Apache 2.2, suexec und mod_fcgid
Geschrieben in
Technik
Mittwoch, 18. April 2007
Das Debian-Projekt hat die Version 4.0 seiner Linux-Distribution freigegeben, Codename "etch". Die anfängliche Migration meiner Server von Version 3.1 (Codename "sarge") lief wie erwartet ohne größere Probleme - sieht man davon ab, daß ich auf einer Maschine via Rettungssystem einen Kernel mit lvm2-Unterstützung installieren musste.
Das interessante an der neuen Distribution sind aber für mich, der ich hauptsächlich Webserver betreibe, die neuen Versionen der HTTP-Serverdienste gewesen. Vor allem auf Apache 2.2 und sein "mpm-worker" war ich gespannt. Nach vielen vielen Tests auf meinen virtuellen Maschinen habe ich mich gegen den oft empfohlenen lighttpd und für eine Kombination aus Apache 2.2 mit mpm-worker, suexec und dem mod_fcgid entschieden. Mittlerweile sind alle meine Webserver auf dieses Gespann umgestellt, und der Unterschied zu vorher (Apache 1.3 mit suexec und ohne fastcgi) fühlt sich an, als hätte ich meinen Servern ein umfangreiches - und ohne Zweifel teures - Hardwareupgrade angedeihen lassen.
Übrigens halte ich Debian 4.0 für eine fantastisch gelungene Distribution - vom Kernel bis zu den Serverdiensten habe ich auf keinem der Produktivsysteme irgendwo ein Paket aus einem inoffiziellen Repository installieren müssen, und auch /usr/local/DIST ist wieder leer. Nur auf meinem Spielserver findet sich ein selbstgebautes Paket, nämlich libapache2-mod-auth-shadow, um gegen Systemuser authentifizieren zu können, ohne den Benutzer "www-data" in die Gruppe "shadow" aufnehmen zu müssen. Ja, bevor ihr fragt: Nur über SSL-gesicherte Verbindungen.
Das interessante an der neuen Distribution sind aber für mich, der ich hauptsächlich Webserver betreibe, die neuen Versionen der HTTP-Serverdienste gewesen. Vor allem auf Apache 2.2 und sein "mpm-worker" war ich gespannt. Nach vielen vielen Tests auf meinen virtuellen Maschinen habe ich mich gegen den oft empfohlenen lighttpd und für eine Kombination aus Apache 2.2 mit mpm-worker, suexec und dem mod_fcgid entschieden. Mittlerweile sind alle meine Webserver auf dieses Gespann umgestellt, und der Unterschied zu vorher (Apache 1.3 mit suexec und ohne fastcgi) fühlt sich an, als hätte ich meinen Servern ein umfangreiches - und ohne Zweifel teures - Hardwareupgrade angedeihen lassen.
Übrigens halte ich Debian 4.0 für eine fantastisch gelungene Distribution - vom Kernel bis zu den Serverdiensten habe ich auf keinem der Produktivsysteme irgendwo ein Paket aus einem inoffiziellen Repository installieren müssen, und auch /usr/local/DIST ist wieder leer. Nur auf meinem Spielserver findet sich ein selbstgebautes Paket, nämlich libapache2-mod-auth-shadow, um gegen Systemuser authentifizieren zu können, ohne den Benutzer "www-data" in die Gruppe "shadow" aufnehmen zu müssen. Ja, bevor ihr fragt: Nur über SSL-gesicherte Verbindungen.
Todesfall und Wiedergeburt
Geschrieben in
Technik
Mittwoch, 11. April 2007
Nein, keine Sorge, wir reden nicht von Menschen - es geht um Router. Jahrelang stand auf meinem Schrank neben dem Kabelmodem ein Mini-ITX-Rechner der Firma HRT Informationstechnik GmbH. Dieses System, nach der Hauptfigur eines französischen Romans auf den Namen "nadine" getauft, hat mir vier Jahre lang treu gedient, geroutet, Statistiken erstellt, IPv6-Tunnelendpunkt gespielt und noch 1000 andere Saachen erledigt - naja, fast. Vorgestern war es dann so weit - nach einem Stromausfall blieb alles tot, nach dem auseinandernehmen konnte ich dann auf dem Mainboard ein paar geplatzte Elkos bewundern. Ruhe sanft, Nadine! 
Mein neuer Router ist ein Asus-Gerät - um genau zu sein, ein Asus WL500GP, 8 MB Flash-Speicher, 32 MB RAM, 266 MHz MIPS-CPU von Broadcom. Den eingebauten WLAN-AP kann ich gut gebrauchen, konnte der alte AP doch nur 11 MBit/s. Wichtiger ist aber, daß man auf dem Router eine speziell angepasste Linux-Distribution namens OpenWRT installieren kann. Und so wurde "nadine" wiedergeboren. Wollen wir hoffen, daß sie mir genau so lange treue Dienste leisten kann, wie ihre Vorgängerin das getan hat.
Mein neuer Router ist ein Asus-Gerät - um genau zu sein, ein Asus WL500GP, 8 MB Flash-Speicher, 32 MB RAM, 266 MHz MIPS-CPU von Broadcom. Den eingebauten WLAN-AP kann ich gut gebrauchen, konnte der alte AP doch nur 11 MBit/s. Wichtiger ist aber, daß man auf dem Router eine speziell angepasste Linux-Distribution namens OpenWRT installieren kann. Und so wurde "nadine" wiedergeboren. Wollen wir hoffen, daß sie mir genau so lange treue Dienste leisten kann, wie ihre Vorgängerin das getan hat.
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