Madrid... was bin ich neidisch!
Geschrieben in
Menschliches
Donnerstag, 7. Juni 2007
Thorsten, ein Kumpel, mit dem ich lange an einem Programm gearbeitet habe, das helfen soll, interessierten Schülerinnen an Gymnasien Lehrinhalte der Informatik näherzubringen (kann man hier als Arbeitsversion herunterladen) ist zur Zeit in Madrid, um dort seine Diplomarbeit zu machen. Und er blogt auch fleißig - und mit Bildern.
Oh man, was bin ich neidisch!
Oh man, was bin ich neidisch!
Bin ich ein Nachrichtenjunkie?
Geschrieben in
Politik & Nachrichten
Donnerstag, 7. Juni 2007
Ich gebe es ja unumwunden zu - ich höre wirklich viel Nachrichten. Mein Tagesablauf ist normalerweise - also im Vergleich zu früher - ein paar Stunden nach hinten verschoben. So verpasse ich leider meist "heute", vor allem aber die "tagesschau". Aber bereits bei den Nachrichtensendungen so gegen 22:00 Uhr am Abend bin ich wieder präsent. Hier fällt es mir oft schwer, mich zwischen dem "heute journal" und den "tagesthemen" zu entscheiden. Nicht nur, weil sie sich manchmal überschneiden, sondern weil mir meistens eine der beiden Sendungen genügt. Na ja, gut, das ist gelogen, es kommt oft genug vor, daß ich doch beide sehe. Aber mal ehrlich, wie trifft man die Entscheidung, Anne Will vs. Claus Kleber und Gundula Gause? Kompetent sind sie allesamt (und ja, ich weiß, daß es noch andere Moderatoren gibt) und auch die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender, die in ihrer Qualität auch den Nachrichten-Urgesteinen wie CNN und ABC in nichts nachsteht, kann mich stets überzeugen. Ich habe das Gefühl, daß die "tagesthemen" vielleicht einen Tick mehr Wert auf das innenpolitische Geschehen legen, wofür dann, quasi als Ausgleich, die Hintergrundinformationen zur Außenpolitik in "heute journal" etwas mehr Platz bekommen. Die Konkurrenz auf den privaten Sendern stechen sie zumindest bei weitem aus. Aber selbst wenn ich diese beiden Sendungen verpasse (das Inline Skaten läßt grüßen!), ist der Tag ja noch nicht zu Ende.
Nach Mitternacht ist für mich dann nämlich das letzte Nachrichtenhighlight des Tages angesagt, "heute nacht" mit Annika de Buhr. Anfangs war ich von der Art und Weise, wie Frau de Buhr die Nachrichten verliest, etwas irritiert. Sie liest die Texte - formuliert sie die eigentlich selbst? - mit ungewöhnlich viel Betonung und hat, verglichen mit anderen Moderatoren, ein ungewöhnliches reiches Mienenspiel. In der Zwischenzeit habe ich das jedoch ebenso zu schätzen gelernt wie ihre ganze locker-souveräne Art, die Sendung zu moderieren. Daß die Nachrichten in "heute nacht" stets von einer gesichtslosen Stimme verlesen werden, ist zwar schade, aber aufgrund der Zeiteinschränkung gerade noch akkzeptabel, wie ich finde.
An manchen Tagen hat man dann wirklich Glück und die öffentlich-rechtlichen Sender halten noch eine Überraschung auf Lager: In den letzten Tagen z.B. brachte das ZDF zwei sehr gute Berichte über Afrika, der eine berichtete allgemein von den Problemen, die dieses Land hat und der andere handelte davon, wie China seine Position auf diesem Kontinent ausbaut. Als SPIEGEL-Leser, der in den letzten Monaten dort bereits eine ganze Artikelserie zu diesem Kontinent genießen konnte, war das eine nette Dreingabe. Aber auch das "Kleine Fernsehspiel" im ZDF überrascht immer wieder mit guten Filmen, die man im Abendprogramm so nicht finden wird.
Nach Mitternacht ist für mich dann nämlich das letzte Nachrichtenhighlight des Tages angesagt, "heute nacht" mit Annika de Buhr. Anfangs war ich von der Art und Weise, wie Frau de Buhr die Nachrichten verliest, etwas irritiert. Sie liest die Texte - formuliert sie die eigentlich selbst? - mit ungewöhnlich viel Betonung und hat, verglichen mit anderen Moderatoren, ein ungewöhnliches reiches Mienenspiel. In der Zwischenzeit habe ich das jedoch ebenso zu schätzen gelernt wie ihre ganze locker-souveräne Art, die Sendung zu moderieren. Daß die Nachrichten in "heute nacht" stets von einer gesichtslosen Stimme verlesen werden, ist zwar schade, aber aufgrund der Zeiteinschränkung gerade noch akkzeptabel, wie ich finde.
An manchen Tagen hat man dann wirklich Glück und die öffentlich-rechtlichen Sender halten noch eine Überraschung auf Lager: In den letzten Tagen z.B. brachte das ZDF zwei sehr gute Berichte über Afrika, der eine berichtete allgemein von den Problemen, die dieses Land hat und der andere handelte davon, wie China seine Position auf diesem Kontinent ausbaut. Als SPIEGEL-Leser, der in den letzten Monaten dort bereits eine ganze Artikelserie zu diesem Kontinent genießen konnte, war das eine nette Dreingabe. Aber auch das "Kleine Fernsehspiel" im ZDF überrascht immer wieder mit guten Filmen, die man im Abendprogramm so nicht finden wird.
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