Viel Schmarn in errno.h
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Technik, Vermischtes
Samstag, 12. Mai 2007
Aufmerksam geworden bin ich hierauf im IRC: In der Datei /usr/include/asm-generic/errno.h werden diverse systemnahe Fehlermeldungen definiert. Sinn des ganzen ist es, daß diese Datei eine Zuordnung zwischen den Fehlernummern und symbolischen Namen herstellt - das ist auch gut so, denn merken kann sich die ganzen Nummern wohl kaum jemand. Hier auf jeden Fall meine persönlichen Highlights:
#define ENOANO 55 /* No anode */
#define ETOOMANYREFS 109 /* Too many references: cannot splice */
#define EKEYEXPIRED 127 /* Key has expired */
#define EOWNERDEAD 130 /* Owner died */
Bei der letzten mußte ich spontan an's Tierheim denken. Wobei mir angesichts der Namen dann doch ein EWEED fehlt - kein Gras mehr da...
Nachtrag: Für einen Download der errno.h bitte in die Trackbacks zu diesem Artikel schauen und nach "Unbefriedigte Suchanfragen" gucken oder direkt hier klicken (Punkt 9)!
#define ENOANO 55 /* No anode */
#define ETOOMANYREFS 109 /* Too many references: cannot splice */
#define EKEYEXPIRED 127 /* Key has expired */
#define EOWNERDEAD 130 /* Owner died */
Bei der letzten mußte ich spontan an's Tierheim denken. Wobei mir angesichts der Namen dann doch ein EWEED fehlt - kein Gras mehr da...
Nachtrag: Für einen Download der errno.h bitte in die Trackbacks zu diesem Artikel schauen und nach "Unbefriedigte Suchanfragen" gucken oder direkt hier klicken (Punkt 9)!
Atze Schröder ist ja doch lustig
Geschrieben in
Vermischtes
Samstag, 12. Mai 2007
Als ich gestern auf heise online diesen Artikel fand, dachte ich mir anfänglich nicht viel dabei. Doch nach dem Lesen hatte ich mal wieder mein wohlbekanntes "kaltes Gefühl" in der Bauchgegend. Da hat es dieser Comedian doch tatsächlich geschafft, beim Landgericht in Berlin zu erstreiten, daß eine Zeitung seinen Geburtsnamen nicht mehr abdrucken durfte. Mir scheint, das sind die kleinen, aber feinen Unterschiede hier in Deutschland. Der eine fühlt sich in seiner Privatsphäre eingeschränkt, weil ein Innenminister von Online-Durchsuchungen spricht und ein in Deutschland bekannter Schausteller kann durchsetzen, daß nichtmal sein Name genannt werden darf.
Wie man auf der Seite des Betroffenen nachlesen kann, hat Atze Schröder seine zweite Klage jedoch wohl mittlerweile fallen lassen. Es bleibt abzuwarten, ob dieses Beispiel in Deutschland Schule macht oder nicht. Selbst die europäische Rechtssprechung ist sich derzeit ja nicht 100%ig einig, wie weit denn nun die Persönlichkeitsrechte von Personen des öffentlichen Lebens geschützt werden müssen. Ich persönlich will mich lieber auf die sichere Seite begeben: Laut Markenregister ist "Atze Schröder" eine eingetragene Wortmarke von H. A. - den kann man ja mal anmailen. Bei IMDB wird behauptet, daß dies auch sein Geburtsname sei, während RTL behauptet, sein wahrer Name sei T. Schröder - nur mit Online-Quellen ist das so also nicht zu klären.
Sei es, wie es sei, durch dieses Hickhack gelingt Atze Schröder etwas, was er vorher noch nie geschafft hat: Er trägt zu meiner Erheiterung bei.
Wie man auf der Seite des Betroffenen nachlesen kann, hat Atze Schröder seine zweite Klage jedoch wohl mittlerweile fallen lassen. Es bleibt abzuwarten, ob dieses Beispiel in Deutschland Schule macht oder nicht. Selbst die europäische Rechtssprechung ist sich derzeit ja nicht 100%ig einig, wie weit denn nun die Persönlichkeitsrechte von Personen des öffentlichen Lebens geschützt werden müssen. Ich persönlich will mich lieber auf die sichere Seite begeben: Laut Markenregister ist "Atze Schröder" eine eingetragene Wortmarke von H. A. - den kann man ja mal anmailen. Bei IMDB wird behauptet, daß dies auch sein Geburtsname sei, während RTL behauptet, sein wahrer Name sei T. Schröder - nur mit Online-Quellen ist das so also nicht zu klären.
Sei es, wie es sei, durch dieses Hickhack gelingt Atze Schröder etwas, was er vorher noch nie geschafft hat: Er trägt zu meiner Erheiterung bei.
Hilfe, die Erde schmilzt...
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Mittwoch, 9. Mai 2007
...prangt es groß auf der Vorderseite des neuen Spiegels. Das ganze sieht ein bißchen wie eine Karrikatur aus, und so unterscheiden sich denn die Aritkel zum Titelthema auch wohltuend von den oftmals panisch angehauchten Beiträgen anderer Printmedien. Sehr empfehlenswert, auch wer sonst keinen Spiegel liest, mag sich diese Woche vielleicht doch mal am Kiosk anstellen - es lohnt sich. Ob der/die Autoren dieses Video kannten? Zumindest stoßen sie in manchen Dingen ins selbe Horn.
An den Artikel über die Gefahren von Mobilfunkstrahlung im Spiegel von letzter Woche kommt allerdings so schnell nichts dran. Und ich dachte immer, ich wäre ein zynischer Mensch.
An den Artikel über die Gefahren von Mobilfunkstrahlung im Spiegel von letzter Woche kommt allerdings so schnell nichts dran. Und ich dachte immer, ich wäre ein zynischer Mensch.
Ja was hört er denn da?
Geschrieben in
Vermischtes
Donnerstag, 3. Mai 2007
Musik kaufe ich meistens im "iTunes Music Store" von Apple, denn ich bin stolzer Besitzer eines iPods. Gut, die Kopfhörer sind nicht mehr die Originalen (da hat es einen, äh, "kleinen Unfall" gegeben, an denen ein Bauzaun und die Isar beteiligt waren) und ein oder zwei Kratzer hat er auch schon. Das hindert mich aber nicht daran, ihn eigentlich in allen Lebenslagen mitzuführen. Beim Skaten, in der U-Bahn und beim Sonnen auf dem Balkon, das alles macht mir mit der richtigen Musik gleich noch viel mehr Spaß. Und da auf dem iPod nano ja 4GB Speicher zur Verfügung stehen, bin ich bis jetzt, auch mit großen Kopieraktionen via gtkpod noch nie in Speichernöte geraten, knapp 500 MB sind immer noch frei.
Offensichtlich bin ich nicht der einzige, der gerne mobil Musik hört - sagt zumindest SPON. Grund für den - kurzen - Artikel war wohl die diesjährige "Brennerstudie". Diese wird einmal im Jahr von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Deutschen Phonoverbände erstellt. Böse Zungen behaupten, daß sie eines der öffentlichkeitswirksamsten Mittel ist, mit denen die Phonoindustrie Jahr für Jahr eine noch größere Einschränkung von Verbraucherrechten fordern, denn in der Studie wird untersucht unter anderem untersucht, wer wieviel Musik kopiert (der Name legt sowas ja schon nahe).
Erfreulicherweise greift der Spiegel das alles gar nicht weiter auf, sondern beschränkt sich auf einige interessante Zahlen. So erfahren wir, daß sich die Anzahl der MP3s in Deutschland innerhalb eines Jahres von 8.8 Milliarden auf 16.6 Milliarden erhöht haben soll.
Wenn diese Zahl stimmt, dann müssen die Vermarktungsmodelle der Musikindustrie aber wirklich noch schlechter als ihr Ruf sein - der Bedarf nach MP3s ist ja wohl da, nur anscheinend gibt es keinerlei attraktiven Angebote. Denn ich weigere mich einfach, daran zu glauben, daß wir Menschen so schlecht sind, daß wir auch dann Urheberrechte verletzen, wenn wir sie günstig kaufen könnten.
Offensichtlich bin ich nicht der einzige, der gerne mobil Musik hört - sagt zumindest SPON. Grund für den - kurzen - Artikel war wohl die diesjährige "Brennerstudie". Diese wird einmal im Jahr von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Deutschen Phonoverbände erstellt. Böse Zungen behaupten, daß sie eines der öffentlichkeitswirksamsten Mittel ist, mit denen die Phonoindustrie Jahr für Jahr eine noch größere Einschränkung von Verbraucherrechten fordern, denn in der Studie wird untersucht unter anderem untersucht, wer wieviel Musik kopiert (der Name legt sowas ja schon nahe).
Erfreulicherweise greift der Spiegel das alles gar nicht weiter auf, sondern beschränkt sich auf einige interessante Zahlen. So erfahren wir, daß sich die Anzahl der MP3s in Deutschland innerhalb eines Jahres von 8.8 Milliarden auf 16.6 Milliarden erhöht haben soll.
Wenn diese Zahl stimmt, dann müssen die Vermarktungsmodelle der Musikindustrie aber wirklich noch schlechter als ihr Ruf sein - der Bedarf nach MP3s ist ja wohl da, nur anscheinend gibt es keinerlei attraktiven Angebote. Denn ich weigere mich einfach, daran zu glauben, daß wir Menschen so schlecht sind, daß wir auch dann Urheberrechte verletzen, wenn wir sie günstig kaufen könnten.
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