Ich hatte ja
neulich schon davon berichtet, daß ich die Bücher von Iain M. Banks (das "M." trägt er übrigens nur bei seinen SciFi-Titeln im Namen), die im Culture-Universum spielen, durch Zufall gefunden habe und sogleich süchtig wurde. Mittlerweile habe ich mir Nachschub besorgt, und zwar
The Player of Games. Ich bin noch lange nicht fertig mit dem Buch, da ich derzeit nicht viel zum Lesen komme, aber gefesselt, ja, das bin ich.
Der Anfang ist etwas, hm, langsam geschrieben, gibt uns Lesern aber die Möglichkeit, die Hauptpersonen in Ruhe kennenzulernen. Ab dem ersten Viertel nimmt das Tempo dann rasant zu (und ist bisher noch nicht langsamer geworden), und wir bekommen einen klassischen Abenteuerroman in einem futuristischen Setup serviert. Bisher bin ich wunschlos glücklich - ich hoffe allerdings sehr, daß mir diesmal im zweiten Teil des Buches nicht wieder solche Längen begegnen wie in "Excession".
Ein kleines bißchen mußte ich bei der Art und Weise, die die "Culture" mit... ach, das will ich nicht verraten, sagen wir, einem nicht so weit entwickelnten Volk umspringt, ja an die USA und den Nahen Osten denken. Aber nur ein bißchen. Denn die "Culture" benötigt in dem Roman definitiv kein Erdöl.