Es gibt Bücher, die versetzen einen in die Vergangenheit zurück - oder zumindest in Zeiten, die einem doch recht, äh, "mittelalterlich" erscheinen. Jeder kennt "Herr der Ringe" oder "Der Gladiator". Und dann gibt es Filme, die versetzen einen gleich doppelt in die Vergangenheit. Auch hier kann ich "Gladiator" erwähnen. Die "zweite" Vergangenheit, von der ich rede, ist meine Schulzeit.
Ja, ihr habt es erraten, ich war an einem humanistischen Gymnasium. Zugegeben, am neusprachlichen Zweig - aber dafür hatte ich den Leistungskurs Latein, sprich, von der fünften bis zur dreizehnten Klasse lang habe ich immer wieder die Schriftsteller des antiken Rom gelesen.
Und dann hat mir meine Mutter
"Imperium" geliehen. Und schon war die ganze schöne, unbeschwerte Schulzeit wieder da.
Der Lehrer in meinem LK Latein war übrigens ein Lehrer von der Art, wie man ihn sich nur wünschen kann. Kenntnisreich, erfahren und in jeder Hinsicht ein wahrer "Humanist" hat er uns alle in den letzten zwei Jahren unserer Schulausbildung wohl mehr geprägt als die Jahre davor das jemals gekonnt hätten. Vielen Dank, Herr Köhler!