Trotzdem sind fast 6000 Mails in zwei Wochen als Spam klassifiziert worden. Der Ordner mit den Mails, die zwar wahrscheinlich Spam sind, aber bei denen sich der Filter eben nicht sicher ist, wurde von mir ebenfalls am zweiten gelöscht, enthält auch schon wieder 1761 Mails.
Fasse ich die Statistiken für alle Postfächer seit Anfang Juni zusammen, betrachte also auch den Mailverkehr zu Adressen, die mich nichts angehen, so erfasse ich insgesamt 21619 Mails, die definitiv Spam waren, 8215 Mails, die wahrscheinlich Spam waren sowie 34228 Mails, die schon beim Empfang abgelehnt wurden, zusammen also 64062 Spammails. Es ist Freitag, der 15. Juni 2007, 13:33 Uhr, seit dem Monatsanfang, Mitternacht, sind also 20973 Minuten vergangen. Das heißt, daß hier pro Minute 3.05 unerwünschte Mails aufschlagen.
In den Postfächern landeten ohne Spamverdacht in diesem Zeitraum 8118 Mails. Das heißt, daß auf eine erwünschte Mail 7.89 unerwünschte Mails kamen.
Es gab eine Zeit, da war eMail ein zuverlässiges und schnelles Kommunikationsmittel. Wenn ich mir diese Zahlen ansehe, komme ich zu dem Schluß, daß das mittlerweile Vergangenheit ist. Einen Lichtblick sehe ich aber: Die Ausrede "Ich habe die Mail nicht bekommen, die muß irgendwo als Spam gefiltert worden sein!" ist mittlerweile eine legitime Möglichkeit, Arbeit abzuwehren - auch im Nachhinein.
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