Geschrieben in
Menschliches
Sonntag, 12. August 2007
Ich glaube ja, irgendwo tief in mir drinne steckt immer noch ein kleines Kind. Warum das so ist? Man sagt doch über kleine Kinder, daß sie stets mit einem Lächeln aufwachen (ich kann das ja nun mal gar nicht bestätigen, aber egal). Nun wache ich zwar (wahrscheinlich, ich hab ja keinen Spiegel an der Decke) nicht jeden Morgen mit einem Lächeln auf, aber die ersten dreißig Sekunden, nachdem ich aufgewacht bin, geht es mir immer traumhaft. Egal, ob ich krank bin oder mir irgendwas auf der Seele lastet - die ersten dreißig Sekunden eines neuen Tages sind für mich immer traumhaft (no pun intended!). Klar, der Sturz, wenn einen die Realität dann einholt, kann umso größer sein, aber alleine schon die Tatsache, daß wirklich jeder Tag gut anfängt, gibt mir persönliche einiges an Stabilität. Nur würde ich mir manchmal wünschen, das würde nicht nur 30 Sekunden, sondern 30 Stunden anhalten.
Geht Euch das eigentlich auch so, oder bin ich ein Glückskind?